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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 2 Tagen Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros - Alte Metzgerei jetzt WOHNEN Bad Kötzing - Planungsleistungen nach § 34 Gebäude und Innenräume HOAI 2021

Geschlossen Deutschland Oberpfalz Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Stadt Bad Kötzting

Eckdaten

Geschlossen
10:00 (UTC+2)
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht
  2. Frist 29 Tage offen
  3. Vergeben ausstehend
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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Stadt Bad Kötzting beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen nach § 34 HOAI 2021 für die Sanierung und Umnutzung des sogenannten Schoiereranwesens ('Alte Metzgerei') in der Herrenstraße 3, unmittelbar neben dem Rathaus. Das Projekt ist eines von fünf Pilotprojekten des bayerischen Modellvorhabens 'Leerstand jetzt WOHNEN' und zielt auf bezahlbaren Wohnraum mit ergänzenden öffentlichen, gemeinschaftlichen und gewerblichen Nutzungen, inklusive begrüntem Lichthof und Dachgarten. Teile des Gebäudes stammen aus dem 15./16. Jahrhundert. Eine Machbarkeitsstudie liegt als Grundlage bei und soll hinterfragt werden. Kein geschätzter Wert, keine Frist und kein Verfahrensdatum angegeben.

Beschreibung

Gegenstand des Projekts ist die Sanierung und Umnutzung des sogenannten Schoiereranwesens („Alte Metzgerei“) in zentraler Lage der Bad Kötztinger Altstadt, unmittelbar neben dem Rathaus. Der Umbau der alten Metzgerei in Bad Kötzting ist eines der fünf Pilotprojekte des Modellvorhabens „Leerstand jetzt WOHNEN“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr im experimentellen Wohnungsbau und der Städtebauförderung.“ Weitere Informationen zum Modellvorhaben finden Sie unter: www.leerstand-jetzt-wohnen.de Das historisch gewachsene, nicht denkmalgeschützte Gebäudeensemble weist Bauteile aus dem 15./16. Jahrhundert sowie zahlreiche spätere Umbauten auf. Ziel des Modellvorhabens ist die weitgehende Erhaltung, die einfache und kostengünstige Weiterentwicklung des Bestands zu bezahlbarem Wohnraum mit ergänzenden öffentlichen, gemeinschaftlichen und gewerblichen Nutzungen. Vorgesehen sind flexible Nutzungsbereiche im Erdgeschoss sowie innovative Wohnungen in den Obergeschossen. Ein begrünter Lichthof mit neuer Treppen- und Galerieerschließung, Gemeinschaftsräume, ein Dachgarten und Lagerflächen ergänzen das Nutzungskonzept. Die Planung soll die unterschiedlichen historischen Zeitschichten sichtbar erhalten und mit wirtschaftlichen, einfachen und langlebigen Lösungen zu einem zeitgemäßen Gesamtgebäude weiterentwickeln. Die als Anlage zur Verfügung gestellte Machbarkeitsstudie ist Grundlage für die Bearbeitung, vor allem für die Analyse, soll aber hinterfragt und weiterentwickelt werden. Die Stadt Bad Kötzting beabsichtigt die Sanierung und Umnutzung des sogenannten Schoiereranwesens („Alte Metzgerei“) in der Herrenstraße 3, unmittelbar neben dem Rathaus. Das nicht denkmalgeschützte Gebäudeensemble besitzt aufgrund seiner Geschichte und ortsbildprägenden Wirkung eine hohe städtebauliche Bedeutung. Teile des Bestands stammen aus dem 15./16. Jahrhundert. Zahlreiche Umbauten und Erweiterungen haben zu einer heterogenen Bau-, Trag- und Erschließungsstruktur mit unterschiedlichen Geschoss- und Fußbodenniveaus geführt. Das Vorhaben wird im Rahmen des Modellprojekts „Leerstand jetzt WOHNEN“ entwickelt. Ziel ist es, den Bestand möglichst umfassend zu erhalten, leerstehende Flächen zu aktivieren und bezahlbaren, zeitgemäßen Wohnraum mit ergänzenden gemeinschaftlichen und gewerblichen Nutzungen zu schaffen. Eine im Vorfeld ausgearbeitete Machbarkeitsstudie bildet vorallem für den Analyseteil eine wichtige Grundlage für das Konzept. Darin ist aufgezeigt, dass das Gebäude Potentiale zur Weiterentwicklung besitzt. Im Erdgeschoss wurden flexible Nutzungseinheiten für Gewerbe, Start-ups, Coworking sowie kreative und gemeinschaftliche Angebote untersucht. In den beiden Obergeschossen sollen Wohnungen entstehen. In der Studie werden Größen von etwa 23 bis 72 m² untersucht, die zuschaltbare Zimmer und kompakte Einbaumodule für flexible Nutzungen und eine hohe räumliche Qualität ermöglichen. Ein bestehender Zwischenraum bietet die Möglichkeit der Umgestaltung zu einem Lichthof mit neuer zentraler Treppe, Brücken und Galerien. Gemeinschaftliche Bereiche wie Waschküche, Gemeinschaftsraum mit Küche, Innenhof und begrünter Dachgarten ergänzen das Wohnangebot. Keller- und Gewölberäume sind als Lager- und Nebenflächen vorgesehen. Insgesamt umfasst das Konzept rund 837 m² Nutzungsfläche. Die weitere Planung hat die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zu prüfen und zu einem genehmigungsfähigen, wirtschaftlichen und realisierbaren Gesamtkonzept weiterzuentwickeln. Besondere Anforderungen ergeben sich aus dem sensiblen Umgang mit der historischen und teilweise geschädigten Bausubstanz, den unterschiedlichen Höhenniveaus sowie den Anforderungen an Tragwerk, Brandschutz, Bauphysik, Barrierefreiheit und Technische Ausrüstung. Hinzu kommen die beengte innerstädtische Lage und die unmittelbar angrenzenden Nachbargebäude. Historische Bauteile, Oberflächen und ablesbare Zeitschichten sollen, soweit technisch und wirtschaftlich vertretbar, erhalten werden. Angestrebt werden ein einfacher und kostengünstiger Umbau, unkomplizierte und langlebige Konstruktionen, Lowtech-Lösungen sowie eine verlässliche Kosten- und Terminsteuerung. Dabei sollen geltende Baunormen in Bezug auf den Bestand kritisch hinterfragt werden. Die überschlägige Kostenschätzung weist für die Kostengruppen 300 und 400 rund 3,81 Mio. EUR aus. Davon fallen etwa 2,97 Mio. EUR auf die Baukonstruktion und etwa 0,84 Mio. EUR auf die Technischen Anlagen. Einschließlich der angesetzten Baunebenkosten ergibt sich ein vorläufiger Gesamtbetrag von rund 4,685 Mio. EUR brutto. Außenanlagen, Ausstattung sowie Herrichten und Erschließen sind nicht beziehungsweise nur nachrichtlich berücksichtigt. Die Kosten sind im Zuge der weiteren Planung und der erforderlichen Bestandsuntersuchungen zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dabei sind Kosteneinsparungspotentiale zu finden und zu nutzen. Auf Wunsch des Stadtrats sollen die Kosten die eines Neubaus nicht überschreiten. • Zu vergebende Leistungen: Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1 - 9; Objektplanung gem. §34 HOAI 2021

Bedingungen des Verfahrens

Wie Angebote bewertet werden
Darstellung der Einbindung aller am Projekt Beteiligten (max. 15 Punkte) / Gewichtung: 1-fach: 15 Punkte; Darstellung der internen Projektorganisation im Gesamtprozess (max. 20 Punkte) / Gewichtung: 1-fach: 20 Punkte; Arbeitsmethodik während der Auftragsabwicklung (20 Punkte) / Gewichtung: 2-fach: 20 Punkte; Honorar (max. 5 Punkte) / Gewichtung: 1-fach: 5 Punkte
Kleine Unternehmen
Der Auftraggeber kennzeichnet dieses Verfahren nicht als geeignet für kleine und mittlere Unternehmen.

So, wie die amtliche Bekanntmachung sie angibt.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Zuletzt mit TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) abgeglichen vor 2 Tagen

Stadt Bad Kötzting

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
17

Wer seine Aufträge gewinnt

seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
0%

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.665
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.853
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.460

Auf Grundlage von 12.428 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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