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Germany - Construction work for art and cultural buildings - Conversion and renovation of the Nikolaikirche Anklam to integrate the Lilienthal Flight Museum (LFM)

Original Deutschland - Bauarbeiten für Kunst- und Kulturgebäude - Umbau und Sanierung der Nikolaikirche Anklam zur Integration des Lilienthal Flight Museum (LFM)

Awarded Contract award

Key facts

Awarded value
€123,671
Where
Germany Mecklenburg-Vorpommern
Procedure
Open procedure Anyone may submit a bid, in one step, with no pre-selection. Full entry Above the EU threshold A contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED. Full entry
Original language
German
Source
via TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU), verified 2 weeks ago
Notice number
622025-2026
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  1. Published
  2. Awarded pending

Summary

Machine-generated summary

The Hanseatic City of Anklam awarded a contract for conservation and renovation work on the listed Nikolaikirche in Anklam, which is being converted into the Lilienthal Flight Museum. The works cover stabilising the historic brickwork surfaces inside and on the facade, preserving their aged appearance and valuable historic finishes, without reconstructive interventions. The contract was awarded to M & R Haustechnik GmbH for EUR 123,670.72. The church building will be given permanent use as a museum and the tower spire is to be rebuilt to its original height of about 103 m.

Description

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um Sanierungsmaßnahmen der denkmalgeschützten Nikolaikirche in Anklam. Die Stadt Anklam beabsichtigt die Umnutzung, Umstrukturierung und Instandsetzung der Nikolaikirche Anklam. Ziel des Vorhabens ist es, parallel zur Wiederherstellung der städtebaulichen Fassung des zentralen Marktplatzes, das Kirchengebäude einer dauerhaften Nutzung als Lilienthal Flight Museum (LFM) zuzuführen und den Turmhelm in seiner ursprünglichen Höhe von ca. 103 m in Anlehnung an seine bauzeitliche Form wiederaufzurichten. Gekennzeichnet ist der Mauerwerksbestand der Nikolaikirche Anklam durch eine Vielzahl unterschiedlicher Schadbilder, die sich in unterschiedlich starker Ausprägung und Verteilung überlagern. An vielen Bereichen liegen stärkere Schädigungsgrade an den Maueroberflächen vor, das betrifft den Innenraum und die Fassade. Im Innenraum ist zu beachten, dass historische Fassungsbefunde vorhanden sind, die aus denkmalpflegerischer Sicht als sehr wertvoll einzuordnen sind. Der vergleichsweise hohe Schädigungsgrad der Architekturoberflächen ist überwiegend auf die Kriegszerstörung des Gebäudes und die lange nachfolgende Standzeit in ruinösem Zustand zurückzuführen. Aus den Untersuchungsergebnissen in Zusammenhang mit der Betrachtung der Schadbilder ist zu ersehen, dass leichtlösliche Salze, Gips und erhöhte Feuchtegehalte gemeinsam mit bauklimatischen Gegebenheiten als Schadfaktoren wirksam sind. Grundsätzlich soll der jetzt sichtbare Bestand der Maueroberflächen in seinem gealterten Erscheinungsbild erhalten und stabilisiert werden. Dabei verwendete neue Materialien sollen sich ohne Störungen in den vorhandenen Bestand einfügen. Für den Innenraum wird eine Erhaltung des vorhandenen Erscheinungsbildes mit Sichtbarkeit aller Befunde und Alterungsspuren favorisiert. Rekonstruierende Eingriffe sind nicht vorgesehen. Die Umsetzung der Forderung nach Erhaltung der historischen Substanz wird je nach deren Wertigkeit mit technologisch differenzierten Methoden der restauratorischen Konservierung umgesetzt. Höchste Anforderungen werden an den Bereichen mit Befunden figürlicher Malerei und polychromer Fassungen an den oberen Bereichen im Innenraum an die Substanzerhaltung gestellt. Generell wird die Erhaltung der historischen Fassungs- und Oberflächenbefunden an den weiteren Flächen im Innenraum angestrebt. Nach Bedarf erfolgen Sicherungen an mechanisch gefährdeten Bereichen und Partien. Das betrifft Materialrisse unterschiedlicher Dimensionen und starke Materialverluste an Fugen und am Mauerfuß. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die vollständige Errichtung der Heizungsanlage auf den einzelnen Emporen die im Kirchenschiff verbaut werden. Hierzu wird ein Fußbodenheizungs- Trockensystem verbaut. Die Verteiler werden dafür in das Brüstungsgeländer der jeweiligen Etagen installiert. Der Anschluss erfolgt an den im BA1 Vorgelegten Steigepunkten im Kirchenschiff. Im Kirchenschiff muss zusätzlich eine Wandheizung aus Kufperrohr umlaufend installiert werden, diese Leitung muss gelötete werden. Dazu gehören die Bereitstellung und der Betrieb von Sozial-, Büro- und Sanitärcontainern, die Vorhaltung von Materialcontainern, die Versorgung der Baustelle mit Strom und Wasser sowie die Sicherung der Baustelle durch Zäune und Beleuchtung. Die Kosten für Strom und Wasser trägt der AG.

Official source

Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Always verify details on the official notice.

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Last verified against TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) 2 weeks ago

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