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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 6 Tagen Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Planungsleistungen im Bauwesen - Generalplaner für das KuK Gera mit Leistungsbildern OPL Gebäude u. Innenräume, FPL Tragwerk, FPL techn. Ausrüstung, Bauphysik. Brandschutz

Geschlossen Deutschland Thüringen Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Stadtverwaltung Gera

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht
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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Gesucht wird ein Generalplaner für die Modernisierung des Kultur- und Kongresszentrums Gera (KuK), eines denkmalgeschützten Ensembles aus zwei verbundenen Gebäuden, Bauzeit 1977 bis 1981, das als deutschlandweit besterhaltenes Beispiel eines spätmodernen DDR-Kulturhauses gilt. Zu erbringen sind die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume, Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung mit allen Anlagengruppen, Bauphysik und Brandschutzplanung nach HOAI und AHO. Die Modernisierung muss Brandschutz, Gebäudetechnik und Energieeffizienz auf den heutigen Stand bringen und dabei den Denkmalcharakter erhalten. Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines Stufenvertrages; angestrebt wird die Wiedereröffnung zum Jubiläum im Oktober 2031.

Beschreibung

Das Kultur- und Kongresszentrum Gera wurde im Oktober 1981 als Haus der Kultur Gera eröffnet. In zentraler innerstädtischer Lage prägt es mit seiner kubischen Gestaltung den Städtebau sowie das Erscheinungsbild des Stadtzentrums. Das Haus ist im Wesentlichen in seinem bauzeitlichen Zustand erhalten. Das als Kulturdenkmal nach § 2 (1) geschützte Objekt erfährt aus denkmalpflegerischer Sicht höchste Wertschätzung als deutschlandweit besterhaltenes Beispiel eines spätmodernen DDR-Kulturhauses. Unter dieser Voraussetzung ist das KuK zu modernisieren. Zu erbringen sind im Rahmen einer Generalplanung die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude u. Innenräume nach Paragraph 34 i.V.m. Anl.10 HOAI, Tragwerksplanung nach Paragraph 51 i.V.m. Anl.14 HOAI, Technische Gebäudeausrüstung (alle Anlagengruppen) nach Paragraph 55 i.V.m. Anl. 15 HOAI, Bauphysik nach 1.2 Anl.1 HOAI, Brandschutzplanung nach AHO Themenheft Nr. 17. Beabsichtigt ist die Vergabe im Rahmen eines Stufenvertrages. Das Kultur- und Kongresszentrum Gera, kurz KuK, wurde im Oktober 1981 als „Haus der Kultur Gera“ eingeweiht. In zentraler innerstädtischer Lage prägt es mit seiner kubischen Gestaltung den Städtebau sowie das Erscheinungsbild des Stadtzentrums. Das KuK ist ein Gebäudeensemble, bestehend aus 2 Gebäuden, dem Hauptgebäude mit Saal und einem Funktionsgebäude, welche miteinander verbunden sind. Abgesehen von kleineren Umbauten, ist es im Wesentlichen in seinem bauzeitlichen Zustand überliefert. Das als Kulturdenkmal nach §2 (1) ThürDSchG geschützte Objekt (Bauzeit 1977 - 1981) erfährt aus denkmalpflegerischer Sicht höchste Wertschätzung als deutschlandweit besterhaltenes Beispiel eines spätmodernen DDR-Kulturhauses. Unter dieser Voraussetzung ist das KuK zu modernisieren, da es zeitgemäßen Anforderungen, insbesondere an den Brandschutz und die Gebäudetechnik sowie der Energieeffizienz, nicht mehr genügt. Erklärtes Ziel ist die Wiedereröffnung zum Jubiläum im Oktober 2031. Im Rahmen der Projektbearbeitung sind in die einzelnen Ebenen neben der vorhandenen Veranstaltungs- und Kongressnutzung sowie Gastronomie neue Funktionen zu integrieren, insbesondere Stadtbibliothek, Archive, Museumsdepot, Touristeninformation. Hierbei sind Synergieeffekte herauszuarbeiten. Ziel ist es, das Objekt in der Zukunft für viele Jahre als Kultur- und Veranstaltungszentrum optimal wirtschaftlich nutzen zu können und eine Wirkung auf die unmittelbare Umgebung zu entfalten (Belebung der Innenstadt an allen Tagen und zu verschiedenen Tageszeiten) Grundsätzlich wird eine innovative sowie architektonisch, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogene Planung und Ausführung erwartet, genau wie ein äußerst feinfühliger Umgang mit den hohen denkmalpflegerischen Anforderungen. Weitere Forderungen des Auftraggebers sind unter anderem: treuhänderischer, bedachter Umgang mit dem vorgegebenen Budget inklusive frühzeitigem Erkennen und Lösen von Problemen, Einhaltung des vorgegebenen Zeitrahmens, effektive Terminplanung, ständige Qualitätskontrolle, respektvoller Umgang mit allen Projektbeteiligten. Im Ergebnis der LPH 3 wird die verbindliche Baukostenobergrenze definiert. Gültige Gesetze, Vorschriften, Normen und Richtlinien sind einzuhalten, die Vorschriften für energiebewusstes und barrierefreies Bauen sind zu beachten. Das Gebäude und alle Einbauten sind gemäß den Brandschutzbestimmungen sowie Unfallverhütungs- und Hygienevorschriften herzustellen. Des Weiteren sind die aktuellen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) maßgebend. Das Planwerk ist vollumfänglich zu erstellen. Das 3D-Modell (BIM) ist unabdingbar, ersetzt jedoch keine Pläne im klassischen 2D. Schnittstellen sind zu beplanen, Kollisionsplanungen durchzuführen und Problemstellen zu lösen. Leistungsverzeichnisse müssen mit der Planung übereinstimmen. Hinweise und Vorgaben des Auftraggebers sind zu beachten. Leistungsverzeichnisse sind digital mittels AVA zu erstellen. Rechnungsprüfungen im Rahmen der LPH 8 sind ebenfalls mit Hilfe der AVA durchzuführen. Der Projektablauf sowie -fortschritt ist über alle LPH mittels eines Projektbuchs zu dokumentieren, auf das alle an der Planung Beteiligten sowie die Bauherrenvertreter Zugriff (mindestens Leseberechtigung) haben. Projektsprache ist Deutsch auf muttersprachlichem Niveau oder mindestens Level C1. Der Auftraggeber behält sich die Anforderung eines Nachweises der Sprachkenntnisse vor. Eine detaillierte Aufgabenstellung sowie weitere Unterlagen werden den zur Angebotsabgabe ausgewählten Teilnehmern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Gebäudekennzahlen: BRI - ca. 110.000 m³ BGF - ca. 24.600 m² Grobkostenrahmen (KG 300-400) - 49.000.000,- Euro (ohne MwSt) Grobkostenrahmen (KG 600) - 1.000.000,- Euro (ohne MwSt) zzgl. 1.200.000 EUR (ohne MwSt) für besondere Ausstattung, Küchen, Archive usw. Grobkostenrahmen (KG 200) - 100.000,- Euro (ohne MwSt) Saal - ca. 870 m² für 1.683 Gäste Gebäudeklasse 5, Sonderbau nach ThürBO (Stand 02. Juli 2024) Konstruktion: 1. Saalbau in Stahlbeton-Stahlskelett-Mischbauweise und Stahlbetonfertigelemente des Vereinheitlichten Geschossbaus (VGB), einer getypten Fertigteilbauweise aus Stützen und Riegeln, 2. Funktionsgebäude aus Elementen des VGB-Katalogs Ablauf des Verfahrens: Nach Eingang, Sichtung und Wertung der Teilnahmeanträge werden die Teilnehmer (mindestens 3, maximal 6) mit der höchsten Punktzahl zur Abgabe eines Honorarangebotes sowie zur Teilnahme am Verhandlungsgespräch eingeladen. Die Teilnahme am Verhandlungsgespräch ist verpflichtend. Ca. eine Woche nach Beginn der Angebotsfrist wird eine Objektbegehung durchgeführt. Hier besteht die Möglichkeit für Rückfragen. Im Verhandlungsgespräch besteht die Möglichkeit, das Unternehmen zu präsentieren, die Herangehensweise an das Projekt zu erläutern und das vorgesehene Projektteam näher vorzustellen. Die Zuschlagskriterien sind unter 5.1.10 gelistet.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Stadtverwaltung Gera

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
91
Zuschläge
49
insgesamt vergeben
29,6 Mio. €

Wer seine Aufträge gewinnt

Viele Anbieter
verschiedene Unternehmen erhielten Zuschläge
44
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
11%
seiner Ausschreibungen nennen einen geschätzten Wert
100%

Auf Grundlage von 46 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
0%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Vergibt am häufigsten an

  1. Baggerbetrieb Burkhardt GmbH 2 Zuschläge 231.760 €
  2. Bodenleger Papke GmbH 2 Zuschläge 183.892 €
  3. Junk & Reich, Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH 1 Zuschlag 8,3 Mio. €

1 offene Ausschreibung derzeit

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
8.036
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456

Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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