Germany - Architectural, engineering and testing services - Green Centre - Building design services
Buyer: Stadt Regen
Country: Germany
Estimated value: €11,340,000
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71000000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-architektur-konstruktions-und-ingenieurburos-und-prufstellen-grunes-zentrum-ob-80b3fd543a
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/480923-2026
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01
Summary
Machine-generated summary
The town of Regen plans to develop a new agricultural museum (Agroseum) at the site of the listed former farm museum building, which needs renovation. The project reuses parts of the old building (about 2,100 m2 gross floor area) and adds a new extension with exhibition space, plus the town tourist information office. The space programme covers about 2,300 m2 of usable floor area. The budget for cost groups 300 and 400 under DIN 276 is around EUR 14 million gross. The contract covers building design services (Objektplanung Gebaeude) awarded via a VgV procedure with a design proposal. Fees are calculated on total eligible costs, with a renovation surcharge applied only to the conversion share. The site is part of the new 'Green Centre'.
02
Description
Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude, in dem auch aktuell das Landwirtschaftsmuseum untergebracht ist, ist sanierungsbedürftig und erfüllt nicht mehr die Anforderungen an ein zeitgemäßes Museumsgebäude. Die Stadt Regen plant daher ein neues Museum (Agroseum) am Standort zu entwickeln. Dafür sollen geeignete Flächen im Altbau weitergenutzt werden und zusätzlich neue Ausstellungsflächen in einem Neubau entstehen. Ergänzend soll die Tourismusinformation der Stadt Regen im Vorhaben untergebracht werden. Ein Raumprogramm für das Vorhaben sowie ein Grobkonzept zum Museum liegen vor und wurden bereits im Stadtrat verabschiedet. Das Raumprogramm umfasst Nutzungsflächen von ca. 2.300 m² Das Museum soll als Wissens- und Begegnungsort dienen, die Landwirtschaft in all seinen Facetten zeigen und zugleich Raum für Veranstaltungen bieten. Der Altbau umfasst eine BGF von ca. 2.100 m². Da einige der benötigten Flächen nicht im Altbau untergebracht werden können, ist zusätzlich ein Neubau notwendig. Flächen im Altbau, die nicht für die Museumsnutzung geeignet sind sollen anderweitig z.B. als Bürofläche genutzt werden. Deren Innenausbau ist nicht Gegenstand der Vergabe. Der Kostenrahmen für das Vorhaben liegt gemäß DIN 276 für die Kostengruppen 300 & 400 bei ca. 14 Mio. € brutto. Das Vorhaben wird als ein Objekt behandelt. Die Honorarermittlung erfolgt auf Grundlage der anrechenbaren Kosten des Gesamtobjekts. Der auf Umbau/Modernisierung entfallende Honoraranteil wird gesondert ermittelt; nur auf diesen Anteil wird ein Umbauzuschlag angewendet. Die Maßnahme ist Teil des neu entstehenden „Grünen Zentrums“. Dafür ist auf dem westlichen Nachbargrundstück ein Behördenstandort für Stellen der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten geplant. Der Bebauungsplan zum Gesamtareal befindet sich derzeit in Aufstellung.
Für den Vergabegegenstand Objektplanung Gebäude ist ein VgV-Verfahren mit Lösungsvorschlag mit vier Bietern vorgesehen, über das die beste Lösung zum Umgang mit dem Bestand und einer angemessenen Erweiterung gefunden werden soll. Vergeben wird die Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI: • zusammengefasstes Objekt der Honorarzone IV • stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 • Besondere Leistungen: vertiefte Kostenschätzung in der 3. Ebene nach DIN 276 (für Neubau) in der Leistungsphase 2, Getrennte Kostenermittlung für Bestand/Neubau sowie Museum/Tourismusinformation, Mitwirken beim Förderverfahren, Erstellen und Fortschreiben Raumbuch • Vorläufig anrechenbare Baukosten: ca. 11 Mio. € • Vorläufig angenommener Bestandsanteil: ca. 30% Der Lösungsvorschlag dient der Beurteilung der fachlichen und konzeptionellen Leistungsfähigkeit der Bieter im Hinblick auf die konkrete Aufgabenstellung und ist Bestandteil des Angebots. Das Verfahren stellt keinen Planungswettbewerb im Sinne der RPW dar. Aufgrund des hohen Anteils an Bestand und dem Bedarf, während der Erarbeitung des Lösungsvorschlags mit der Auftraggeberin und den beteiligten Fachstellen in Austausch treten zu können, wurde dieses Verfahren bewusst einem Planungswettbewerb nach RPW vorgezogen. Die Bewertung der Lösungsvorschläge erfolgt durch ein fachkundig besetztes Gremium unter Beteiligung von Vertretern des Auftraggebers sowie unabhängigen fachlichen Beratern, unter anderem Architekten. Der Lösungsvorschlag umfasst eine vertiefte konzeptionelle Bearbeitung der Planungsaufgabe mit Darstellungen und Aussagen insbesondere zu städtebaulichem Konzept, Umgang mit dem Bestand, funktionaler Organisation, architektonischer Gestaltung sowie zu wesentlichen Aspekten der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Der Detaillierungsgrad der Bearbeitung orientiert sich dabei an denen eines Planungswettbewerbs. Eine vollständige planerische Ausarbeitung im Sinne der Leistungsphasen 2 oder 3 HOAI wird nicht gefordert. Gefordert werden: • Lageplan M 1:500 mit wesentlichen Aussagen zur Freianlage und Erschließung auf dem Grundstück • Grundrisse M 1:200 • Wesentliche Schnitte und Ansichten M 1:200 • Detail-/ Fassadenschnitt M 1:50 • Außenperspektive • Flächenberechnungen • Erläuterung zum Entwurf • Kostenschätzung 2. Ebene (Neubau) Gegenstand der Planungsleistung ist neben der Präsentation der Ergebnisse im Verhandlungsgespräch auch die Teilnahme an einer Zwischenpräsentation und die Berücksichtigung der Empfehlungen des Bewertungsgremiums. Für die Erarbeitung des Lösungsvorschlags wird jedem der vier Teilnehmer, der den geforderten Leistungsumfang frist- und formgerecht abgibt, ein Pauschalhonorar in Höhe von 42.800 € netto vergütet. Die Kalkulation des Honorars basiert auf einem Flächenansatz von 3.500 m² BGF, der der Maßnahme zugeordnet werden kann. Anwendung gefunden hat das Merkblatt zur Vergütung von Lösungsvorschlägen der Bayerischen Architektenkammer.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Larger than 94% of the open notices in Architecture & engineering services across Europe.
smallestlargest
open now in Architecture & engineering services
7,698
median open notice
€300,000
Who wins in this market
Many suppliers
Germany · Architecture & engineering services
different companies won awards here
6,853
of the awards went to the three most frequent winners
3%
buyers awarded contracts here
3,460
Based on 12,428 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable.
Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.
Competition
tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%
As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.
06
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