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Summary
Machine-generated summary
The Abwasserverband Braunschweig is procuring planning services for the overall concept of intensified phosphorus recovery from process water at the Steinhof wastewater treatment plant in Braunschweig, Germany, and its integration into the existing facility. The plant serves around 250,000 residents plus businesses, with a daily load equivalent to 350,000 population equivalents. The contract covers planning and implementation of a concept centred on a mesophilic, heated remobilisation reactor of more than 3,000 cubic metres, based on the Peco process successfully tested in the P-Net research project, plus additional thickening and dewatering units such as a vacuum belt filter.
02
Description
Planungsdienstleistungen für das Gesamtkonzept einer intensivierten Phosphorrückgewinnung aus dem Prozesswasser der Kläranlage Steinhof in Braunschweig und Einbindung in den Bestand
. Der Abwasserverband Braunschweig beabsichtigt im Rahmen des Projekts „P-Cycle“ die Erweiterung des Klärwerks Steinhof hinsichtlich einer intensivierten Phosphorrückgewinnung aus dem Prozesswasser. Die Zentralkläranlage des Abwasserverbandes Braunschweig (AVB) in Steinhof reinigt täglich Abwasser von rund 250.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie zahlreichen Gewerbebetrieben der Stadt Braunschweig und zählt damit zu den größten Kläranlagen Norddeutschlands. Die in der Braunschweiger Kläranlage behandelte Abwassermenge entspricht dabei einer täglichen, mittleren Belastung von 350.000 Einwohnergleichwerten (EW). Mit dem Braunschweiger Modell zur Wasserwiederverwendung (Verregnung von geklärtem Abwasser und derzeit noch Klärschlamm auf landwirtschaftlichen Flächen, Anbau von Energiepflanzen und Biogasproduktion) genießt die Stadt Braunschweig bundesweiten Vorzeigestatus hinsichtlich einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für die Bereiche Wasser, Nährstoffe und Energie. Vor dem Hintergrund der zukünftigen geltenden Anforderungen der AbfKlärV an das Phosphorrecycling aus Klärschlamm und dem Gedanken des Braunschweiger Modells neben der Verregnung von geklärtem Abwasser, Nährstoffe regional im Kreislauf zu führen, wurde im Rahmen des BMFTR geförderten Forschungsprojektes P-Net ein Verfahren zur vermehrten Phosphorremobilisierung (Peco-Verfahren, ISWW-TUBS) im Teilstrom auf dem Klärwerk Steinhof erfolgreich getestet. Gegenstand des Auftrags ist die konzeptionelle Einbindung des Peco-Verfahrens in den Bestand der Kläranlage Braunschweig. Dazu gehören die Planung sowie die Umsetzung des Gesamtkonzeptes deren Kern aus einem mesophil, beheizbaren Remobilisierungsreaktor (> 3000 m³) besteht. Zusätzlich sind weitere Eindickungs-/Entwässerungsaggregate, z. B. ein Vakuumbandfilter als Erweiterung der bestehenden Struvit-Fällungsanlage und die entsprechende Maschinen- und EMSR-Technik zu planen. Weiterhin muss eine Abluftbehandlung sowie ein Maschinengebäude für die zusätzliche Maschinentechnik vorgesehen werden. Zur Absicherung der einzuhaltenden Grenzwerte wird auf dem Klärwerk Steinhof im Vorfeld zu dem Auftrag bereits eine Säuredosierstation für eine chemische P-Rücklösung im ausgefaulten Schlamm installiert, die als Polizeistufe zum Peco-Verfahren eingesetzt werden soll und die es in der Planung und Einbindung des Peco-Verfahrens ebenfalls zu berücksichtigen gilt. Ziel der Maßnahme ist die Einhaltung der P-Rückgewinnung nach AbflKlärV, sodass ganzjährig der entwässerte Faulschlamm < 18 g P/kg TR erreicht werden kann, um flexiblere Entsorgungswege für den Braunschweiger Klärschlamm zu schaffen. Zur Maximierung der Phosphorrückgewinnungsquote und der langfristigen Sicherung der regionalen Phosphorversorgung sowie zur Stärkung des „Braunschweiger Modells“ als zukunftsfähigen Ansatz der Kreislaufwirtschaft wurde ein Förderantrag gestellt. Die Förderung beinhaltet eine wissenschaftliche Begleitung der Planung und Umsetzung der Maßnahme durch das Institut für Siedlungswasserwirtschaft der TU Braunschweig. Die Beauftragung der Planungsleistung erfolgt unter dem Vorbehalt der Fördermittelzusage. Das Gesamtvolumen der Maßnahme wird auf rd. 10,5 Mio. € brutto geschätzt. Ein Baubeginn wird für Anfang 2028 angestrebt. Die Inbetriebnahme soll Ende 2028 erfolgen, sodass mit Inkrafttreten der gesetzlichen Anforderungen an das P-Recycling, die Anforderungen auf dem Klärwerk Steinhof eingehalten werden. In Abhängigkeit der Fördermittelzusage ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Für die notwendigen Planungsleistungen wird ein geeigneter Generalplaner für die Erbringung folgender Leistungen gesucht: -Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 -Fachplanungsleistungen für die Maschinen- und Verfahrenstechnik gemäß §§ 53 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 -Fachplanungsleistungen für die EMSR - Technik gemäß §§ 53 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 -Fachplanung Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 6
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
of the awards went to the three most frequent winners
3%
buyers awarded contracts here
3,456
Based on 12,387 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable.
Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.
Competition
tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%
As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.
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