Deutschland - Fahrzeugzählanlagen - Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH - Bordrechnergestütztes Automatisches-Fahrgastzählsystem (AFZS) - Cluster Tübingen+
Auftraggeber: Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH; Landkreis Biberach; Landkreis Alb-Donau-Kreis; Stadt Ulm; Landkreis Heidenheim; Landkreis Freudenstadt; Landkreis Tübingen; Bodenseekreis; Landkreis Reutlingen; Landkreis Sigmaringen; Zollernalbkreis; Landkreis Ravensburg
Land: Deutschland
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Büro- & EDV-Geräte (30144300)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-fahrzeugzahlanlagen-donau-iller-nahverkehrsverbund-gmbh-bordrechnergestutztes-automatisches-fahrgastza-772af0cd09
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/130508-2026
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Die Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH (DING) mit Sitz in Ulm koordiniert im Auftrag des Landkreises Biberach die Einführung automatischer Fahrgastzählsysteme (AFZS) im Cluster Tübingen+, elf Stadt- und Landkreise des Regierungsbezirks Tübingen sowie die Landkreise Freudenstadt und Heidenheim. Gegenstand sind fahrzeugseitige Komponenten sowie ein Hintergrundsystem, vergeben in 3 Losen mittels gelegentlich gemeinsamer Auftragsvergabe nach § 4 VgV. Der Landkreis Biberach ist als mandatierter Landkreis für die Ausschreibung verantwortlich. Lieferanten von Fahrgastzählsystemen können sich bewerben.
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Beschreibung
Die Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH (DING) mit Sitz in Ulm koordiniert seit dem 1. Januar 1998 den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den Städten Ulm und Neu-Ulm sowie im Alb-Donau-Kreis, Landkreis Biberach und Landkreis Neu-Ulm. Seit 2024 agiert DING als Aufgabenträgerverbund in der Rechtsform einer GmbH mit ausschließlich öffentlichen Gesellschaftern und übernimmt im Auftrag des Landkreises Biberach die Koordination eines interkommunalen Projekts zur Einführung automatischer Fahrgastzählsysteme (AFZS) für insbesondere die elf Stadt- und Landkreisen des sogenannten "AFZS-Clusters Tübingen+". Das Cluster Tübingen+ umfasst alle Stadt- und Landkreise des Regierungsbezirks Tübingen sowie zusätzlich die Landkreise Freudenstadt und Heidenheim. Ziel des Projekts ist die zeitnahe flächendeckende Einführung und der Betrieb von AFZS, um Fahrgastdaten gemäß den Anforderungen des Landes Baden-Württemberg (§§ 15 ÖPNVG BW i. V. m. ÖPNV-VO) in landesweit vergleichbarer Qualität zu erheben. Die Daten sollen über ein gemeinsames, mandantenfähiges Hintergrundsystem verarbeitet und dem Land zentral übermittelt werden. Zur Umsetzung wurden öffentlich-rechtliche Vereinbarungen nach §§ 1 und 25 GKZ geschlossen, in der die Stadt- und Landkreise ihre Zusammenarbeit regeln. Der Landkreis Biberach übernimmt unter anderem als "erfüllender/mandatierter Landkreis" die operative Verantwortung für die Ausschreibungen, sowie die Einrichtung und den Betrieb des regionalen Hintergrundsystems (RHGS) und hat die AFZS-Servicestelle bei DING mit einem überwiegenden Anteil der damit einhergehenden Aufgaben beauftragt. Die betroffenen Land- und Stadtkreise des Cluster Tübingen+ haben sich darauf verständigt, die Ausschreibung und Vergabe der fahrzeugseitigen Komponenten sowie des Hintergrundsystems im Rahmen von 3 Losen mittels einer gelegentlich gemeinsamen Auftragsvergabe im Sinne des § 4 VgV durchzuführen. Die Beschaffung und Einführung der AFZS erfolgt im Einklang mit den Fördervorgaben des Landes Baden-Württemberg, insbesondere im Rahmen des LGVFG und des Förderprogramms AFZS.
Gegenstand des Gesamtauftrags ist die nacheinander erfolgende Beschaffung und Implementierung von Komponenten für ein automatisiertes Fahrgastzählsystem (AFZS) im Rahmen einer gelegentlichen gemeinsamen Auftragsvergabe durch mehrere kommunale Aufgabenträger. Der Gesamtauftrag gliedert sich in drei Lose: - Los 1 - Autarkes automatisches Fahrgastzählsystem: Fahrzeugseitige Systeme samt Einbau, Inbetriebnahme, Zertifizierung, landseitigen technischen Hintergrundsystems und Wartungsleistungen. Dieses Los umfasst neben der Ausstattung der Fahrzeuge im Cluster Tübingen+ auch die Landkreise Konstanz, Ortenaukreis, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis. - Los 2 - Bordrechnergestütztes automatisches Fahrgastzählsystem: Fahrzeugseitige Systeme samt Einbau, Inbetriebnahme, Zertifizierung, landseitigen technischen Hintergrundsystems und Wartungsleistungen mit Integration in bestehende Bordrechner-Infrastrukturen der Fa. INIT aus Karlsruhe. - Los 3 - Mandantenfähiges AFZS-Hintergrundsystem: Verarbeitung und Auswertung der Daten aus verschiedenen fahrzeugseitigen AFZS für das Cluster Tübingen+. Die Beschaffung erfolgt zeitlich gestaffelt, wobei die Lose einzeln vergeben werden. Die vorliegende Ausschreibung umfasst das oben beschriebene Los 2 und wird nicht weiter in Teillose aufgeteilt. Es muss damit gerechnet werden, dass viele Fahrgastzählsysteme in relativ kurzer Zeit in Bestandsfahrzeuge vieler unterschiedlicher Bustypen und Baujahre an verschiedenen Standorten nachzurüsten sind. Mit der Ausschreibung soll ein Unternehmen gefunden werden, das über ausreichend Erfahrung und Kapazitäten verfügt und entsprechende Systeme liefert und in den Fahrzeugen (der Busflotte) der DB Regio Bus Baden-Württemberg und deren Subunternehmer und weiteren verbundenen Unternehmen (bspw. SWBC) installiert, zügig in Betrieb nimmt, hinsichtlich der Zählgenauigkeit testieren lässt und anschließend die Wartung und Instandsetzung (als Full-Service) übernimmt. Zu beachten ist, dass die Schnittstelle gemäß VDV 457-2 sowie die notwendigen Nutzungsrechte für das technische Hintergrundsystem (von INIT) bereits vorhanden sind und die Kompatibilität und Gesamtverantwortung für die Funktionalität des Zählsystems (in Verbindung mit dem bestehenden technischen Hintergrundsystem der Firma INIT und dessen Funktionsumfängen) durch den Auftragnehmer zu garantieren ist.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH; Landkreis Biberach; Landkreis Alb-Donau-Kreis; Stadt Ulm; Landkreis Heidenheim; Landkreis Freudenstadt; Landkreis Tübingen; Bodenseekreis; Landkreis Reutlingen; Landkreis Sigmaringen; Zollernalbkreis; Landkreis Ravensburg
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
8%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
592
Auf Grundlage von 1.016 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
3,6
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
24%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
2%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
3%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
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Änderungsverlauf
Jedes Mal, wenn eine offizielle Quelle diese Bekanntmachung mit geändertem Inhalt erneut veröffentlicht hat. Wir beobachten alle Quellen, die wir indexieren, auch regionale Kopien derselben Bekanntmachung.
Leistung und Kriterien
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