TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)verified 1 week agoContract award
Deutschland - Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Deutsche Bundesbank, Sanierung Tiefgarage im DG Ludwigstraße in München, Planungsleistungen und Bauüberwachung TA, AG 1-3 und 7-8
Deutschland - Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Deutsche Bundesbank, Sanierung Tiefgarage im DG Ludwigstraße in München, Planungsleistungen und Bauüberwachung TA, AG 1-3 und 7-8
Buyer: Deutsche Bundesbank, Zentralbereich Beschaffungen
Country: Germany
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71300000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-ingenieurburos-deutsche-bundesbank-sanierung-tiefgarage-im-dg-ludwigstrasse-in-munc-be5a425fa7
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/641761-2025
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Für die geplante Baumaßnahme "34.0616 - 700-90, DG München Ludwigstraße, Sanierung Tiefgarage" sollen im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach § 17 VgV mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb Planungs- und Bauüberwachungsleistungen gemäß dem Leistungsbild "Technische Ausrüstung" für die Anlagengruppen 1-3 und 7-8 nach HOAI vergeben werden. Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt hierfür die Vergabe der Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 nach HOAI. Hierbei behält sie sich die stufenweise Vergabe vor, abhängig von der weiteren Genehmigung zur Umsetzung des Projekts durch den Vorstand. Aufgrund der bankinternen Genehmigungsprozesse ist zwischen den einzelnen Weiterbeauftragungen jeweils mit zeitlichen Unterbrechungen zu rechnen. Mit Vertragsabschluss ist die Vergabe der Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
Das Dienstgebäude (DG) der Deutschen Bundesbank an der Ludwigstraße in München wird als Büro- und Verwaltungsgebäude genutzt. Das zugehörige Grundstück mit einer Gesamtfläche von ca. 6.800 m² befindet sich in zentraler Lage zwischen Altstadt und Maxvorstadt. Das DG ist in die vier Trakte "Ludwigstraße", "Oskar-von-Miller-Ring", "Rheinbergerstraße" und "Fürstenstraße" unterteilt, die jeweils bis zu 4 Obergeschosse, 2 Zwischengeschosse, 2 Untergeschosse (bezeichnet als "Hochkeller" bzw. "Tiefkeller") und teilweise ausgebaute Dachgeschosse umfassen. Die im Jahr 1977 als Bestandserweiterung zum Hauptgebäude errichtete Tiefgarage (TG) umfasst zwei Untergeschosse (UG1 = "Hochkeller" und UG2 = "Tiefkeller"), welche über eine halbkreisförmig gewendelte einspurige Rampe miteinander verbunden sind. Im Rahmen von Bauteiluntersuchungen wurden erhebliche bauliche Mängel in der TG identifiziert. Um die weiter voranschreitende Schädigung der bestehenden Bausubstanz mit Gefahrenpotenzial für die aktuelle Nutzung zu vermeiden, ist eine umfassende Sanierung der TG geboten. Ziel der Baumaßnahme ist die Instandsetzung der geschädigten Bausubstanz zur Sicherstellung der Standsicherheit sowie die Wiederherstellung der Gebrauchstauglichkeit der TG für eine uneingeschränkte und funktionale Nutzung. Zur Durchführung der erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen müssen die geschädigten StB-Bauteile zugänglich gemacht werden. Dadurch sind - je nach Lage dieser Bauteile und Umfang dieser Maßnahmen - auch Komponenten der bestehenden technischen Gebäudeausrüstung innerhalb der TG betroffen, die geschützt, demontiert bzw. abgebrochen und nach Abschluss der Hochbaumaßnahmen wieder remontiert bzw. teilweise oder vollständig durch neue Komponenten ersetzt werden müssen. Die jeweilige Vorgehensweise ist von mehreren Faktoren abhängig. In der TG vorhandene Komponenten, die zur Ver- bzw. Entsorgung der TG selbst dienen, sind mit geeigneten Maßnahmen vor Beschädigung zu schützen oder zu demontieren. Falls eine Remontage dieser Bauteile als unwirtschaftlich beurteilt wird, sind diese zu entsorgen und durch neue Bauteile zu ersetzen. Gleiches gilt für alle zu demontierenden Bauteile von Altanlagen, deren planmäßige technische Lebensdauer bereits überschritten ist sowie für alle Bauteile von Altanlagen, die aufgrund der Instandsetzungsmaßnahmen im Hochbau ohnehin abgebrochen und somit zwingend erneuert werden müssen. In der TG vorhandene Komponenten, die zur Ver- bzw. Entsorgung anderer Bereiche des DG dienen, sind mit geeigneten Maßnahmen vor Beschädigung zu schützen, damit der Dienstbetrieb auch während der Baumaßnahme aufrechterhalten werden kann. Falls dies nicht möglich sein sollte, sind provisorische Maßnahmen zu treffen. Alle erforderlichen Baumaßnahmen sind während des laufenden Dienstbetriebs umzusetzen. Die Aufrechterhaltung des normalen Dienstbetriebs der Bank im restlichen DG außerhalb der TG muss während der gesamten Maßnahme sichergestellt sein. Störungen des Dienstbetriebs sind möglichst zu vermeiden oder auf das technisch unvermeidbare Mindestmaß zu reduzieren. Die Zufahrt zum Innenhof muss für den regelmäßigen Lieferverkehr der Bank möglich bleiben. Aufgabenbeschreibung (Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung, Versorgungstechnik): Auf Grundlage des vom Objektplaners zu erstellenden Sanierungskonzepts für die TG und Festlegung der erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen im Hochbau sind die betroffenen Komponenten der technischen Ausrüstung im Bereich der TG zu identifizieren und die hierfür erforderlichen Maßnahmen zu planen. Die vsl. betroffenen Komponenten und Maßnahmen sind nachfolgend aufgelistet: - Schutzmaßnahmen bzw. De- / Remontage mit (Teil-)Erneuerung der Lüftungs- und Entrauchungsanlagen, der Sprinkleranlagen, der Sanitärinstallationsanlagen und der Heizungsinstallationsanlagen - Rückbau und Erneuerung aller bestehenden Entwässerungsrinnen und Bodenabläufe. Weiterer Bedarf kann sich im Zuge der Vor- und Entwurfsplanung ergeben und wäre ggf. noch zu ergänzen. Sofern infolge der umzusetzenden Maßnahmen das Brandschutzkonzept der Liegenschaft angepasst und fortgeschrieben werden muss, sind auch alle sich hieraus ergebenden Maßnahmen im Bereich der TG im Rahmen des Bauprojekts mit umzusetzen. Neben den sich aus vorstehender Aufgabenbeschreibung ergebenden Grundleistungen nach HOAI sind auch folgende besondere Leistungen zu erbringen: LP 1: Bestandsaufnahme: Bestandsaufnahme vor Ort, inkl. Abgleich, ggf. erforderliche Aktualisierung und/oder Ergänzung der vorhandenen Bestandspläne. Differenzierung der vorhandenen Anlagen und Bauteile nach deren Funktion sowie Bewertung des Zustands der zu demontierenden Bauteile. LP 2: Untersuchen alternativer Ausführungen, inkl. Kostenbewertung: - Planung alternatives Entwässerungskonzept mit optimierter Wasserführung und Wasserableitung, inkl. Bewertung (Mehr-)Kosten - Planung Entwässerungssysteme für alternativen Bodenaufbau mit Gussasphalt auf bituminöser Abdichtung, inkl. Bewertung (Mehr-)Kosten LP 3: Entwurfsplanung alternativer Ausführungen (aus LP 2), inkl. Kostenuntersuchung: - Alternative Entwurfsplanung für neues Entwässerungskonzept mit optimierter Wasserführung und Wasserableitung, inkl. Kostenberechnung - Alternative Entwurfsplanung für Entwässerungssysteme bei alternativem Bodenaufbau mit Gussasphalt auf bituminöser Abdichtung, inkl. Kostenberechnung - Mitwirken bei vertiefter Kostenberechnung: Aufstellen und Fortschreiben der Kosten nach DIN 276:2018-12 bis zur dritten Ebene und zusätzlich Aufstellen und Fortschreiben der Kostenberechnung nach geplanten Vergabeeinheiten Für die Baumaßnahme wurde ein vorläufiger Kostenrahmen erstellt (Stand März 2024). Die vorläufig geschätzten Baukosten aus den Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN 276-1:2018-12 belaufen sich auf ca. 4,48 Mio. EUR netto, davon entfallen anteilig auf die KG 400: ca. 1,24 Mio. EUR netto (ohne mzvB) davon Elektrotechnik: ca. 0,33 Mio. EUR netto und Versorgungstechnik: ca. 0,91 Mio. EUR netto.
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Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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