TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)verified 2 days agoContract notice
Germany - Architectural services - Former butchery converted to housing in Bad Koetzting - Planning services under Section 34 HOAI 2021
OriginalDeutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros - Alte Metzgerei jetzt WOHNEN Bad Kötzing - Planungsleistungen nach § 34 Gebäude und Innenräume HOAI 2021
Germany - Architectural services - Former butchery converted to housing in Bad Koetzting - Planning services under Section 34 HOAI 2021
Buyer: Stadt Bad Kötzting
Country: Germany
Deadline: 8 Sep 2026, 10:00 (UTC+2)
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71200000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-architekturburos-alte-metzgerei-jetzt-wohnen-bad-kotzing-planungsleistungen-nach-7860b993d4
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/552638-2026
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Summary
Machine-generated summary
The town of Bad Koetzting, Germany, is procuring architectural planning services under Section 34 HOAI 2021 for the renovation and conversion of the former 'Schoiereranweis' building, the 'Alte Metzgerei', next to the town hall. The project is one of five pilot projects in the Bavarian model scheme 'Leerstand jetzt WOHNEN' and aims to create affordable housing plus public, communal and commercial uses, including a green courtyard and roof garden. Parts of the building date from the 15th/16th century. A feasibility study is provided as a basis to be critically developed further.
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Description
Gegenstand des Projekts ist die Sanierung und Umnutzung des sogenannten Schoiereranwesens („Alte Metzgerei“) in zentraler Lage der Bad Kötztinger Altstadt, unmittelbar neben dem Rathaus. Der Umbau der alten Metzgerei in Bad Kötzting ist eines der fünf Pilotprojekte des Modellvorhabens „Leerstand jetzt WOHNEN“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr im experimentellen Wohnungsbau und der Städtebauförderung.“ Weitere Informationen zum Modellvorhaben finden Sie unter: www.leerstand-jetzt-wohnen.de Das historisch gewachsene, nicht denkmalgeschützte Gebäudeensemble weist Bauteile aus dem 15./16. Jahrhundert sowie zahlreiche spätere Umbauten auf. Ziel des Modellvorhabens ist die weitgehende Erhaltung, die einfache und kostengünstige Weiterentwicklung des Bestands zu bezahlbarem Wohnraum mit ergänzenden öffentlichen, gemeinschaftlichen und gewerblichen Nutzungen. Vorgesehen sind flexible Nutzungsbereiche im Erdgeschoss sowie innovative Wohnungen in den Obergeschossen. Ein begrünter Lichthof mit neuer Treppen- und Galerieerschließung, Gemeinschaftsräume, ein Dachgarten und Lagerflächen ergänzen das Nutzungskonzept. Die Planung soll die unterschiedlichen historischen Zeitschichten sichtbar erhalten und mit wirtschaftlichen, einfachen und langlebigen Lösungen zu einem zeitgemäßen Gesamtgebäude weiterentwickeln. Die als Anlage zur Verfügung gestellte Machbarkeitsstudie ist Grundlage für die Bearbeitung, vor allem für die Analyse, soll aber hinterfragt und weiterentwickelt werden.
Die Stadt Bad Kötzting beabsichtigt die Sanierung und Umnutzung des sogenannten Schoiereranwesens („Alte Metzgerei“) in der Herrenstraße 3, unmittelbar neben dem Rathaus. Das nicht denkmalgeschützte Gebäudeensemble besitzt aufgrund seiner Geschichte und ortsbildprägenden Wirkung eine hohe städtebauliche Bedeutung. Teile des Bestands stammen aus dem 15./16. Jahrhundert. Zahlreiche Umbauten und Erweiterungen haben zu einer heterogenen Bau-, Trag- und Erschließungsstruktur mit unterschiedlichen Geschoss- und Fußbodenniveaus geführt. Das Vorhaben wird im Rahmen des Modellprojekts „Leerstand jetzt WOHNEN“ entwickelt. Ziel ist es, den Bestand möglichst umfassend zu erhalten, leerstehende Flächen zu aktivieren und bezahlbaren, zeitgemäßen Wohnraum mit ergänzenden gemeinschaftlichen und gewerblichen Nutzungen zu schaffen. Eine im Vorfeld ausgearbeitete Machbarkeitsstudie bildet vorallem für den Analyseteil eine wichtige Grundlage für das Konzept. Darin ist aufgezeigt, dass das Gebäude Potentiale zur Weiterentwicklung besitzt. Im Erdgeschoss wurden flexible Nutzungseinheiten für Gewerbe, Start-ups, Coworking sowie kreative und gemeinschaftliche Angebote untersucht. In den beiden Obergeschossen sollen Wohnungen entstehen. In der Studie werden Größen von etwa 23 bis 72 m² untersucht, die zuschaltbare Zimmer und kompakte Einbaumodule für flexible Nutzungen und eine hohe räumliche Qualität ermöglichen. Ein bestehender Zwischenraum bietet die Möglichkeit der Umgestaltung zu einem Lichthof mit neuer zentraler Treppe, Brücken und Galerien. Gemeinschaftliche Bereiche wie Waschküche, Gemeinschaftsraum mit Küche, Innenhof und begrünter Dachgarten ergänzen das Wohnangebot. Keller- und Gewölberäume sind als Lager- und Nebenflächen vorgesehen. Insgesamt umfasst das Konzept rund 837 m² Nutzungsfläche. Die weitere Planung hat die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zu prüfen und zu einem genehmigungsfähigen, wirtschaftlichen und realisierbaren Gesamtkonzept weiterzuentwickeln. Besondere Anforderungen ergeben sich aus dem sensiblen Umgang mit der historischen und teilweise geschädigten Bausubstanz, den unterschiedlichen Höhenniveaus sowie den Anforderungen an Tragwerk, Brandschutz, Bauphysik, Barrierefreiheit und Technische Ausrüstung. Hinzu kommen die beengte innerstädtische Lage und die unmittelbar angrenzenden Nachbargebäude. Historische Bauteile, Oberflächen und ablesbare Zeitschichten sollen, soweit technisch und wirtschaftlich vertretbar, erhalten werden. Angestrebt werden ein einfacher und kostengünstiger Umbau, unkomplizierte und langlebige Konstruktionen, Lowtech-Lösungen sowie eine verlässliche Kosten- und Terminsteuerung. Dabei sollen geltende Baunormen in Bezug auf den Bestand kritisch hinterfragt werden. Die überschlägige Kostenschätzung weist für die Kostengruppen 300 und 400 rund 3,81 Mio. EUR aus. Davon fallen etwa 2,97 Mio. EUR auf die Baukonstruktion und etwa 0,84 Mio. EUR auf die Technischen Anlagen. Einschließlich der angesetzten Baunebenkosten ergibt sich ein vorläufiger Gesamtbetrag von rund 4,685 Mio. EUR brutto. Außenanlagen, Ausstattung sowie Herrichten und Erschließen sind nicht beziehungsweise nur nachrichtlich berücksichtigt. Die Kosten sind im Zuge der weiteren Planung und der erforderlichen Bestandsuntersuchungen zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dabei sind Kosteneinsparungspotentiale zu finden und zu nutzen. Auf Wunsch des Stadtrats sollen die Kosten die eines Neubaus nicht überschreiten. • Zu vergebende Leistungen: Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1 - 9; Objektplanung gem. §34 HOAI 2021
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Terms of the procedure
How tenders are scored
Darstellung der Einbindung aller am Projekt Beteiligten (max. 15 Punkte) / Gewichtung: 1-fach: 15 points; Darstellung der internen Projektorganisation im Gesamtprozess (max. 20 Punkte) / Gewichtung: 1-fach: 20 points; Arbeitsmethodik während der Auftragsabwicklung (20 Punkte) / Gewichtung: 2-fach: 20 points; Honorar (max. 5 Punkte) / Gewichtung: 1-fach: 5 points
Small firms
The buyer does not mark this procedure as suitable for small and medium-sized firms.
As the official notice states them.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
of the awards went to the three most frequent winners
3%
buyers awarded contracts here
3,460
Based on 12,428 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable.
Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.
Competition
tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%
As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.