Germany - Architectural, engineering and testing services - Structural engineering services for the 'Christinensteg' pedestrian and cycle bridge in Sinzig
OriginalDeutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Planungsleistungen Ingenieurbauwerke/Tragwerksplanung Fuß- und Radwegebrücke „Christinensteg“ in Sinzig
Negotiated procedureThe buyer selects candidates, then negotiates the offers before choosing.Full entryAbove the EU thresholdA contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED.Full entry
CPV codeThe EU's common vocabulary for what is being bought: an eight-digit code every notice carries.Full entry
Germany - Architectural, engineering and testing services - Structural engineering services for the 'Christinensteg' pedestrian and cycle bridge in Sinzig
Buyer: Stadt Sinzig
Country: Germany
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71000000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-architektur-konstruktions-und-ingenieurburos-und-prufstellen-planungsleistungen-122d48e6de
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/47175-2026
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Summary
Machine-generated summary
The town of Sinzig in Germany is procuring structural engineering and design services for the reconstruction of the 'Christinensteg', a pedestrian and cycle bridge destroyed by the 2021 flood. The new bridge, around 100 metres long, should span the widened Ahr river without piers in the riverbed, and will connect on the northern side to the second floor of a new clubhouse at the Rhein-Ahr-Stadion, with a structural separation joint between building and bridge. The contract also includes coordinating the demolition of a temporary bridge bought by the town.
02
Description
Die Stadt Sinzig beabsichtigt den Wiederaufbau I Brückenneubau (Geh- und Radwegebrücke) der durch die Flut 2021 zerstörten Brücke „Christinensteg“ in Sinzig. Die Brücke wurde in 2022 temporär am Standort wiederaufgebaut und gilt es im Zuge des Auftrages später auch mit rückzubauen bzw. den Rückbau zu koordinieren. Die temporäre Brücke wurde von Seiten der Stadt Sinzig gekauft. Aufgrund vorliegender Förderung ist ein Verkauf der Brücke anzustreben. Die Kommunikation mit dem Fördergeber erfolgt ausschließlich von der GEWI GmbH. Hier zu berücksichtigen ist lediglich die Koordination und Ausschreibung des Rückbaues der Brücke. Aufgrund getrennter Förderanträge ist hierfür ein eigenes Los zu bilden, sodass die Kosten klar dem jeweiligen Förderantrag zugeordnet werden können. Bei dem Brückenneubau handelt es sich um eine Kombination von Brücke und Gebäude, denn auf der gegenüberliegenden Ahrseite (nördlich) befindet sich das Rhein-Ahr-Stadion, welches ebenfalls durch die Flut beschädigt wurde und wiederaufzubauen gilt (nicht Vertragsbestandteil) Hierbei besteht im Zuge der Planung der Brücke eine Schnittstelle zur Objektplanung - Neubau Vereinsheim des Rhein-Ahr-Stadion. Die zukünftige Brücke soll nämlich auf nördlicher Seite der Ahr im 2. OG des neuen Vereinsheim enden/anknüpfen. Dabei wurde sich im Zuge der Bedarfsplanung dafür entschieden, dass das Gebäude und die Brücke jedoch konstruktiv und statisch getrennt voneinander sein sollen und lediglich durch eine Fuge I Übergangskonstruktion verbunden sind - dies gilt es in der Planung zu berücksichtigen. Die Ideen der Machbarkeitsstudie sind daher zwingend beizubehalten und nur weiter auszuarbeiten. Darüber hinaus soll die Ahr in dem Bereich um rd. 60 m aufgeweitet werden. Hierbei soll in der weiteren Planung eine möglichst weite Überspannung der Ahr erfolgen. Auf Pfeiler im direkten Ahrbett sollte verzichtet werden. Gemäß Bedarfsplanung wird von einem Brückenbauwerk von rd. 100 m ausgegangen. Ein weitere Zwangspunkt in der Planung ist die südliche Anbindung der Brücke, denn die Geh- und Radwegebrücke dient als direkte Wegeverbindung für Schülerinnen und Schüler und Anbindung an den Ahrradweg (südlicher Seite der Ahr). Somit ist der südliche Punkt so zu wählen, dass eine Brücke ohne große Radien entsteht und von der Höhenlage am Schulzentrum endet. Darüber hinaus ist dann noch zu beachten, dass aufgrund der Ahr Aufweitung der südlich gelegene Ahrradweg ebenfalls noch verschoben wird und in den Anknüpfungspunkt auf südlicher Seite zu integrieren ist. Dabei ist zu berücksichtigen das das Grundstück Flur 11, Flurstück 770/153 nicht im Eigentum der Stadt Sinzig ist. Weitere Zwangspunkte könnten die vorhandene Hochspannungsleitung auf der südlichen Seite sein. Eine weitere Schwierigkeit in dem Projekt stellt die zeitliche Abwicklung dar, denn die Aufweitung der Ahr sollte im besten Fall parallel erfolgen. Hierbei wäre sodann eine gemeinsame Ausschreibung für Erdbewegungen wünschenswert, sodass eine Integration von LVLeistungen der Aufweitung mit in die Planungsleistungen zu integrieren sind. Die Planung der Ahraufweitung ist nicht Vertragsbestandteil und erfolgt von der Kreisverwaltung Ahrweiler. Zeitlich ist die Aufweitung für ca. Sommer 2027 geplant. Die Freianlage des Rhein-Ahr-Stadion soll bis Frühjahr 2027 fertiggestellt sein, das Gebäude des Rhein-Ahr-Stadion wird voraussichtlich bis Ende 2027 / Anfang 2028 fertig sein.
Die Stadt Sinzig beabsichtigt, die Planungsleistungen Planungsleistungen Leistungsbild Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1 - 8 sowie Tragwerksplanung Leistungsphasen 1- 6 (Stufenbeauftragung) zu beauftragen. Die Anforderungen der Leistungsbeschreibung sind vollumfänglich einzuhalten.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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