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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) verified 1 week ago Contract award

Germany - Architectural, engineering and testing services - General planner for the new Bundespolizei inspection in Passau

Original Deutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Generalplaner

Awarded Germany Niederbayern Architecture & engineering services

Buyer Staatliches Bauamt Passau

€3.1M awarded value · €3,111,531

Key facts

Awarded
Procedure
Negotiated procedure
  1. Awarded
  2. Published
  3. Contract ends November 2030
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Awarded to

karlundp Gesellschaft von Architekten

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€3,111,531
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Summary

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Staatliches Bauamt Passau awarded a general planning contract for the new Bundespolizei Inspektion Passau, to be built in southern Passau on the former Bundeswehr site P9 with about 22,300 m2. The services covered coordinated planning across building, structural engineering, outdoor facilities and technical equipment, including quality assurance and support of the total contractor. karlundp Gesellschaft von Architekten won the contract. The awarded value was EUR 3,111,531.19. The award date was 2025-11-18. The contract runs for 61 months and ends, returning to the market, on 2030-11-30.

Description

Beabsichtigung der Vergabe von Leistungen: Staatliches Bauamt Passau Bundespolizei Passau Neubau Inspektion Generalplanung mit zusammengefassten Planungsleistungen zur Erstellung einer Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm (Funktionale Leistungsbeschreibung) und Begleitung der Maßnahme Leistungsbilder Objekt- bzw. Fachplanung für: - Gebäude Lph. 2, 6, 7 und Besondere Leistungen - Ingenieurbauwerke Lph. 1, 2, 5 (tlw.), 6, 7 und Besondere Leistungen - Tragwerksplanung Lph. 2, 6 und Besondere Leistungen - Freianlagen Lph. 1, 2, 6, 7 und Besondere Leistungen - Technische Ausrüstung,(AWG), (WVA), (LTA), (FMT), (FÖD), (GA), (tlw.), Besondere Leistungen - Qualitätssicherung / Begleitung Totalunternehmer Im Passauer Süden soll der Neubau der Bundespolizeiinspektion Passau realisiert werden. Dafür steht das Grundstück des ehem. Truppenübungsplatzes der Bundeswehr (ehem. Bundeswehrgelände P9, Passau, Gemarkung Haidenhof, Fl. Nr. 549/168) mit ca. 22.300 m² zur Verfügung. Das Grundstück wurde von der Stadt Passau als Bauschutt- und Materiallager genutzt. Die Räumung und der Rückbau werden aktuell vollzogen. Der Grundstück Erwerb erfolgt in IV/2025. Auf ca. 19.130 m² soll die neue Dienststelle der Bundespolizei errichtet werden. Die verbleibende Fläche ist für eine spätere Bebauung durch das Landesamt für Finanzen vorgesehen. Das Bauvorhaben ist in der vertieften Konzeptstudie in zwei Gebäudeteile untergliedert. Teil 1, das Hauptgebäude, orientiert sich städtebaulich zur Neuburger Straße hin und übernimmt mit seiner repräsentativen Erscheinung die öffentlich sichtbare Funktion. Teil 2 (Gebäude Rückführung) ist funktional nachgeordnet und zurückversetzt im geschützten Grundstücksbereich angeordnet. Beide Gebäudeteile sind baulich durch eine Schutzmauer verbunden, welche den internen Polizeihof sichert und vom öffentlichen Raum abschirmt. Die Konzeptstudie diente zur Darstellung des Raumbedarfs sowie der grundlegenden Nutzerabläufe. Sie ist nicht zwingend Grundlage der weiteren Planung. Dies gilt u. a. für die Aufteilung der Nutzung auf mehrere Gebäudeteile. Die Gesamtmaßnahme dient der Unterbringung von 438 Dienstposten. Es werden 42 Dienstfahrzeugstellplätze im Polizeihof sowie 144 Mitarbeiterstellplätze unterhalb einer bestehenden Hochspannungsleitung vorgesehen. Die Erschließung erfolgt über die Dr.-Emil-Brichta-Straße. Eine Notausfahrt zur Neuburger Straße wird zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit geplant. Die Maßnahme ist auf das Erreichen des BNB-Zertifikats „Silber“ ausgerichtet. Gebäude 1 - Inspektion Das Hauptgebäude umfasst ca. 5.900 m² Bruttogrundfläche und ist auf 3,5 oberirdische und 1,5 unterirdische Geschosse verteilt. Die Konstruktion ist in Massivbauweise geplant. In den Obergeschossen ist eine Modulbauweise denkbar, jedoch abhängig von den nutzerspezifischen Sicherheitsanforderungen. Die tragenden Decken werden aus brandschutztechnischen Gründen in Stahlbeton ausgeführt. Die Fassadengestaltung differenziert zwischen einem massiven Sockelbereich und einem darüberliegenden Gebäudeteil mit hinterlüfteter Fassadenbekleidung. Das Bauvorhaben ist für den energetischen Standard EGB 40 vorgesehen. Die Wärmeversorgung erfolgt voraussichtlich über Fernwärme. Alternativ könnte auch eine Energieversorgung mittels einer Pellet-Anlage in Betracht gezogen werde. Auf dem Flachdach ist eine PV-Anlage vorgesehen, zudem sind Maßnahmen zur Notstromversorgung (USV und Dieselaggregat) Bestandteil der Planung. Für die Lüftung wird eine zentrale mechanische Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung vorgesehen. Die Elektromobilitätsinfrastruktur wird gemäß Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) vom 18.03.2021 umgesetzt. Aus diesem Grund muss mindestens ein Ladepunkt für Elektromobilität errichtet werden, sowie mindestens jeder dritte Stellplatz mit der Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität ausgestattet werden, d.h. neben einer Ladestation sind mindestens 48 Stellplätze (144 MA-Stellplätze) für den späteren Einbau einer Ladestation vorzubereiten. Das Grundstück wird eingefriedet und sicherheitstechnisch gesichert. Die Anforderungen an Barrierefreiheit, Schallschutz, Innenraumlufthygiene, Tageslichtversorgung sowie materielle Sicherheit gemäß den Vorgaben der Bundespolizei sind Bestandteil der Planung. Gebäude 2 - Rückführung Der zweite Gebäudeteil umfasst die Rückführeinrichtung der Bundespolizei. Der zweigeschossige Baukörper wird parallel zur nordöstlichen Grundstücksgrenze in unmittelbarer Nähe zum Polizeihof angeordnet. Die Gebäudeabmessungen betragen ca. 10,75 m x 53,25 m bei einer Wandhöhe von ca. 7 m. Der Eingangsbereich ist zum Polizeihof hin orientiert. Die bauliche Umsetzung erfolgt in Massivbauweise. Die genaue Ausgestaltung ist an die Festlegungen des Hauptgebäudes (Gebäude 1) angelehnt. Die Struktur ist brandschutztechnisch in drei Brandabschnitte zu gliedern. Zwei notwendige Treppenhäuser sind zur Einhaltung der Fluchtweglängen vorzusehen. Das Gebäude ist barrierefrei zu planen. Die barrierefreie Erschließung des Erdgeschosses erfolgt ebenerdig über den Polizeihof, das Obergeschoss wird über einen Aufzug erschlossen. Die erforderliche natürliche Belichtung und Lüftung aller Büroräume ist sicherzustellen. Technikräume im Untergeschoss sind ggf. durch Lichtschächte zu ergänzen, sofern dies brandschutz- oder haustechnisch erforderlich wird. Die energetische Planung hat die Anforderungen des Standards EGB 40 umzusetzen. Die Wärmeversorgung ist über Fernwärme vorgesehen. Die technische Gebäudeausrüstung, Sicherheitsmaßnahmen sowie Anforderungen an Schallschutz, Innenraumlufthygiene, Tageslichtversorgung und Energieeffizienz richten sich analog zum Hauptgebäude nach den Vorgaben der Bundespolizei sowie den einschlägigen Regelwerken. Die Planung ist auf eine spätere bauliche Erweiterung durch Aufstockung vorzubereiten. Im Rahmen des gegenständlichen VgV-Verfahrens sollen Planungsleistungen als Generalplanung zur Durchführung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung vergeben werden. Die Leistungen betreffen somit alle notwendigen Teilbereiche der Objekt-, Tragwerks-, Haustechnik-, Freianlagen- und Ingenieurbauplanung. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen: Leistungsstufe 1: Lph. 1 Grundlagenermittlung und Lph. 2 Vorplanung und Besondere Leistungen Leistungsstufe 2: Lph. 5 Ausführungsplanung, insbesondere die Qualitätssicherung des Totalunternehmers Leistungsstufe 3: Lph. 6 Vorbereitung der Vergabe und Besondere Leistungen und Lph. 7 Mitwirkung bei der Vergabe und Besondere Leistungen, insbesondere die Qualitätssicherung des Totalunternehmers Leistungsstufe 4: Qualitätssicherung Baubegleitung Totalunternehmer

Official source

Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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What this buyer has paid before

Based on 17 comparable contracts this buyer awarded in this sector over the last 4 years.

This award
€3.1M
Median award
€256,610
Middle half of past awards
€210,634 to €558,950

The award is larger than three in four past awards.

Most recent awards

Award values as published by the official sources. Use them as a guide, not a rule: scope, lots and duration differ between contracts.

Staatliches Bauamt Passau

Germany

notices in the register
143
awards
60
awarded in total
€65.3M

Who wins its contracts

Many suppliers
different companies won its awards
38
of the awards went to the three most frequent winners
14%
of its calls state an estimated value
8%

Based on 42 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable. Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.

Competition

of the awards went to companies based in another country
5%

As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.

One dot per award, on the day it was signed, sized by its value. A ring is an award with no published value.

Awards most often to

  1. KARL Bau GmbH 2 awards €3.6M
  2. Reiter - Hahne Architektin und 2 awards €871,070
  3. COPLAN Aktiengesellschaft 2 awards €443,186

2 open tenders right now

Market context

open now in Architecture & engineering services
7,697
median open notice
€300,000

Who wins in this market

Many suppliers

Germany · Architecture & engineering services

different companies won awards here
6,853
of the awards went to the three most frequent winners
3%
buyers awarded contracts here
3,460

Based on 12,428 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable. Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.

Competition

tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.5
of those lots received a single tender
11%
of the awards went to companies based in another country
1%
of the tenders came from another country
5%

As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.

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