Germany - Architectural services for buildings - Realisation competition | Extension of the House of the Forest | Stuttgart-Degerloch
Buyer: Forst Baden-Württemberg
Country: Germany
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71221000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-architekturburos-bei-gebauden-realisierungswettbewerb-erweiterung-haus-des-waldes-5b5084a41e
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/783467-2025
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Summary
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Forst BW is planning the extension of the House of the Forest in Stuttgart-Degerloch. A realisation competition aims to find an implementation-ready design for a modern forest education and environmental education centre, combining architectural quality, functional requirements and sustainable construction. The design must fit into the surrounding forest landscape, follow ecological and climate-friendly principles, and create attractive spaces for education, encounters and nature experiences. The subject of the competition are HOAI services for the extension concept. The competition is a single-stage, non-open realisation competition with a preliminary selection procedure, with 20 participants; the contracting entity preselects 5 participants. The procedure is anonymous. Architects are eligible to participate; landscape architects must be involved, structural engineers are recommended, both may be appointed later.
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Description
Forst BW plant die Erweiterung des Hauses des Waldes in Stuttgart-Degerloch. Der Realisierungswettbewerb für das „Haus des Waldes“ verfolgt das Ziel, einen umsetzungsreifen Entwurf für ein modernes Waldpädagogik- und Umweltbildungszentrum zu finden. Dabei sollen architektonische Qualität, funktionale Anforderungen und eine nachhaltige Bauweise miteinander verbunden werden. Der Entwurf muss sich harmonisch in die Waldlandschaft einfügen, ökologische und klimafreundliche Prinzipien berücksichtigen und gleichzeitig attraktive Räume für Bildung, Begegnung und Naturerlebnis schaffen. Kurz gesagt: Es geht darum, die beste Lösung für eine zukunftsfähige, ressourcenschonende und pädagogische Erweiterung in Form eines Bauwerks oder einer baulichen Struktur zu entwickeln. Gegenstand des Wettbewerbs sind Leistungen nach HOAI für die Konzeption der Erweiterung für das Haus des Waldes in Stuttgart-Degerloch. Der Wettbewerb ist als einstufiger, nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren, mit 20 Teilnehmenden ausgelobt. Die Ausloberin wählt 5 Teilnehmende vorab aus. Das Verfahren ist anonym. Teilnahmeberechtigt sind Architekt/innen. Landschaftsarchitekt/innen und Tragwerksplaner/innen sind in Zusammenarbeit mit Architekt/innen teilnahmeberechtigt. Erfüllt ein Bewerbender die fachliche Voraussetzung allein oder zusammen mit fest angestellten Mitarbeitenden ist er allein teilnahmeberechtigt. Landschaftsarchitekt/innen sind zwingend hinzuzuziehen (diese können später nachbenannt werden). Es wird empfohlen, Tragwerksplaner/innen hinzuzuziehen (diese können ebenfalls später nachbenannt werden). Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/in, Landschaftsarchitekt/in, Tragwerksplaner/in zu führen.
Das Haus des Waldes (HdW) in Stuttgart ist das Kompetenzzentrum für Waldpädagogik und waldbezogene Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Baden-Württemberg. Seit 2020 Teil der AöR ForstBW, erfüllt es im Rahmen eines gesetzlichen Bildungsauftrags und einer landesweiten Konzeption lokale bis übergeordnete Aufgaben. Über seine regionale Verankerung hinaus wirkt das HdW durch Projekte, Qualifizierungen und internationale Kooperationen als Impulsgeber für Bildung für nachhaltige Entwicklung - innerhalb Baden-Württembergs und darüber hinaus. Im Rahmen des Realisierungswettbewerbs soll das Haus des Waldes baulich erweitert und inhaltlich zukunftsorientiert ausgerichtet werden. Grundlage bildet das Konzept „Silva Futura“ (Wald der Zukunft) mit drei eng verknüpften Modulen, die sich in den Wettbewerbsbeiträgen räumlich, gestalterisch und funktional abbilden sollen. Zentraler Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe ist das Modul „Bildungsbaum“: eine innovative bauliche Struktur, die den Waldboden und den Kronenraum über mindestens drei begehbare Themenplattformen erschließt. Sie soll Platz für eine Schulklasse (30-50 Personen) bieten, intensive Naturerlebnisse ermöglichen und sinnliche, emotionale sowie ästhetische Wahrnehmungsebenen vereinen. Der Bildungsbaum soll als Reallabor für die Erforschung von Waldphänomenen dienen, barrierefreien Zugang zur Natur bieten und Nachhaltigkeit als übergeordnetes Gestaltungsprinzip umsetzen. Die Module Ausstellungsgebäude und Kreativwerkstatt sind nicht Teil der Wettbewerbsaufgabe, müssen aber in der Gesamtidee berücksichtigt werden, um eine spätere funktionale und gestalterische Verzahnung zu ermöglichen. Ziel des Wettbewerbs ist ein architektonisch und funktional herausragendes Gesamtkonzept, das die Erweiterung des Hauses des Waldes zu einem zukunftsweisenden Bildungs- und Erlebnisort ermöglicht. Die geplanten Bauten sollen sich sensibel in die Waldlandschaft einfügen, Eingriffe minimieren, energie- und ressourcenschonend sein und eine prägnante, innovative architektonische Identität ausbilden. Damit soll das Haus des Waldes als landesweites Kompetenzzentrum und überregionaler Ideengeber für Waldpädagogik gestärkt werden. Die in der Auslobung genannten Rahmenbedingungen sind zu berücksichtigen. Geplante Termine und weitere Angaben entnehmen Sie bitte der Kurzinformation.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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Market context
open now in Architecture & engineering services
7,751
median open notice
€301,196
Who wins in this market
Many suppliers
Germany · Architecture & engineering services
different companies won awards here
6,839
of the awards went to the three most frequent winners
3%
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3,456
Based on 12,387 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable.
Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.
Competition
tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%
As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.