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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) verified 1 week ago Contract notice

Germany - Architectural, engineering and testing services - Project study for a future-oriented industrial water supply at the Schwarze Pumpe Industrial Park

Original Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Projektstudie für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Brauchwasserversorgung im Industriepark Schwarze Pumpe

Closed Germany Brandenburg Architecture & engineering services

Buyer Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe (ZV ISP) vertreten durch die ASG Spremberg GmbH als Treuhänder

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The Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe is procuring a project study to secure the future supply of industrial water (Brauchwasser) at the Schwarze Pumpe Industrial Park. The park's water currently comes partly from its own abstraction points and partly from treated mine drainage water from LEAG's lignite mining, which will decline with the coal phase-out and eventually cease, leaving a projected shortfall of around 20,000 m3/day by 2030. The study will first document the existing water situation, including abstraction, treatment, storage and distribution facilities and their capacities, evaluate ten years of supply data, examine current water resources including water law, technical abstraction capacities, climate change impacts using RCP 2.6, 4.5 and 8.5 projections, and record demand from planned new companies.

Description

Der Brauchwasserbedarf des Industrieparks Schwarze Pumpe (ISP) wird derzeit anteilig aus Wasserfassungen des Zweckverbandes Industriepark Schwarze Pumpe (ZV ISP) und aus behandeltem Sümpfungswasser des Braunkohlenbergbaus der Lausitzer Energie und Bergbau AG (LEAG) gedeckt. Das Aufkommen an Sümpfungswasser wird sich mit dem Kohleausstieg mittelfristig deutlich verringern und langfristig ganz entfallen. Dadurch verringert sich auch das im ISP verfügbare Brauchwasserdargebot. Unter Einbeziehung der geplanten Neuansiedlungen wird von einem künftigen Defizit von rund 20.000 m³/d bis zum Jahre 2030 ausgegangen. Hieraus bestimmt sich ein zeitlicher Handlungsdruck. Die Brauchwasserversorgung des ISP muss zukünftig aus anderen Quellen gedeckt werden. In der Projektstudie sind die Grundlagen für die zukünftige Sicherung der Brauchwasserversorgung des ISP zu ermitteln und ein Brauchwasserversorgungskonzept zu erstellen. In einem ersten Schritt wird die bestehende Brauchwassersituation im ISP dokumentiert. Die Bestandsaufnahme umfasst die technischen Anlagen zur Wassergewinnung, -aufbereitung, -speicherung und -verteilung und die daraus resultierenden Kapazitäten des Systems. Die Daten zur Brauchwasserbereitstellung im ISP sind für die vergangenen 10 Jahre zu recherchieren und auszuwerten. Zudem erfolgt eine Untersuchung der derzeit genutzten Wasserressourcen, inklusive der rechtlichen Rahmenbedingungen (Wasserrecht), der technischen Förderkapazitäten und der Fördercharakteristik. Die derzeit genutzten Ressourcen werden hinsichtlich der möglichen Auswirkungen des Klimawandels analysiert, insbesondere anhand der Klimaprojektionen RCP 2.6, 4.5 und 8.5, um die zukünftige Wasserverfügbarkeit und -bereitstellung realistisch einschätzen zu können. Es sind darüber hinaus die Bedarfe der geplanten Ansiedlungen zu erfassen und hinsichtlich der Zielzeitpunkte, der Mengenanforderungen einschließlich der zeitspezifischen Bedarfscharakteristik und ggf. der weiteren Bedarfsentwicklung sowie die spartenspezifischen Ansprüche an die Wasserbeschaffenheit darzustellen. Der ermittelte zukünftige Brauchwasserbedarf ist mit dem prognostizierten Brauchwasserdargebot zu verschneiden. Die sich ergebende Wasserbedarfsdeckungsbilanz ist darzustellen und sich ergebende Defizite hinsichtlich Menge, Ort und Zeit sind zu charakterisieren. Der Handlungsbedarf ist hinsichtlich Menge, Ort und Zeit auszuweisen. In einem Umkreis von ca. 30 km um den ISP sind Optionen zur Deckung der ermittelten Brauchwasserdefizite zu ermitteln und zu prüfen. Dafür kommen die folgenden grundsätzlichen Optionen in Frage: a) die Bereitstellung von Brauchwasser durch regionale Wasser-versorgungsunternehmen (WVU), b) die Nutzung bisher nicht erschlossener oder nicht genutzter Grundwasserressourcen, c) der Wasserbezug aus dem Sanierungsbergbau, d) die Nutzung von Oberflächengewässern in der Region (Uferfiltrat/Direktentnahme aus Fließgewässer oder Entnahme aus Bergbaufolgeseen/Speichern), e) die Mehrfachnutzung des Wassers durch entsprechende Aufbereitung des Abwassers und Wiederverwendung in Prozessen mit geringen Qualitätsansprüchen sowie f) eine Teilsubstitution von Frischwasser durch Niederschlagswasser. Die einzelnen Versorgungsoptionen werden hinsichtlich ihrer technischen Umsetzbarkeit, Kosten, Umweltverträglichkeit, Genehmigungsfähigkeit und Versorgungssicherheit mit Blick auf klimatische Änderungen und möglicher konkurrierender Nutzung bewertet. In den Auswertungen sind Konzepte zur Gewinnung und Bereitstellung einschließlich der Dimensionierung, der Trassenführung und der erforderlichen technischen Anlagen zu berücksichtigen. Die Konzepte sind mit einer Kostenschätzung und einem Zeitplan zu unterlegen. Anhand einer europaweiten Marktrecherche zu Brauchwasserpreisen anderer Industriestandorte wird ein wettbewerbsfähiger Brauchwasserpreis ermittelt, welcher als Zielwert in den Variantenvergleich einfließt. In dem Variantenvergleich werden geeignete Varianten zur Deckung des Brauchwasserdefizites einschließlich der erforderlichen technischen Maßnahmen zusammengestellt und in Übersichtplänen dargestellt. Hierbei sind zeitliche Umsetzbarkeit der ausgewählten Varianten zu prüfen und zu bewerten sowie spezifische Bereitstellungskosten für Gewinnung, Transport und Aufbereitung des Brauchwassers zu ermitteln. Die Mischbarkeit der in den Varianten bereitgestellten Wässer ist zu bewerten und ggf. Wasserbehandlungsbedarf aufzuzeigen. Die ausgewählten Varianten sind dem Auftraggeber vorzustellen. In Zusammenarbeit mit dem AG sind drei Vorzugsvarianten anhand eines Kriterienkataloges auszuwählen. Für die ausgewählten Vorzugsvarianten ist eine Kostenvergleichsrechnung durchzuführen. Die Ergebnisse sind dem AG vorzustellen und mit diesem eine Vorzugslösung als zukünftiges Brauchwasserversorgungskonzept auszuwählen. Mit den zuständigen Behörden sind mit dem Brauchwasserversorgungskonzept ggf. verbundene Über-wachungspflichten abzustimmen.

Official source

Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe (ZV ISP) vertreten durch die ASG Spremberg GmbH als Treuhänder

Germany

notices in the register
4

Market context

open now in Architecture & engineering services
7,761
median open notice
€300,000

Who wins in this market

Many suppliers

Germany · Architecture & engineering services

different companies won awards here
6,839
of the awards went to the three most frequent winners
3%
buyers awarded contracts here
3,456

Based on 12,387 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable. Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.

Competition

tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%

As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.

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