Die Stadt Walldorf beabsichtigt die Entwicklung eines neuen Feuerwehr- und Rettungsstandortes mit einem Neubau für die Feuerwehr in Walldorf. Am neuen Gesamtstandort „Südlich des Friedhofes“ mit dem Neubau der Feuerwehr, neuen Räumen für den DRK-Ortsverein und einem erweiterten DRK-Notarztstandort soll der Bereich auf dem Gelände der alten Tabakscheune südlich des Friedhofes in Walldorf städtebaulich neu geordnet und eine Nutzung mit optimierten Raumzuschnitten für die Rettungs- und Hilfskräfte ermöglicht werden. Die Besonderheit der Aufgabenstellung liegt in der städtebaulichen Einbindung der unterschiedlichen Funktionen unter Berücksichtigung der zeitlichen Entwicklung mit verschieden Realisierungszeitpunkten im Gebiet „Südlich des Friedhofes“. /// Parallel zu den VgV-Verfahren der Fachplanungen findet aktuell ein Realisierungswettbewerb statt, auf Basis dessen die Leistungen der Fachbereiche Architektur und Landschaftsarchitektur vergeben werden sollen. Die Preisträger stehen zum Zeitpunkt der Ausschreibung dieses Verfahrens noch nicht fest, die Preisgerichtssitzung zum Wettbewerb findet voraussichtlich Ende April 2025 statt. /// Für das Projekt werden nun Fachplanende für die technischen Ausrüstung (Elektrotechnik und Heizung-Lüftung-Sanitär) und die Tragwerksplanung sowie für die Projektsteuerung jeweils mittels Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gesucht. In diesem Verfahren wird für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4+5 (Elektro), optional ALG 6, LPH 1-8 +9 ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Planung der Photovoltaik-Anlage ist ebenfalls Berstandteil der Fachplanung TGA (ELT). Die Fachplanung TGA (HLS) ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung. /// Die geschätzten Kosten der KG 300+400 brutto belaufen sich auf ca. 16 Mio. €. Die Nutzungsfläche der neuen Feuerwehr wird voraussichtlich etwa 3.800 m² umfassen. Hinzu kommen etwa 620 m² für den DRK-Ortsverein. /// Der Planungsbeginn ist direkt im Anschluss an das Verfahren für Sept./Okt. 2025 vorgesehen, die Baufertigstellung wird für Ende 2028 angestrebt.
Die Stadt Walldorf beabsichtigt die Entwicklung eines neuen Feuerwehr- und Rettungsstandortes mit einem Neubau für die Feuerwehr in Walldorf. Das bestehende Feuerwehrhaus im Stadtgebiet genügt nicht mehr den Anforderungen. Durch den Bau des neuen Feuerwehrhauses soll die wohnortnahe, gemeinwesenorientierte Sicherheitsstruktur weiterentwickelt werden. Am neuen Gesamtstandort „Südlich des Friedhofes“ mit dem Neubau der Feuerwehr, neuen Räumen für den DRK-Ortsverein und einem erweiterten DRK-Notarztstandort soll der Bereich auf dem Gelände der alten Tabakscheune südlich des Friedhofes in Walldorf städtebaulich neu geordnet und eine Nutzung mit optimierten Raumzuschnitten für die Rettungs- und Hilfskräfte ermöglicht werden. Der Standort, an dem sich derzeit auch schon der bestehenden DRK-Notarzt-Standort befindet, wurde im Rahmen von Standortuntersuchungen aus einsatztaktischen und städtebaulichen Gründen gewählt und soll insgesamt funktional und qualitativ neu aufgestellt werden. /// Ziel ist es, die Grundlage für die städtebauliche Entwicklung in diesem Bereich zu legen und einen zeitgemäßen und zukunftsfähigen Feuerwehrstandort, welcher langfristig die Funktionsfähigkeit der Einrichtungen in ihren Aufgabenfeldern für Walldorf sichern soll, zu realisieren. /// Die Besonderheit der Aufgabenstellung liegt in der städtebaulichen Einbindung der unterschiedlichen Funktionen unter Berücksichtigung der zeitlichen Entwicklung mit verschiedenen Realisierungszeitpunkten im Gebiet „Südlich des Friedhofes“. Das Gebiet bildet mit seiner Lage an der Autobahnanschlussstelle an die A5 und der B291 den westlichen „Auftakt“ der Stadt Walldorf und weist dadurch eine hohe Wahrnehmbarkeit von drei Seiten aus auf (von Süden, Westen und Osten). Der zu entwickelnde Bereich mit dem Gebäudeensemble ist durch die hohe Sichtbarkeit wichtig und prägend und bildet die Visitenkarte der Stadt Walldorf im Westen. /// Raumklima: Es wird Wert auf die zu erwartende Innenraumqualität gelegt. Dazu zählt insbesondere eine gute Raumluftqualität. Es soll ein entsprechendes Konzept für die Be- und Entlüftung eingeplant werden. Dabei soll auch die Fensterlüftung im Lüftungskonzept berücksichtigt werden. Dabei sollen Baumaterialien und Komponenten, die eine positive Raumluftqualität gewährleisten Berücksichtigung finden. Über sinnfällige passive Maßnahmen (Bauweise, Speicherfähigkeit der Bauteile, Orientierung, abgestimmter Fensterflächenanteil) ist das Raumklima bereits in der Vorplanung weiter zu optimieren. /// Energiebedarf: Die sparsame und rationelle Energieverwendung ist aufgrund knapper Ressourcen und zum Schutz der Umwelt eine vorrangige Aufgabe unserer Zeit. Durch Senkung des Energieverbrauchs sollen die Kohlendioxid-Emissionen reduziert werden. Ziel ist es, möglichst wenig Energie zu verbrauchen und langfristig den erforderlichen Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken. Der Neubau soll sich an energieoptimierten Bauweisen orientieren und möglichst seinen Energiebedarf regenerativ decken. Dabei sind geplante abgestufte Temperaturzonen wünschenswert. /// Energiebedarfsdeckung: Hinsichtlich der Energieversorgung gibt es Überlegungen, die Wärmeenergie über Erdsonden regenerativ bereitgestellt werden. In den Gebäuden können dann über entsprechende Wärmepumpen die entsprechenden Temperaturen für die jeweilige Nutzung vorgesehen werden. Ziel ist, dass ein möglichst hoher Anteil erneuerbarer Energien für die Bedarfsdeckung bereitgestellt werden kann und das Gebäude selbst möglichst viel Energie erzeugt. Mindestanforderungen an eine möglichst CO²-neutrale Energieversorgung stellt das Gebäude-Energien-Gesetz (GEG) dar. /// Nachhaltigkeit: Die neuen Dachflächen sind zur Retention weitestgehend als Gründächer auszuführen. Die Kombination mit Photovoltaikanlagen auf diesen Flächen ist erwünscht und soll aufgezeigt werden. Gewünscht sind Vorschläge zur Energiebedarfsdeckung des Neubaus durch erneuerbare Energien. Die Auftraggeberin wünscht sich zur Erreichung der Klimaziele einen bewussten Umgang mit Ressourcen bei der Herstellung, Errichtung und beim Betrieb des Gebäudes. Mit der Bauweise, den Bauteilen und der Nutzungsdauer der Baustoffe sollen die CO2 Emissionen des Gebäudes nachhaltig verringert werden. Der CO2-Fußabdruck ist sowohl bei der Erstellung als auch beim Betrieb des Gebäudes möglichst gering zu halten. Der Einsatz von kreislauffähigen Materialien soll im Sinne der Zukunftsfähigkeit der baulichen Anlagen entsprechend berücksichtigt werden. Die Nachhaltigkeitskriterien gemäß NBBW sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen. /// Für die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53, 55 HOAI, Anlagengruppen 4-5, optional 6 (Elektrotechnik), LPH 1-8 +9 wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe, ebenso hält sich der Aufraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb einer Leistungsstufe selbst oder durch Dritte erbringen zu lassen. Die Fachplanung Heizung-Lüftung-Sanitär ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung. /// Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 18.06.2025 statt.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
The buyer has too few awards of its own in this sector, so this is the range of the last 2,000 awards for Architecture & engineering services in Germany.
€1€92.5M
Median award
€238,723
Middle half of past awards
€102,933 to €524,475
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) publishes no value for this notice, so it has no mark on the scale. The official documents may state one.
Award values as published by the official sources. Use them as a guide, not a rule: scope, lots and duration differ between contracts.
awarded to ARP Architektenpartnerschaft Stuttgart GbR€1,001
04
Market context
open now in Architecture & engineering services
7,693
median open notice
€300,000
Who wins in this market
Many suppliers
Germany · Architecture & engineering services
different companies won awards here
6,874
of the awards went to the three most frequent winners
3%
buyers awarded contracts here
3,470
Based on 12,481 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable.
Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.
Competition
tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%
As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.
05
Change history
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