Germany - Architectural services - Realisation competition for the new House of Youth Suedkreuz, Berlin Tempelhof-Schoeneberg
Buyer: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen; Land Berlin vertreten durch den Bezirk Tempelhof Schöneberg von Berlin - Jugendamt
Country: Germany
Procedure: Restricted procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71200000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-architekturburos-realisierungswettbewerb-neubau-haus-der-jugend-sudkreuz-berlin-te-e24b5c3d02
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/778553-2025
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Summary
Machine-generated summary
The contracting authority is organising an architectural realisation competition for the construction of a new House of Youth at Suedkreuz in Berlin Tempelhof-Schoeneberg. The competition is run as a non-open, anonymous, single-phase realisation competition with a preceding application procedure for architects, based on the RPW 2013 and the competition guideline under Bau instruction IV 104 (ABau Berlin). The Berlin Chamber of Architects advises and registers the competition. Only architects may participate. A pre-selection procedure will select up to 10 participants, judged on minimum suitability criteria and two references (R1 and R2), with a maximum of 18 points for references; if too many qualify by these criteria, lots are drawn. Key dates: competition documents February 2026, submission April 2026, jury May 2026, with communication exclusively via 'wettbewerbe aktuell'.
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Description
Der Wettbewerb wird als nicht offener, anonymer, einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren für Architekt:innen durchgeführt. Grundlagen des Wettbewerbs sind die RPW 2013 sowie der Leitfaden zur Durchführung von Wettbewerben gemäß IV 104 der Anweisung Bau (ABau Berlin, Dezember 2013). Die Architektenkammer Berlin wirkt entsprechend der RPW 2013 vor, während und nach dem Wettbewerb beratend mit. Die Architektenkammer regisitriert den Wettbewerb. Mit der Erteilung der Registriernummer wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen der RPW 2013 entsprechen. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Architekt:innen. Voraussichtliche Termine des Wettbewerbsverfahrens sind: Ausgabe der Auslobung: Februar 2026, Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: April 2026, Preisgerichtssitzung: Mai 2026. Die Kommunikation im Wettbewerb erfolgt ausschließlich über „wettbewerbe aktuell“. Im vorgeschalteten Bewerbungsverfahren werden bis zu 10 Teilnehmer des Realisierungswettbewerbs ausgewählt. Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren sind die unter 5.1.9 genannten Mindestanforderungen an Eignungskriterien zu erfüllen sowie Referenzen einzureichen. Nur wenn die geforderten Mindestanforderungen erfüllt sind, werden die Referenzen nach vorgegebenen Beurteilungskriterien bepunktet. Hierbei können maximal 18 Punkte erreicht werden. Bis zu 10 am besten bepunktete Bewerber:innen werden für die Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt. Ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend diesen Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 3 (3) RPW). Die Bewertung der planerisch-gestalterischen Beurteilungskriterien erfolgt durch ein Auswahlgremium aus Vertreter:innen der Ausloberin und Auftraggeberin sowie zwei vom Preisgericht sowie der Ausloberin unabhängigen Architekt:innen. Es sind zwei Referenzen (R1 und R2) einzureichen. Für die Referenz R1 sind zwei Referenzblätter mit Fotos und Plandarstellungen einzureichen. Die Referenz R2 ist lediglich als Eigenerklärung zu nennen. Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird gemäß § 14 Abs. 4 Ziff. 8 VgV ein Verhandlungsverfahren durchgeführt. Vor der Durchführung des Verhandlungsverfahrens prüft der Auftraggeber die Teilnahmeberechtigung sowie das Vorliegen der Eignung. Der Auftraggeber verhandelt unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts zunächst mit dem:der 1. Preisträger:in über die Auftragsvergabe. Sollten der Beauftragung des:der 1. Preisträger:in wichtige Gründe entgegenstehen, beispielsweise wenn trotz Verhandlungen das Honorarangebot nicht akzeptabel ist oder zentrale vertragliche Regelungen nicht akzeptiert werden, werden alle Preisträger:innen zu Verhandlungen aufgefordert. Die Wertung der Angebote erfolgt unter Voraussetzung der Erfüllung der Eignungskriterien anhand der Zuschlagskriterien (siehe 5.1.10). Zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren ist die Anmeldung auf der Vergabeplattform des Landes Berlin erforderlich. https://www.berlin.de/vergabeplattform/registrierung. Es erfolgt eine Beauftragung als Objektplaner, Leistungsbild Gebäude u. Innenräume gem. § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) für die Leistungsphasen (LP) LP 1 in Teilen, LP 2-4 und LP 5 in Teilen. Es ist Beabsichtigt unter Vorbehalt der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen die Leistungsphasen (LP) LP 5 in Teilen und LP 6-9 zu beauftragen. Ein Auftragsversprechen für das Leistungsbild Landschaftsplanung ist nicht enthalten.
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Entwurf für den Neubau des Haus der Jugend am Südkreuz auf dem Flurstück 4/11 am Werner-Voß-Damm 47 im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Das Grundstück hat eine Größe von 1.188 m2 und ist aufgrund seiner innerstädtischen Lage, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Südkreuz, gut erschlossen. Das unbebaute Grundstück liegt zwischen der Gartenstadt Neu-Tempelhof (seit der Zeit des Nationalsozialismus auch als Fliegersiedlung bezeichnet) im Osten, der Kleingartenanlage Hansakorso im Süden, dem Gewerbegebiet der Berliner Wasserbetriebe im Westen und dem ehemaligen, denkmalgeschützten Kasernenkomplex General-Pape-Straße im Norden. Das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg plant auf dem Standort einen Neubau, der die beiden seit Jahrzehnten bestehenden Jugendeinrichtungen Drugstore und Potse aufnehmen soll. Der Drugstore und die Potse sind die ältesten selbstverwalteten Jugendzentren Berlins, deren Entstehungsgeschichte bis in die 1970er Jahre zurückreicht. Langjähriger Standort beider Jugendzentren waren Räume im ersten Obergeschoss des Gebäudes an der Potsdamer Straße 180. Drugstore musste 2018 den Standort räumen, die Potse 2021. Mit dem Haus der Jugend sollen Drugstore und Potse wieder einen auf die Bedarfe zugeschnittenen gemeinsamen festen Platz im Bezirk erhalten. Aktuell sind beide Kollektive temporär im Rockhaus Lichtenberg und der Potsdammer Straße 134-136 bzw. der Tempelhofer Zollgarage untergebracht. Beide Jugendzentren vereint, dass es sich um ehrenamtlich organisierte, basisdemokratische Kollektive handelt, die niederschwellige Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene zur freien Entfaltung mit Bezug zur Punkszene schaffen. Neben Konzerten und Partys, die Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Berlin anziehen, finden eine Vielzahl weiterer Angebote in den Jugendzentren statt. Besonderes Augenmerk wird auf das Themenfeld partizipative Jugendarbeit gelegt. Die Angebote der Jugendarbeit bestehen aus Beteiligungs- und Partizipationsprojekten, Kreativ- und Kunstworkshops, kulturellen, politischen und interkulturellen Bildungsveranstaltungen, Beratungsangeboten sowie gendersensibler Jugendarbeit. Das Raumprogramm sieht daher multifunktionale, aneignungsfähige Räume für selbstorganisierte Veranstaltungen der Jugendkulturarbeit vor. Geplant sind Veranstaltungsräume, Büros, Beratungsräume, Bibliothek, Proberäume und Werkstatt. Mit dem Neubau des „Haus der Jugend“ soll ein inklusiver Ort entstehen, in dem die verschiedenen Einrichtungen unter einem Dach zusammenarbeiten. Gemeinsame Erschließungs- und Kommunikationsflächen sollen Raum bieten für informellen Austausch und Synergien zwischen den verschiedenen Nutzern erzeugen. Im Zusammenhang mit der Erstellung des Bedarfsprogrammes haben zwei Partizipationsworkshops mit Vertreter:innen der zukünftigen Nutzer:innen (der Kollektive Drugstore und Potse) stattgefunden. Es ist beabsichtigt, die Nutzer:innen nach dem Realisierungswettbewerb in die weitere Planung mit einzubeziehen. Neben den Räumlichkeiten für die Potse und Drugstore sollen im Haus der Jugend u.a. Seminarräume für einen weiteren sozialen Träger mit 150 m2 zur Betreuung von Jugendlichen entstehen. Der Träger dieser Räume steht noch nicht fest. Im Vorfeld des Wettbewerbsverfahrens fand eine Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft des Wettbewerbsgrundstückes statt. Die Ergebnisse sollen dokumentiert und Anlage der Auslobung werden. Durch den Entwurf ist die städtebauliche Qualität, die Qualität der baulichen und freiräumlichen Strukturen und die innere organisatorische Funktionalität überzeugend nachzuweisen. In einem Konzept zur Aneignungsmöglichkeiten sollen als besondere Leistung Aneignungsmöglichkeiten für die Nutzer:innen entwickelt werden. Auch gilt es in einem Schallschutzkonzept als besondere Leistung intelligente Konzepte zur Reduzierung von Lärmemissionen zu entwickeln, um Lärmkonflikte mit der Nachbarschaft zu minimieren. Die ökologischen und Nachhaltigkeitsaspekte sind in einem vorliegenden ökologischen Gesamtkonzept zusammengefasst, dieses soll berücksichtigt werden. Das umzusetzende Raumprogramm umfasst eine Nutzungsfläche (NUF) von rund 800m2 und eine Bruttogeschossfläche (BGF) von rund 1.230 m2. Mit der Umsetzung der Maßnahme soll 2027 begonnen werden. Für die Baumaßnahmen ist ein Gesamtkostenrahmen nach DIN 276 von 7.108.000,- Euro (brutto) für die Kostengruppen 200-700 einschließlich einer Baupreisindexsteigerung bis 2027 vorgegeben. Die darin enthaltenen Baukosten für die Kostengruppen 300 und 400 betragen 4.715.445,- Euro (brutto). Das Baugrundstück befindet sich im Fördergebiet für Nachhaltige Erneuerung Schöneberg-Südkreuz und soll zu 75% aus Mitteln der „Städtebauförderung Nachhaltige Erneuerung“ finanziert werden. 25% der Kosten trägt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen; Land Berlin vertreten durch den Bezirk Tempelhof Schöneberg von Berlin - Jugendamt
Germany
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Market context
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different companies won awards here
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3%
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Based on 12,387 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable.
Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.
Competition
tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%
As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.