Deutschland - Museumsausstellungen - Museum für Hamburgische Geschichte - Neugestaltung der Dauerausstellung / Ausstellungs- und Medienplanung
Auftraggeber: Stiftung Historische Museen Hamburg
Land: Deutschland
Verfahren: Sonstiges Verfahren
Branche (CPV): Kultur, Sport & Freizeit (92521100)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-museumsausstellungen-museum-fur-hamburgische-geschichte-neugestaltung-der-dauerausstellung-ausstellu-7a10f1c28f
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/611549-2026
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Die Stiftung Historische Museen Hamburg hat am 2021-11-04 einen Vertrag für Ausstellungs- und Medienplanung zur Neugestaltung der Dauerausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte vergeben. Das 1908 gegründete und seit 1976 denkmalgeschützte Museum hat eine Brutto-Grundfläche von 19.556 m2. Die künftige Dauerausstellung umfasst 5.011 m2 ab dem 1. Obergeschoss und zeigt die Hamburgische Geschichte vom 8. Jahrhundert bis heute, mit Themen wie Hanse, Hafen, dem Großen Brand, der Cholera im 19. Jahrhundert und der Geschichte der Juden in Hamburg. Die Sonderausstellung umfasst derzeit ca. 550 m2. Angaben zum Auftragnehmer, Auftragswert, zur Anzahl der Angebote und zur Laufzeit sind hier nicht berücksichtigt.
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Beschreibung
Das 1908 gegründete MHG ist heute eines der drei großen und bedeutenden stadthistorischen Museen in der Freien und Hansestadt Hamburg, die in der Stiftung Historische Museen Hamburg zusammengefasst sind. Es zählt zum Kreis der größten und national wie international bedeutendsten stadt- bzw. regionalhistorischen Museen der Bundesrepublik Deutschland. Das Museum wurde von 1908 bis 1918 nach Plänen von Fritz Schuhmacher erbaut und 1922 unter dem ersten Direktor Otto Laufer eröffnet. Seit 1976 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Es ist rückseitig und seitlich umgeben von der Parkanlage Planten un Blomen, das Eingangsportal des Museums ist mit seinem Vorplatz einer vielbefahrenen Straße zugewandt. Das denkmalgeschützte Gebäude verfügt über eine Brutto-Grundfläche von 19.556 m2, die Netto-Raumfläche beträgt 17.247 m2, die sich über fünf Geschosse inkl. Untergeschoss und Erdgeschoss erstreckt. Die Flächen für die Sonderausstellung (aktuell ca. 550m²) befinden sich neben anderen Nutzungsflächen wie der Bibliothek und zwei Hörsälen im Erdgeschoss. Die Dauerausstellung umfasst künftig eine Fläche von 5.011 m² beginnend im 1. Obergeschoss. Die Lage und Geschossaufteilung des Gebäudes sowie ein Raumbedarfsplan und mögliche Umnutzungen sind den beigefügten Unterlagen „Modernisierung des Museums für Hamburgische Geschichte“ zu entnehmen (siehe Anlagen 5-9). Das Museum stellt derzeit über drei Etagen die Hamburgische Geschichte vom 8. Jahrhundert bis heute aus. Es werden unterschiedliche Themen der Stadtgeschichte, der Stadtgesellschaft und der Stadtentwicklung wie z. B. Aspekte der Alltags- und Wohnkultur, der Kunst und Kulturgeschichte, der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, des Handels, der Hanse, der Auswirkung des Hamburger Hafens und der Elbe auf die Stadt gezeigt, aber auch wichtige Ereignisse wie z. B. der Große Brand oder die Cholera im 19. Jh. oder auch die Protestbewegungen im 20. Jh. thematisiert. Eine besondere Rolle spielt die Geschichte der Juden in Hamburg. Künftig werden auch die Themen (Post-)Kolonialismus, Diversität der Stadtgesellschaft, Musik und Medien sowie der Sport und das Vereinswesen einen größeren Raum als bisher einnehmen. Kulturelle Vielfalt und Kulturtransfer, das soziale und kulturelle Engagement als identitätsstiftender Faktor sowie aktuelle Fragen werden stärker zu behandeln und als solche herauszustellen sein. Die Bandbreite der Objekte reicht dabei von Gemälden, Skulpturen, Textilien, Alltags- und Gebrauchsgegenständen, Fotografien bis hin zu großen, raumgreifenden Installationen und /oder Medienstationen. Die Ausstellung wird bisher von etwa 100.000 Besucher*innen im Jahr besucht. Um seine Rolle als bedeutendes, modernes und zukunftsweisendes Haus perspektivisch auch weiter erfüllen und um den heutigen Anforderungen an Museen und Ausstellungen gerecht werden zu können, müssen notwendige und zeitgemäße Veränderungen im gesamten Ge-bäude und damit verbunden eine inhaltliche Neugestaltung der Dauerausstellung vorge-nommen werden. Für das Gesamtprojekt Modernisierung wurden sowohl eine Broschüre von Sybille Kramer Ar-chitekten (Stand Januar 2018, siehe Anlage 6) als auch eine Projektdarstellung des MHG (Stand September 2018, siehe Anlage 5) vor einigen Jahren entwickelt, die in wesentlichen Teilen weiterhin Bestand haben. Im Rahmen der Objektplanung für das gesamte Gebäude sollen in Anlehnung an das ur-sprüngliche Konzept die „Fritz Schumachers Räume“ geöffnet und zusammengelegt werden, die im Laufe der Museumsgeschichte voneinander abgetrennt respektive verändert worden sind. Dies wird auch Bereiche der zukünftigen Dauerausstellung betreffen. Es sollen für die Be-sucher*innen attraktive Angebote und räumlich wie inhaltlich funktionierende Rundgänge durch die Ausstellungsflächen hindurch geschaffen werden, die alle barrierefrei zu erschließen sind.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 111 Zuschläge für Kultur, Sport & Freizeit (Deutschland).
100 €343,1 Mio. €
Median der Zuschlaege
236.460 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
78.962 € bis 547.500 €
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
7%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
167
Auf Grundlage von 228 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
3,8
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
22%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
9%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
10%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
vergeben an Sunder-Plassmann & Werner Szenografie GbR
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