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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) verified 5 days ago Contract award

Germany - Locomotives - Procurement of three reconditioned hybrid shunting locomotives

Original Deutschland - Lokomotiven - Beschaffung dreier gebrauchter, aufgearbeiteter Hybrid-Rangierloks

Awarded Germany Berlin Transport equipment & vehicles

Buyer Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH

€9.0M awarded value · €9,000,000

Key facts

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Negotiated procedure
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  2. Awarded pending

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€9,000,000

Summary

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Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA) awarded a contract for the supply of three reconditioned hybrid shunting locomotives with low-emission hybrid drive, intended to renew and supplement the existing fleet serving shunting operations in the Berlin inland ports. The functional specification required a non-overhead-line hybrid drive with a locally emission-free mode, sufficient tractive effort, energy autonomy for a working day, compatibility with the infrastructure, suitable safety and train control systems, ergonomic operation including radio remote control, and a sound maintenance and spare parts concept. The contract was awarded at a value of EUR 9,000,000.

Description

BEHALA hat einen Bedarf an drei Rangierlokomotiven mit emissionsarmem Hybridantrieb festgestellt. Diese sollen den bestehenden Fuhrpark erneuern und ergänzen. Die Hybrid-Lokomotiven sollen den bestehenden Diesel-Bestand im Rangierdienst in den Berliner Binnenhäfen ablösen oder ergänzen. Maßgebliche Anforderungen sind: - nicht oberleitungsgebundener Hybridantrieb mit lokal emissionsfreiem Modus, - ausreichende Zugkraft, - Energieautarkie für einen Arbeitstag, - Infrastrukturverträglichkeit (Spurweite, Achslasten, Lichtraum, Gleisbögen, Neigungen), - passende Sicherungs- und Zugbeeinflussungssysteme, - ergonomische Bedienung inklusive Funkfernsteuerung, - tragfähiges Instandhaltungs- und Ersatzteilkonzept. Die funktionale Leistungsbeschreibung sieht darüber hinaus in technischer Hinsicht insbesondere vor: - Hybridantrieb: Nicht oberleitungsgebundener Hybridantrieb mit mindestens zwei sich ergänzenden Energiequellen. Eine Energiequelle muss lokal emissionsfreies Fahren ermöglichen; als zweite Energiequelle ist ein Verbrennungsmotor-Generator oder eine funktional gleichwertige Lösung zulässig. - Betriebsmodi: Mindestens ein emissionsfreier Modus sowie ein Modus für längere, energieautarke Einsätze. Ein automatisches oder fahrergeführtes Energiemanagement muss einen sicheren Wechsel der Betriebsarten ermöglichen. - Anfahr- und Dauerzugkraft: Die Fahrzeuge müssen die vom AG definierten Rangierlastfälle sicher, wiederholbar und ohne unzulässige thermische Einschränkungen bewältigen. Die Bewertung erfolgt vorrangig anhand einer Zugkraft-/Fahrzeitrechnung, nicht allein anhand eines Einzelwertes. Traktionsleistung: Die verfügbare Dauer- und Spitzenleistung muss für das Einsatzprofil einschließlich Nebenverbrauchern, Batterieladung und klimatischer Bedingungen ausreichen. - Geschwindigkeit: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit muss den Rangierbetrieb und die vorgesehenen Strecken- beziehungsweise Überführungsfahrten abdecken. - Rekuperation: Beim elektrischen Bremsen soll Bremsenergie soweit technisch möglich in den Energiespeicher zurückgeführt oder anderweitig sinnvoll genutzt werden. - Autarkie: Die Fahrzeuge müssen ohne externe Energiezuführung einen vollständigen Arbeitstag gemäß Einsatzplanung bewältigen können; externe Lademöglichkeiten dürfen die Verfügbarkeit verbessern, aber keine zwingende Voraussetzung für jeden Einsatz sein. Spurweite Normalspur 1.435 mm. Achslast: Die maximal zulässige Achslast der vorhandenen Infrastruktur darf nicht überschritten werden. Abmessungen und Lichtraum: Das Fahrzeug muss das am Einsatzort zulässige Lichtraumprofil einhalten. Fahrzeuglänge, Überhänge und Anbauteile müssen die vorhandenen Gleisnutzlängen, Weichenbereiche und Arbeitsräume berücksichtigen. Gleisbögen: Sichere Befahrbarkeit der kleinsten im Einsatzgebiet vorhandenen horizontalen Gleisbogenradien einschließlich gekuppelter Wagen. Neigungen und Ausrundungen: Sicheres Anfahren, Halten und Bremsen auf den im Einsatzgebiet vorhandenen Längsneigungen sowie Befahrbarkeit vorhandener Kuppen und Wannen. Gleis- und Rangiereinrichtungen: Befahrbarkeit der im Betrieb vorhandenen Weichen, Gleisbremsen, Ablauf- und Rangiereinrichtungen, soweit diese im vorgesehenen Einsatz vorkommen. Kupplung und Puffer: Kompatibilität mit den vorhandenen Wagen und Betriebsverfahren. Mindestens konventionelle Seitenpuffer und eine standardisierte mittige Zugeinrichtung oder eine nachweislich gleichwertige Schnittstelle. Automatische Rangierkupplung: Soweit betrieblich vorgesehen, ist eine automatische Rangierkupplung als gesonderte Option anzubieten Herstellerneutrale, funktional gleichwertige Systeme sind zugelassen. Zugbremse: Durchgehende, selbsttätige und mit den eingesetzten Güterwagen kompatible Druckluftbremse nach einschlägigen Eisenbahnstandards. Lokbremse: Direkt wirkende Lokomotivbremse sowie feststellende beziehungsweise federspeicherbasierte Parkbremse. Not- und Rückfallebene: Wirksame Not-, Schnell- und Zwangsbremsfunktionen sowie eine sichere Rückfallebene bei Störung der regulären Bremssteuerung. Gleitschutz und Sandung: Gleitschutz sowie bedarfsgerechte Sandstreueinrichtung zur Sicherstellung der Adhäsion bei ungünstigen Schienenverhältnissen. Sicherheitsfahrschaltung: Funktionierende Sicherheitsfahrschaltung oder ein nach deutschem Regelwerk gleichwertiges System. Zugbeeinflussung: Ausrüstung mit den Zugbeeinflussungs- und Sicherungssystemen, die für die konkret vorgesehenen Fahrwege erforderlich sind. Für Fahrten im deutschen Netz ist die erforderliche nationale Zugbeeinflussung vorzusehen. Zusätzliche europäische Zugbeeinflussung ist nur Muss-Anforderung, wenn sie durch das Betriebskonzept nachweislich benötigt wird. Funk und Kommunikation: Für den vorgesehenen Betrieb erforderlicher Rangier- und gegebenenfalls Zugfunk. Kommunikationslösungen müssen mit den betrieblichen Systemen des AG kompatibel sein. Not-Aus und Warnsysteme: Von den Bedienplätzen erreichbares Not-Aus-System, akustische Warnsignale, normgerechte Fahrzeugbeleuchtung und gut erkennbare Zustandsanzeigen. Brandschutz: Fahrzeugseitiges Brandschutzkonzept mit geeigneten Melde-, Abschalt- und Löschhilfsmitteln für Verbrennungs-, Elektro- und Batteriesysteme. Sowie eine Reihe weiterer Kriterien auf den Gebieten der Bedienung, Ergonomie und Arbeitssicherheit, Umwelt, Energieeffizienz und Verschleiß, Einsatzbedingungen, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit, Instandhaltung, Ersatzteile und Gewährleistung, Dokumentation und Schulung sowie Lieferung, Übergabe und Abnahme. Insbesondere müssen die Fahrzeuge innerhalb des betrieblich und finanziell erforderlichen Zeitfensters verfügbar sein. Derzeit ist eine Übergabe ab Juni 2027 vorgesehen; der verbindliche Endtermin ist vor Veröffentlichung festzulegen. Beschaffung dreier gebrauchter, aufgearbeiteter Hybrid-Rangierloks vom Typ H3

Official source

Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Last verified against TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) 5 days ago

What this market pays

The buyer has too few awards of its own in this sector, so this is the range of the last 1,735 awards for Transport equipment & vehicles in Germany.

This award
€9.0M
Median award
€440,000
Middle half of past awards
€265,872 to €660,309

The award is larger than three in four past awards.

Award values as published by the official sources. Use them as a guide, not a rule: scope, lots and duration differ between contracts.

Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH

Germany

Market context

open now in Transport equipment & vehicles
4,487
median open notice
€233,386

Who wins in this market

Many suppliers

Germany · Transport equipment & vehicles

different companies won awards here
1,739
of the awards went to the three most frequent winners
10%
buyers awarded contracts here
1,647

Based on 3,843 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable. Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.

Competition

tenders per lot on average (open and restricted procedures)
2.9
of those lots received a single tender
37%
of the awards went to companies based in another country
3%
of the tenders came from another country
6%

As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.

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