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Germany - Technical planning services for transport infrastructure - KoMoNa sustainable cultural landscape change, Lot 2: cycle path, open space and engineering structures planning

Original Deutschland - Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen - „Verbandsgemeinde Wethautal, KoMoNa - Nachhaltiger Kulturlandschaftswandel in Wassereinzugsgebieten am Beispiel der Renaturierung des Steinbachs, Los 2: Verkehrsanlagenplanung Radweg LP 1-9, Freianlagenplanung LP1-9, Ingenieurbauwerke LP1-9, Besondere Leistungen“

Open Contract notice

Key facts

Where
Germany Sachsen-Anhalt
Procedure
Negotiated procedure The buyer selects candidates, then negotiates the offers before choosing. Full entry Above the EU threshold A contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED. Full entry
CPV code The EU's common vocabulary for what is being bought: an eight-digit code every notice carries. Full entry
71322500 Engineering-design services for traffic installations 71240000 Architectural, engineering and planning services
Original language
German
Published
Source
via TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU), verified 1 month ago
Notice number
179777-2026
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Summary

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The Verbandsgemeinde Wethautal (Burgenlandkreis, Saxony-Anhalt, in the Central German coal region) is procuring planning services for the KoMoNa project, the model renaturation of a 4 km stretch of the Steinbach between Osterfeld and Loebitz. Lot 2 covers transport infrastructure planning for a 3 km waterside cycle path forming part of the 'Saale-Unstrut-Elster Rad-Acht', plus open space planning, engineering structures and special services across design phases 1 to 9. The project also includes three retention areas, restoration of two ponds and three planting strips.

Description

Das 6 km² umfassende Projektgebiet in der Verbandsgemeinde Wethautal in der Kohleregion Mitteldeutsches Revier im sachsen-anhaltinischen Burgenlandkreis wird geprägt durch großflächige Landwirtschaft, den Steinbach als Gewässer 2. Ordnung im Tal und eine stark überformte, strukturarme Landschaft. Aufgrund fehlender Rückhalte- und Grünstrukturen auf den abschüssigen Ackerflächen und der Gewässerbegradigung war der Steinbach bei Starkregen bereits oft von Überflutungen verbunden mit hohen Schlamm- und Nährstoffeinträgen betroffen. Kernziel des Vorhabens ist die nachhaltige Renaturierung eines 4 km langen Teilstücks des Steinbachs zwischen Osterfeld und Löbitz, wobei modellhaft das zugehörige Oberflächenwassereinzugsgebiet einbezogen wird. Die Herstellung dreier Retentionsräume am Steinbach sowie die Wiederherstellung zweier Teiche in Löbitz und Pauscha schaffen dringend benötigtes Rückhaltevolumen für anströmendes Oberflächenwasser aus dem Einzugsgebiet. Die Anlage dreier Pflanzstreifen strukturiert Ackerflächen südlich des Baches, erhöht die lokale Biodiversität und fördert den Wasser und Sedimentrückhalt bei Starkregen. Der Bau eines 3 km langen, gewässerbegleitenden Radweges, der Teil der 178 km langen „Saale-Unstrut-Elster Rad-Acht“ wird, ersetzt die bisherige, gefährliche Wegführung auf der Landesstraße L 200, unterbindet die ungeregelte, naturschädliche Nutzung von Ausweichrouten im Gewässerumfeld und lenkt den Tourismus gezielt. Das Modellvorhaben demonstriert beispielhaft, dass eine nachhaltige Fließgewässerrenaturierung in, für viele Strukturwandelregionen typischen, großflächigen Agrarlandschaften mit einer gezielten Struktur-anreicherung im zugehörigen Einzugsgebiet einhergeht und wie dabei im Sinne eines ökologisch nachhaltigen Strukturwandels neben der Verbesserung des ökologischen Gewässerzustandes und der Biodiversität umliegender Flächen eine bessere Anpassung an Wetterereignisse und eine nachhaltige Freizeit- und Erholungsnutzung erreicht werden können. Das Gesamtprojekt leistet einen primären Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele 6, 11, 12 und 15 der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung (17 SDGs). Diese Ausschreibung umfasst das Leistungsbild § 47 HOAI für die: -Herstellung eines gewässerbegleitenden Radweges Die Lage des herzustellenden Radweges muss zwingend in 2 bis 3 Varianten erarbeitet werden, da die Trassenführung noch offen ist. Die Planung ist auf den Touristischen Nutzen durch die Anbindung an die Saale-Unstrut Rad Acht auszurichten, der Freizeit- und Erholungswert soll dadurch in der Region gesteigert werden, bei der Planung wird aber stets ein Zusammenspiel mit einer Fließgewässerrenaturierung aus dem bereits vergebenen Los 1 notwendig werden. Des Weiteren gehen wir davon aus, dass sicherlich aufgrund des naturschutzrechtlichen Eingriffs durch den Bau des Radweges einige Besondere Leistungen in diesem Zusammenhang zu erbringen sind. Auf jeden Fall benötigt wird eine baubegleitende Vermessung, als auch Bestandsvermessung nach Bauende, eine Bestandsaufnahme, ebenso ein Baugrundgutachten + fachliches Artenschutzgutachten. Mitarbeit bei der Fördermittelabrechnung. Eine Besondere Leistung ist die Örtliche Bauüberwachung (Baubesprechungen mit Protokoll (1x/Woche), sind durch den AN zu realisieren und im Preis enthalten, ebenfalls die Anfahrt). Sollten zusätzliche Termine aufgrund von unvorhergesehenen Ereignissen anfallen, sind diese ebenfalls mit im Preis enthalten (Notfall). Darüber hinaus gehende Extra Termine sind nach Bestätigung durch AG abzurechnen. Optional oder verpflichtend (ersichtlich in der Anlage Honorarangebot) sind noch weitere Besondere Leistungen preislich anzubieten, falls diese notwendig werden, insbesondere: -Überwachen der Ausführung des Objekts auf Übereinstimmung mit den zur Ausführung genehmigten Unterlagen, dem Bauvertrag sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den einschlägigen Vorschriften; -Gemeinsames Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen; -Mitwirken bei der Abnahme von Leistungen und Lieferungen, -Rechnungsprüfung; -Mitwirken bei behördlichen Abnahmen; -Mitwirken beim Überwachen der Prüfung der Funktionsfähigkeit der Anlageteile der Gesamtanlage; -Überwachen der Beseitigung der bei der Leistung festgestellten Mängel -Kartieren und Untersuchen des Bestandes, Floristische oder faunistische Kartierungen (optional) -Begutachtung des Standortes mit besonderen Methoden zum Beispiel Boden-analysen (Bodengutachten), Baugrundgutachten -Beschaffen bzw. Aktualisieren bestehender Planunterlagen, (optional) -Erstellen von Bestandskosten (optional) -Umweltfolgenabschätzung (optional) -Beurteilen und Bewerten der zu schützenden oder zu erhaltenden Gehölze oder Vegetationsbestände -Mitwirken beim Beschaffen nachbarlicher Zustimmungen (optional) -Beantragung und Planung naturschutzrechtlicher Eingriffe, Erstellung der Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung -Erstellen und Zusammenstellen von Unterlagen für die Beauftragung von Dritten (Sachverständigenbeauftragung) - optional -Aufstellen und Berechnen von Lebenszykluskosten (optional) -Erstellen von Rodungs- und Baumfällanträgen -Erstellen eines Überflutungsnachweises für Grundstücke (optional) -Erarbeitung von Unterlagen für besondere technische Prüfverfahren (z.B. Lastplattendruckversuche)-optional -Erstellen einer Bestandsdokumentation der Verkehrsanlage -Landschaftspflegerischer Begleitplan (optional) für den Radweg - Abarbeitung der Eingriffsregelung nach dem Bewertungsmodell des Landes Sachsen-Anhalt mit Aussagen zu ggf. notwendigen Vermeidungs-, Minimierungsmaßnahmen und Kompensationsmaßnahmen - Abklärung Betroffenheit gesetzlich geschützter Biotope/Ausgleichsmaßnahmen für ggf. notwendige Ausnahmeregelung -Fachliches Artenschutzgutachten (optional) (über Potentialanalyse) - Die Erarbeitung der Artenschutzfachbeiträge erfolgt über die Habitatpotentialanalyse für folgende Maßnahmen: Radweg -Beratung und Überwachung der Entwicklungs- und Unterhaltungspflege -Planung Ingenieurbauwerke LP1-9 (optional) mit 100% der Grundleistungen ist mit anrechenbaren Baukosten von 60.000 € anzubieten für 1 Durchlassbauwerk.

Official source

Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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