Negotiated procedureThe buyer selects candidates, then negotiates the offers before choosing.Full entryAbove the EU thresholdA contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED.Full entry
CPV codeThe EU's common vocabulary for what is being bought: an eight-digit code every notice carries.Full entry
Germany - Financial and insurance services - Municipal property damage insurance
Buyer: Stadt Offenbach am Main
Country: Germany
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Financial & insurance services (66000000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-finanz-und-versicherungsdienstleistungen-kommunale-vermogenseigenschadenversicherung-31b23058bd
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/488404-2026
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Summary
Machine-generated summary
The city of Offenbach am Main, an independent city in Hesse with around 140,000 inhabitants, is procuring a municipal property damage insurance policy. The cover protects municipal assets against losses from negligent acts or omissions by trusted persons, criminal offences by third parties, IT damage, unexplained cash shortfalls, theft, fraud and related offences. The insured sum is 125,000 EUR per claim, with an additional 125,000 EUR for mayors, councillors, deputies and the treasurer. Full details are set out in the insurance contract documents and general conditions (AVB VE). An independent insurance adviser supports the procurement procedure.
02
Description
Kommunale Vermögenseigenschadenversicherung für die Stadt Offenbach am Main
Gegenstand der Beschaffung ist der umfassende Schutz des städtischen Vermögens gegen Schäden durch schuldhafte Handlungen oder Unterlassungen von Vertrauenspersonen, Straftaten Dritter sowie sonstige in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die kommunale Vermögenseigenschadenversicherung (AVB VE, Teil F der Vergabeunterlagen) näher beschriebene Ereignisse. Die Einzelheiten des Versicherungsschutzes und des Vertragsverhältnisses ergeben sich aus der Versicherungsvertragsurkunde (Teil G der Vergabeunterlagen). Die Stadt Offenbach am Main ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Hessen mit rund 140.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Sie nimmt als Gebietskörperschaft eigene und übertragene Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung wahr und betreibt eine Vielzahl von Beteiligungsgesellschaften und sonstigen Einrichtungen. Zur Absicherung des kommunalen Vermögens gegen Schäden durch schuldhafte Handlungen oder Unterlassungen von Vertrauenspersonen, durch Straftaten Dritter sowie durch sonstige versicherungspflichtige Ereignisse schreibt die Stadt Offenbach am Main eine kommunale Vermögenseigenschadenversicherung aus. Zu den wesentlichen Deckungsbestandteilen zählen u. a.: • Vertrauensschadenversicherung für schuldhafte Handlungen oder Unterlassungen von Vertrauenspersonen (§§ 1 ff. AVB VE), • Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub, Unterschlagung, Betrug, Computerbetrug und verwandte Straftatbestände, • EDV-Schäden gemäß § 4 AVB VE, • nicht aufgeklärte Kassenfehlbeträge (Mankoversicherung gemäß § 7 AVB VE). Die Versicherungssumme beträgt 125.000,00 EUR je Versicherungsfall (Grundversicherung); für den versicherten Personenkreis der Zusatzteilversicherung (Bürgermeister, Beigeordnete, Rat und Ausschüsse, Kämmerer) gilt eine zusätzliche Deckungssumme von 125.000,00 EUR. Zur fachlichen Begleitung des Vergabeverfahrens hat die Auftraggeberin einen unabhängigen Versicherungsberater im Sinne des § 34d Abs. 2 GewO beauftragt, der ausschließlich in ihrem Interesse tätig ist und keine wirtschaftlichen Bindungen an Versicherungsunternehmen unterhält. Das Vergabeverfahren wird gemäß § 119 Abs. 5 GWB i. V. m. §§ 14 Abs. 3 Nr. 3, 17 VgV aufgrund der Komplexität des Leistungsgegenstandes als zweistufiges Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme durchgeführt. Auf der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden bis zu fünf geeignete Bewerber ausgewählt und zur Abgabe eines Erstangebots sowie zur Teilnahme an Verhandlungen aufgefordert. Nach Abschluss der Verhandlungsphase werden die Bieter zur Abgabe eines endgültigen Angebots gemäß § 17 Abs. 10 VgV aufgefordert. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 Abs. 1 VgV bereits auf Grundlage der Erstangebote zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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