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Summary
Machine-generated summary
The Institute for Spatial Social Research (IRS) in Erkner is procuring structural engineering design services for the comprehensive renovation of its listed headquarters, the former Bakelite works buildings at Flakenstrasse 29-31, occupied since 1995. Renovation fields include the main building roof, summer thermal protection, fire safety concept and measures, riser renovation of drinking water and wastewater including sewer lines, building heating supply, structured IT cabling, and accessibility. Special attention is given to the heritage-protected clinker brick facade from 1914 to 1921, which must be preserved with minimal intervention, planned in close coordination with the heritage protection authority. Existing windows are to be retained and adapted only where technically necessary.
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Description
Das IRS erforscht die Zusammenhänge zwischen räumlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. Das IRS interessiert sich dafür, wie Menschen Wandel gestalten. Mit seinen Publikationen, Veranstaltungen und Beratungsangeboten trägt es zu einer zukunftsfähigen Entwicklung von Städten, Dörfern und Regionen bei. Drei Jahre nach seiner Gründung hat das Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) im Jahr 1995 seinen heutigen Sitz in den denkmalgeschützten Gebäuden der ehemaligen Bakelite-Werke in der Flakenstraße 29-31, 15537 Erkner, bezogen. Seitdem hat sich das IRS kontinuierlich entwickelt. In der Folge haben sich auch die Anforderungen an das Gebäude weiterentwickelt. Das Gebäude hat grundsätzlich eine gute bauliche Substanz, bedarf aber aufgrund von Baumängeln (seit 1995) und/oder unterlassenen Maßnahmen dringend einer grundhaften baulichen Instandsetzung bzw. Sanierung. Hauptsanierungsfelder sind: - Dach Hauptgebäude - sommerlicher Wärmeschutz - Brandschutzkonzept und Brandschutzmaßnahmen - Strangsanierung für Trinkkaltwasser, Abwasser und die damit verbundenen Grundleitungen - Gebäudewärmeversorgung - strukturierte IT-Verkabelung - Barrierefreiheit Besonderes Augenmerk gilt der denkmalgeschützten Fassade aus Klinkermauerwerk, die das Erscheinungsbild des historischen Verwaltungs- und Laborgebäudes prägt. Die Fassade stammt aus der Bauzeit zwischen 1914 und 1921 (gemäß Denkmalschutzliste 09115403) und ist in ihrer Materialität und Gestaltung ein bedeutendes Zeugnis industrieller Baukultur. Ein möglichst geringer Eingriff in die Außenfassade ist vorgesehen. Sämtliche Maßnahmen sind denkmalverträglich zu planen und in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde umzusetzen. Hinzu kommt, dass die bestehenden Fenster bereits in den letzten Jahren ertüchtigt bzw. teilweise ausgetauscht worden sind. Diese sollen im Rahmen der Maßnahme erhalten und nur dort angepasst werden, wo es technisch zwingend erforderlich ist. Ziel ist es, die historische Fassadengliederung und die vorhandene Materialität weitgehend zu bewahren. Die gesetzten Entwicklungsziele und formulierten Leitsätze zur Realisierung sind: - die ökologische, energetische und nachhaltige Verbesserung der Gebäudesubstanz (sinngemäße Anwendung von BNB) - die wirksame Verringerung des Energieverbrauchs im Gebäudebetrieb - die konsequente Herrichtung energieoptimierter Bauten möglichst unter Verwendung nachwachsender Rohstoffe und ökologischer Baumaterialien - der Einsatz innovativer Technologien zur Energieversorgung mit wirtschaftlich akzeptablen Parametern - die wärme- und medientechnische Versorgung als ganzheitliches Energiekonzept - die rationelle Nutzung regenerativer Energien zur Verringerung der Umweltbelastung - die Reduzierung der CO2-Emission und Verwendung CO2-neutraler Energieträger Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgen unter laufendem Betrieb. Die Umbauten sind in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz zu planen und durchzuführen. Für die Umsetzung dieser umfangreichen baulichen Sanierungsmaßnahmen hat das IRS-Zuwendungsmittel von Bund und Land Brandenburg in Höhe von insgesamt 15 Mio. EUR beantragt und im Februar 2024 die Zusage der Fördermittelgeber erhalten. Die Maßnahme wird damit als Zuwendungsbaumaßnahme auf Grundlage der einschlägigen Fördermittelrichtlinien durchgeführt. Eine strikte Einhaltung der genehmigten Kostenobergrenze ist verbindlich. Förderrechtliche Vorgaben wie Berichtswesen, Kostenverfolgung und spezifische Nachweise für energetische und denkmalpflegerische Mehrkosten sind dabei integraler Bestandteil der Projektplanung.
Grundlage der spezifischen Leistungen ist die HOAI aus 2021 Teil 4 Abschnitt 1. In Leistungsstufe 1 erfolgen die Grundleistungen der Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung (LPH 2-4). Die Leistungsstufe 1 beinhaltet auch Besondere Leistungen. Leistungsstufe 2 umfasst die Ausführungsplanung, die Vorbereitung der Vergabe (LPH 5-6). Dabei wird die Planung bis zur ausführungsreifen Lösung vertieft, Leistungsbeschreibungen und Leistungsverzeichnisse erstellt sowie die Kosten kontrolliert In Leistungsstufe 3 sollen Besondere Leistungen beauftragt werden. Diese beinhalten vor allem stichprobenartige Kontrollen und Überprüfungen. Insoweit wird auf die Anlage IRS_741_TWP_S2_V2.2_Anl2_V2.2_Anl2_Spezifische Leistungspflichten verwiesen.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) publishes no value for this notice, so it has no mark on the scale. The official documents may state one.
Award values as published by the official sources. Use them as a guide, not a rule: scope, lots and duration differ between contracts.
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) publishes no value for this notice, so it cannot be placed among the open notices of its sector. The official documents may state one.
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