New utility company facility in Memmingen: technical building services, HOAI service phases 1-9 (Germany)
Buyer: Stadtwerke Memmingen
Country: Germany
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71300000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-ingenieurburos-neubau-betriebsstatte-stadtwerke-memmingen-technische-ausrustung-acc4307868
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/440467-2025
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Summary
Machine-generated summary
Stadtwerke Memmingen plans to build a new company facility because its existing buildings, damaged by the June 2024 flood, are partly no longer usable. The project covers planning of technical building services (German ALG 1/2/3/7/8) across service phases 1 to 9 for a modern, sustainable operating building integrating a workshop hall and administration areas, plus outdoor facilities. Planning should examine serial prefabrication or modular construction to speed up works and cut costs, allow for future vertical extension of the administration building, consider effective flood protection, and follow QNG+ sustainability standards. Existing buildings will be gradually dismantled. Total estimated project cost is around 9.3 million euros gross (April 2025).
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Description
Die Stadtwerke Memmingen beabsichtigen den Neubau ihrer Betriebsstätte, da die bestehenden Gebäude - insbesondere infolge des Hochwassers im Juni 2024 - teilweise beschädigt wurden und teilweise nicht mehr nutzbar sind. Geplant ist ein modernes, nachhaltiges Betriebsgebäude mit integrierter Werkhalle und Verwaltungsbereich. Ziel ist eine wirtschaftliche und zügige Umsetzung des Projekts. Im Rahmen der Planung soll geprüft werden, inwiefern eine serielle Vorfertigung - etwa durch modulare Bauweise - zur Beschleunigung des Bauablaufs und zur Kostensenkung beitragen kann. Zudem sollen Erweiterungsoptionen wie eine spätere (Teil-)Aufstockung der Verwaltung sowie weitere bauliche Ergänzungen von Beginn an mitgedacht werden. Die Gesamtkosten des Projekts (Kostengruppen 200-700, Stand April 2025) werden auf rund 9,3 Mio. € brutto geschätzt.
Die Stadtwerke Memmingen stehen vor der dringenden Notwendigkeit, ihre Betriebsstätte neuzubauen. Die bestehende Infrastruktur ist in vielerlei Hinsicht nicht mehr zeitgemäß und wurde durch das Hochwasser im Juni 2024 teilweise beschädigt. Der aktuelle Gebäudebestand umfasst mehrere funktional getrennte Einheiten: Verwaltung, Lager- und Werkstattbereiche, Einkaufslager sowie eine Betriebswohnung. Diese Gebäude entsprechen nicht mehr den Anforderungen an moderne Betriebsstätten hinsichtlich Energieeffizienz, Barrierefreiheit und Arbeitsplatzqualität. Auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie wurde ein konzeptioneller Vorschlag für die Neugestaltung des Werksgeländes entwickelt. Ziel ist der Bau eines nachhaltigen, energieeffizienten und zukunftsfähigen Betriebsgebäudes mit Außenanlagen. Eine Planung in Anlehnung an die Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Plus (QNG+) ist ausdrücklich erwünscht. Im Rahmen der Planung muss der wirksame Hochwasserschutz unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit gewährleistet werden. Es ist angedacht, die bestehenden Gebäude sukzessive zurückzubauen. Anschließend soll eine neue Werkhalle mit integriertem Lager entstehen, gefolgt vom Neubau eines Verwaltungsgebäudes, das direkt mit der Halle verbunden ist. Die Gebäude sollen ohne Keller errichtet werden, um Risiken durch Grundwasser zu minimieren. Die neue Werkhalle soll Lagerflächen, Werkstätten, eine Geräteausgabe, ein Gefahrenstofflager sowie eine Entsorgungsstation umfassen. Die Verwaltung soll moderne Büroräume, Kundenservicebereiche, Besprechungsräume sowie Sozialräume und Umkleiden für Monteure bieten. Ein zentraler Bestandteil der Planung ist die Berücksichtigung zukünftiger Erweiterungsmöglichkeiten - insbesondere eine spätere (Teil-)Aufstockung des Verwaltungsgebäudes sowie eine mögliche Erweiterung der Werkhalle. Diese Optionen sollen von Beginn an planerisch mitgedacht werden. Angesichts der hohen Dringlichkeit des Vorhabens liegt der Fokus auf einer möglichst kurzen Bauzeit und einer hohen Kosteneffizienz. In diesem Zusammenhang soll auch der Einsatz modularer Bauweisen und serieller Vorfertigung geprüft werden, sofern diese zur Zielerreichung beitragen können. Das Bauvorhaben soll in Holz- oder Holzhybridbauweise realisiert werden, um sowohl ökologische als auch gestalterische Anforderungen zu erfüllen. Entscheidend ist, dass die gewählte Bauweise eine wirtschaftliche und zügige Umsetzung des Projekts ermöglicht. Die Gesamtkosten des Projekts (Kostengruppen 200-700, Stand April 2025) werden auf rund 9,3 Mio. € brutto geschätzt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Maßnahme aus technischen und wirtschaftlichen Gründen - ganz oder in Teilen - an einen Generalunternehmer zu vergeben, um der zeitlichen Dringlichkeit der Erstellung gerecht zu werden. Vorgesehene Projektmeilensteine: Leistungsbeginn: Dezember 2025, Baubeginn: Anfang 2027, Fertigstellung: Ende 2028. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, gemäß §§ 53 ff. HOAI. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphase 1-2 für ALG 1/2/3/7/8 gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. Beschreibung der Optionen: - Beauftragungsstufe 2: Lph. 3-4 für ALG 1 und Lph. 3 für ALG 2/3/7/8, - Beauftragungsstufe 3: Lph. 5-7 für ALG 1/2/3/7/8, - Beauftragungsstufe 4: Lph. 8-9 für ALG 1/2/3/7/8, - Besondere Leistungen siehe Honorarangebotsformblatt. Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden. Hinweis: Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
of the awards went to the three most frequent winners
3%
buyers awarded contracts here
3,448
Based on 12,358 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable.
Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.
Competition
tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%
As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.