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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) verified 1 week ago Contract notice

Germany - Architectural, engineering and technical services - Renewal of the refrigeration systems of Building INO and Radiology

Original Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Technische Ausrüstung - Erneuerung der Kälteanlagen Haus INO und Radiologie

Closed Germany Hamburg Architecture & engineering services

Buyer Kath. Marienkrankenhaus gGmbH

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Summary

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The buyer requires the complete replacement of two cooling systems on the roof of the I.N.O building, part of the Marienkrankenhaus, dating from 2006 and each rated at 270 kW cooling capacity (540 kW in total) to produce chilled water at 6C/12C. The existing units operate with the refrigerant R407c (2 x 135 kg) and reject condensation heat via two two-circuit condensers. High outdoor temperatures cause recurrent overpressure faults, and one heat exchanger is leaking and beyond repair due to age and environmental effects. A new exchanger would not be compatible with R407c, so full replacement is deemed necessary to meet future F-Gas Regulation requirements. The systems, which feed a replacement contractor for engineering services.

Description

Auf dem Dach des I.N.O-Gebäudes stehen zwei Kälteanlagen als Innengeräte mit einer Kälteleistung von je 270 kW zur Erzeugung von Kaltwasser (6°C/12°C) zur Verfügung. Die Anlagen aus dem Jahr 2006 mit dem Kältemittel R407c (Füllmenge 2x 135 kg) geben die Kondensationswärme über zwei Zweikreisverflüssiger an die Umgebung ab. Bei hohen Außentemperaturen kommt es dauerhaft zu Überdruckstörungen und unterbrechen die notwendige Kälteversorgung des Gebäudes. Des Weiteren ist einer der Wärmetauscher aufgrund der Umwelteinflüsse und des Alters undicht und somit nicht mehr betriebsbereit. Eine Reparatur ist aufgrund der Schadstelle nicht möglich. Ein Austausch wäre hier ebenfalls nicht möglich, da ein neuer Wärmetauscher mit dem Bestandskältemittel R407c nicht harmoniert, da neuere Wärmetauscher auf den Betrieb von altem (nicht mehr zulässigen oder abgängigen Käl-temittel) harmonieren / auslegbar sind. Um die zukünftigen Anforderungen der F-Gas-Verordnung zu er-füllen, ist nur ein kompletter Austausch der Anlagentechnik sinnvoll. Im Dachgeschoss des Marienkrankenhauses, Gebäudeteil Haus I.N.O, werden zwei Kälteanlagen mit einer gesamten Kälteleistung von 540 kW betrieben. In den Sommermonaten steigt die Störquote stark an, da die Verflüssiger die Kondensationswärme nicht ausreichend abführen können. Die Auslegung der Anlage passt nicht zu den realen Außentemperaturen, welche in den kommenden Jahren steigen werden. Des Weiteren haben Umwelteinflüsse die Lamellen- sowie die Rohre des Wärmetauschers so stark angegriffen, dass ein Wärmetauscher bereits Undichtigkeiten aufweist und somit nicht mehr betriebsbereit ist. Die Kälteanlagen versorgen gemäß Kälteschema patientennahe Räumlichkeiten wie etwa die Notaufnahme / Intensiv EG + 1OG die Klimaanlagen zur Reduzierung der Außenlufttemperatur. Im Keller werden drei Umluftkühler (EDV-Räume) und drei Kühler im Sterilgutlager versorgt. Die Versorgung dieser Kühler ist fachlich zu prüfen, da zur Bereitstellung der sehr kleinen Leistung von ca. 20 kW, eine Großanlage ganzjährig betrieben werden muss. Durch die zukünftigen niedrigen Betriebsstunden der Kälteanlage ist der Betrieb einer Freien-Kühlung über die Rückkühlwerke nicht wirtschaftlich, da die Freie-Kühlung direkt über die Frischluft Zuführung der Lüftungsgeräte erfolgen kann. Somit sollten für die zukünftigen Kälteversorgung vier steckerfertige Propan-Kaltwassersätze (Kälteleistung je ca. 150 kW) mit einer Master-Slave-Regelung zum Einsatz kommen. Zur Umsetzung des Konzeptes muss eine statische Prüfung erfolgen, da sich die Lasteinträge ändern. Kälteversorgung Radiologie: Die vorhandenen Kälteanlagen sind stark störungsanfällig und fallen häufiger aus. Aktuell sind 2 von 4 Verdichter nicht reparabel ausgefallen. Somit hat sich die Kälteleistung um 50 % verringert. Für die individuell gebaute Hauptkälteanlage (Kälteleistung ca. 320 kW) mit dem sehr umweltschädlichen Kältemittel R404a (Füllmenge 2x 150 kg, GWP-Wert 3.922 - welches einem CO2-Äquivalent von 1.176 t entspricht), können Ersatzteile nur mit großem Aufwand beigebracht werden. Durch die Vorgabe der F-Gas-Verordnung muss die Anlage in absehbarer Zeit erneuert werden. Ersatzkältemittel gibt es nur als recycelte F-Gase im beschränkten Umfang. Die gesamte Hydraulik wurde mehrfach umgebaut und er-weitert und ist auf die Erzeuger bzw. Verbraucher nicht abgestimmt. Hierdurch werden zusätzlich Störungen verursacht. Die zukünftige Kälteleistung beträgt rund 300 kW. Für die Redundanz können die beiden vorhandenen Kaltwassersätze (2x 50 kW, BJ 2019) in die neue Hydraulik integriert werden. Um eine funktionierende Hydraulik zu gewährleisten, sollte der gesamte Sammler / Verteiler einschl. Pufferung neu aufgebaut werden. Im Außenbereich werden zwei separate Kaltwassersätze in einem Wetterschutzgehäuse aufgestellt. Zum Einsatz soll das natürliche Kältemittel Propan kommen. Somit gehen keine negativen Umwelteinflüsse vom Kältemittel aus. Das Kältemittel ist jedoch explosiv, weshalb die Füllmenge auf ein Minimum reduziert werden muss. Die Kaltwassersätze arbeiten mit mehreren Verdichtern, um die Kälteleistung anzupassen. Eventuell werden die Führungsverdichter mit Frequenzumformern ausgestattet. Die Kondensationswärme wird über Rückkühler abgefahren. Diese werden aus schallschutztechnischen Gründen überdimensioniert. Zur Energiereduzierung wird ab einer Außentemperatur von ca. 5 °C eine "Freie-Kühlung" gefahren. Zur Kühlung vom MRT und CT ist eine Kaltwassertemperatur von ca. 12 °C ausreichend. Im Keller werden neue Pufferspeicher zur Speicherung und als Hydraulische-Weiche neu aufgestellt. Die gesamten Rohrleitungen, einschließlich Pumpen und Ventile, werden erneuert. Vorhandene Beimisch-Ventile an den Verbrauchern werden ebenfalls erneuert, um den dauerhaften Volumenstrom zu reduzieren und somit die Pumpenleistung zu verringern. Um die neuen Komponenten auf die vorhandene Gebäudeleittechnik aufzuschalten, werden zusätzliche Module und eine neue Verkabelung benötigt. Zusätzlich müssen zwei neue Elektro-Zuleitungen zu den Kältemaschinen verzogen werden. a) Leistungen bei der technischen Ausrüstung nach §§ 55 HOAI Stufenweise Grundleistungen der Leistungsphase 1-9 gemäß § 55 HOAI, Anlage 15 für die Gebiete (1) Raumlufttechik III Basissatz (2) Starkstromanlagen III Basissatz (3) Gebäudeautomation Honorarzone III Basissatz Besondere Leistungen LP 1 ggf. Durchführen von Verbrauchsmessungen Bestandsaufnahme, zeichnerische Darstellung und Nachrechnen vorhandener Anlagen und Anlagenteile LP 2 Erstellen des technischen Teils eines Raumbuches LP 3 ggf. Aufstellen einer gewerkeübergreifenden Brandschutzmatrix Fortschreiben des technischen Teils des Raumbuches LP 5 ggf. Mitwirkung bei Detailplanungen mit besonderem Aufwand, zum Beispiel Darstellung von Wandabwicklungen in hochinstallierten Bereichen LP 8 Fortschreiben der Ausführungspläne (zum Beispiel Grundrisse, Schnitte, Ansichten) bis zum Bestand Zusammenstellen der Unterlagen für den Verwendungsnachweis LP 9 Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist Für weitere Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

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Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Kath. Marienkrankenhaus gGmbH

Germany

notices in the register
3

Market context

open now in Architecture & engineering services
7,868
median open notice
€292,316

Who wins in this market

Many suppliers

Germany · Architecture & engineering services

different companies won awards here
6,986
of the awards went to the three most frequent winners
3%
buyers awarded contracts here
3,448

Based on 12,358 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable. Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.

Competition

tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%

As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.

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