TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)verified 1 week agoContract notice
Germany - Engineering services - Refurbishment of the laboratory and office building Robert-Hooke-Str. 5 at the DLR Bremen site - Technical equipment services ELT, ALG 4, 5, 6 and 8, service phases 2-3, 5-8
OriginalDeutschland - Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Technischen Ausrüstung ELT, ALG 4, 5, 6 und 8, Leistungsphasen 2-3, 5-8 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Germany - Engineering services - Refurbishment of the laboratory and office building Robert-Hooke-Str. 5 at the DLR Bremen site - Technical equipment services ELT, ALG 4, 5, 6 and 8, service phases 2-3, 5-8
Buyer: Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVM
Country: Germany
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71300000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-ingenieurburos-sanierung-labor-und-burogebaude-robert-hooke-str-5-am-standort-dlr-7976473674
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/277219-2026
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01
Summary
Machine-generated summary
The German Aerospace Center (DLR) in Bremen is procuring engineering services for the refurbishment of a vacant neighbouring building at Robert-Hooke-Str. 5, which will provide laboratory and office space for the Institute of Space Systems and the Institute for Satellite Geodesy and Inertial Sensing. The contract covers technical building equipment planning (ELT and ALG 4, 5, 6 and 8), service phases 2-3 and 5-8 under German HOAI fee regulations. The building, approved in 1991, needs full renewal of surfaces and technical systems, fire protection upgrades, barrier-free access and desk-sharing workplaces.
02
Key points
Die Einrichtungen des DLR in Bremen sind derzeit auf 7 Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Sicherheits-Überwachung möglich. Darüber hinaus fehlen seit einigen Jahren Laborkapazitäten und Lagerräume. Die Aufstellung von Containern im Außenbereich und die Anmietung von externen Räumen lösen das Problem nur unzulänglich. Das leerstehende Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude, bietet sich als Lösung für die fehlenden Flächen an. Da der Vorbesitzer das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen und die technische Ausstattung zu erneuern. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Folgende Institute sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik - Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2
BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte, errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 30 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das 2.OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. BA besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 Ergänzung des Haupteingangs um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung. 2008 Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027
Ausschreibung: ab Q1 2028
Ausführung: Q3 2028-Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €
KG 400: 816.880 € (KG410: 42.750,00 € KG 420: 10.000 €
KG 430: 177.000 € KG 440: 224.800 €
KG 450: 250.000 €
KG 460: 50.000 €
KG 470: 13.000 €
KG 480: 30.000 €) KG 490: 19.330,00 €
KG 500: 99.870 €
KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der TGA - ELT, ALG 4, 5, 6, 8; LPH 2-3, 5-8 gem §§ 53 ff. HOAI Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 2+3 gem. § 53 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Original text
Die Einrichtungen des DLR in Bremen sind derzeit auf 7 Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Sicherheits-Überwachung möglich. Darüber hinaus fehlen seit einigen Jahren Laborkapazitäten und Lagerräume. Die Aufstellung von Containern im Außenbereich und die Anmietung von externen Räumen lösen das Problem nur unzulänglich. Das leerstehende Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude, bietet sich als Lösung für die fehlenden Flächen an. Da der Vorbesitzer das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen und die technische Ausstattung zu erneuern. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Folgende Institute sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik - Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte, errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 30 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das 2.OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. BA besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 Ergänzung des Haupteingangs um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung. 2008 Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028-Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 € (KG410: 42.750,00 € KG 420: 10.000 €, KG 430: 177.000 € KG 440: 224.800 €, KG 450: 250.000 €, KG 460: 50.000 €, KG 470: 13.000 €, KG 480: 30.000 €) KG 490: 19.330,00 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der TGA - ELT, ALG 4, 5, 6, 8; LPH 2-3, 5-8 gem §§ 53 ff. HOAI Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 2+3 gem. § 53 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVM
Germany
notices in the register
135
awards
13
awarded in total
€20.7M
Who wins its contracts
Many suppliers
different companies won its awards
12
of the awards went to the three most frequent winners
25%
of its calls state an estimated value
4%
Based on 12 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable.
Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.
Competition
of the awards went to companies based in another country
0%
As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.
20252
20264
One dot per award, on the day it was signed, sized by its value. A ring is an award with no published value.
of the awards went to the three most frequent winners
3%
buyers awarded contracts here
3,456
Based on 12,387 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable.
Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.
Competition
tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%
As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.