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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) verified 1 week ago Contract notice

Germany - Technical planning services for traffic facilities - traffic planning including outdoor facilities for the redesign of Weichselstrasse in the Berlin district of Neukoelln

Original Deutschland - Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen - Verkehrsanlagenplanung einschließlich Freianlagen für die Neugestaltung der Weichselstraße im Bezirk Neukölln

Closed Germany Berlin Architecture & engineering services

Buyer Bezirksamt Neukölln von Berlin

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The district of Neukoelln in Berlin is procuring planning services for traffic facilities and associated outdoor facilities for the redesign of Weichselstrasse between Karl-Marx-Strasse and Pluegerstrasse. The aim is a pedestrian- and bicycle-friendly, climate-adapted transformation based on a 2023 feasibility study. Works follow HOAI Part 3, sections 4 (traffic facilities) and 2 (outdoor facilities), with service phases 1 to 9 under paragraphs 47 and 39 HOAI to be awarded in whole or in part, plus special services including drainage planning, landscape consultancy and support of public participation procedures. Service phases 1 to 4 are commissioned first, with a bicycle street in the north and centre and a pedestrian zone in the southern section.

Description

Es sollen Planungsleistungen der Verkehrsanlagen und den damit zusammenhängenden Freianlagen im Rahmen der Neugestaltung der Weichselstraße vergeben werden. Ziel ist die fußgänger- und fahrradfreundliche sowie klimaangepasste Umgestaltung der Weichselstraße zwischen Karl-Marx-Straße und Pflügerstraße. Der Auftrag beinhaltet Leistungen entsprechend der HOAI Teil 3 Objektplanung Abschnitt 4 Verkehrsanlagen und Abschnitt 2 Freianlagen. Es ist beabsichtigt, die LP 1 bis 9 gemäß §§ 47 und 39 HOAI ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen zu vergeben. Zu den besonderen Leistungen gehören die Planung der Entwässerung, eine landschaftsplanerische Beratung und Begleitung sowie die Mitwirkung an Verfahren der Beteiligung. Mit Vertragsschluss werden zunächst die LP 1 bis 4 beauftragt. Das Projekt „Umgestaltung Weichselstraße“ basiert auf den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie, die im Jahr 2023 vom Bezirk Neukölln in Auftrag gegeben wurde. Ziel der Studie war es, die Umsetzbarkeit von verschiedenen Gestaltungskonzepten zur Verbesserung der Fahrradnutzung, Fußgängersicherheit und der Aufenthaltsqualität im Straßenraum zu prüfen. Die Studie untersuchte mehrere Varianten für die Umgestaltung der Weichselstraße, wobei Variante 2 als Grundlage für die weitere Planung ausgewählt wurde. Diese Variante umfasst 3 Abschnitte: - Abschnitt 1: Nord (Ossastr. - Weserstr.) als Fahrradstraße, - Abschnitt 2: Mitte (Weserstr. - Sonnenallee) als Fahrradstraße und - Abschnitt 3: Süd (Sonnenallee - Karl-Marx-Str.) als Fußgängerzone, unter Berücksichtigung von Klimaanpassungsmaßnahmen und Begrünungskonzepten. Der fahrradgerechte Ausbau zwischen Sonnenallee (bzw. Donaustr.) und Pflügerstr., ggf. die verkehrsrechtliche Anordnung einer Fahrradstraße, soll die Funktionsfähigkeit der Weichselstraße als Teil des Berliner Fahrradergänzungsnetzes stärken und reagiert auf die hohe Radverkehrsdichte in diesem Abschnitt (9.072 Radfahrende/Tag). Im Straßenabschnitt zwischen Ossastraße und Sonnenallee muss zu diesem Zweck mindestens die Fahrbahn fahrradtauglich umgebaut werden. Außerdem sind im Abschnitt zwischen Ossastraße und Weserstraße die Gehwege sanierungsbedürftig. Das Entwässerungskonzept der Machbarkeitsstudie sieht vor, dass alles oberflächlich abfließende Regenwasser vor Ort versickert. Im nördlichen Bereich der Fahrradstraße wird es dazu beidseitig, in entlang der Fahrbahn positionierten Mulden eingeleitet. Das Konzept sieht vor, dass dafür alle Belagsflächen mit einem Gefälle in Richtung Grünflächen geneigt werden. Zum einen entstehen dadurch flach geböschte Mulden in den größeren Grünbereichen, zum anderen sogenannte Tiefbeete in den schmaleren Bereichen, die mit einer steilen Kante ausgebildet werden, um ausreichend Volumen vorzuhalten. Die Oberflächen der Seitenräume werden weitestgehend mit teildurchlässigen Belägen geplant, bis auf die Fahrbahn, die mit Asphalt ausgeführt werden soll. Es bleibt im Rahmen des weiteren Planungsprozesses zu prüfen und abzuwägen, in welchem Umfang und in welcher Ausführung dezentrale Entwässerungsmaßnahmen umgesetzt werden können, da diese besonders zeit- und kostenkritisch sind. Es sollen ebenso Alternativen wie Baumscheibenvergrößerungen und Grüne Gullis geprüft werden. Der südliche Abschnitt zwischen Sonnenallee und Karl-Marx-Straße stellt die größte Herausforderung in der Planung dar. Die Umgestaltung und Begrünung des Straßenraums als Fußgängerzone zwischen Karl-Marx-Straße und Sonnenallee bietet ein großes Potential zur Minimierung der vorhandenen Umwelt-Mehrfachbelastungen. Das Niederschlagswasser soll vollständig in begrünten Mulden versickert werden. Zusätzlich sollen weitere Grünflächen im Straßenraum entstehen. Mit Blick auf die Zentrumsfunktion soll die Einrichtung der Fußgängerzone zudem die Aufenthaltsqualität stärken. Sie erhöht außerdem die Verkehrssicherheit in diesem Bereich, insbesondere unter Betrachtung der nahegelegenen Rixdorfer Grundschule (Schulwegsicherheit). Die vorgeschlagene Variante zeigt, dass durch regelmäßigen Belagwechsel und Einsatz von Pflaster statt Asphalt und durch Vorstreckungen mit Vegetationsflächen ein Stadtplatzcharakter entstehen kann und dabei auch die Belange von Feuerwehrfahrzeugen, Ver- und Entsorgungsverkehren und die Erschließung privater Kfz-Stellplätze auf einzelnen Hinterhöfen berücksichtigt werden können. Der Lieferverkehr soll durch festgelegte Zeitfenster geregelt werden, sodass Be- und Entladungen weiterhin möglich sind. Es bleibt im Rahmen des weiteren Planungsprozesses abzuwägen, ob die Fußgängerzone zwischen Karl-Marx- und Sonnenallee oder nur auf einem der beiden Abschnitte bis zur Donaustraße angelegt werden soll. In der Machbarkeitsstudie wurden für die Variante 2 Baukosten von rund 3,5 Mio. EUR geschätzt (entspricht Gesamtkosten inkl. Baunebenkosten iHv. rd. 3,85 Mio. EUR). Dabei handelt es sich um eine vorläufige Grobeinschätzung. Für die Baumaßnahme (ink. Nebenkosten) stehen aktuell etwa 2,2 Mio. EUR aus der Städtebauförderung für den Zeitraum 2026 bis 2029 zur Verfügung. Mit der Grundlagenermittlung und Vorplanung ist der Finanzierungsbedarf genauer zu bestimmen. In Abstimmung mit dem AG sind ggf. geeignete Bauabschnitte in Abhängigkeit der Kosten und des erforderlichen Zeitbedarfs der Maßnahmen zu planen. Der AG beabsichtigt darüber hinaus, weitere Fördermittel für die Maßnahme zu beantragen, um den Umbau aller Teilabschnitte der Straße im Umfang der Machbarkeitsstudie zu ermöglichen. Aktuell ist die Durchführung von Maßnahmen bzw. Bauabschnitten (BA) im bislang verfügbaren Förderrahmen vorgesehen. Im Zuge der Planung sind in den LP 1 bis 4 geeignete BA zu definieren. Ferner sind die planerischen Lösungen auf ihre Wirtschaftlichkeit hin (Kosten-Nutzen-Betrachtung) zu überprüfen. Eine Beauftragung der LP 5 bis 9 erfolgt voraussichtlich nach BA bzw. in dem Umfang, wie Finanzierungsmittel für die BA tatsächlich zur Verfügung stehen. Die Ausfinanzierung aller BA ist somit zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesichert. Die Bearbeitung der LP 1 - 4 soll 2026, der LP 5 bis 7 2027 erfolgen. Die Bauausführung des 1. BA ist für 2028/29 geplant, die weiteren BA folgen nach zur Verfügung stehender Finanzierung bis 2030. Daher werden die mit dem 2. BA zu erbringenden Leistungen optional vergeben.

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Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Bezirksamt Neukölln von Berlin

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Competition

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11%
of the awards went to companies based in another country
1%
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5%

As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.

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