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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Vergabebekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros - Sanierung, Reaktivierung und Umnutzung des historischen Prälaturgebäudes optional mit Nebengebäuden; Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung

Vergeben Deutschland Schwaben Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Gemeinde Auhausen als Mitglied der VGem. Oettingen i. Bay.

Eckdaten

Vergeben
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Vergeben
  2. Veröffentlicht
  3. Vertragsende Dezember 2028
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Dieser Auftrag läuft etwa 42 Monate. Rückkehr auf den Markt: Dezember 2028. Anmelden

Zuschlag an

Architekturbüro Feulner & Häffner GbR

Zuschlagsdatum
Wieder am Markt
Dez 2028 Woher wir das wissen

Wann dieser Auftrag zurückkommt

Dieser Auftrag läuft etwa 42 Monate. Rückkehr auf den Markt: Dezember 2028.

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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Gemeinde Auhausen beauftragte Objektplanungsleistungen für die Sanierung, Reaktivierung und Umnutzung des historischen Prälaturgebäudes am Klosterhof 1, 86736 Auhausen, optional mit Nebengebäuden im zweiten Bauabschnitt. Das denkmalgeschützte Gebäude soll erweitert und das Areal der öffentlichen Nutzung als Ortszentrum und Begegnungsort zugeführt werden. Gegenstand waren Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung. Der Auftrag wurde am 2. September 2025 an das Architekturbüro Feulner & Häffner GbR vergeben. Die Laufzeit beträgt 42 Monate; der Vertrag endet und kommt am 31. Dezember 2028 zurück auf den Markt.

Beschreibung

Die Gemeinde Auhausen plant im Rahmen einer städtebaulichen Förderung die Sanierung, Reaktivierung und Umnutzung des historischen Prälaturgebäudes und optional der Nebengebäude. Das Prälaturgebäude inkl. des nördlichen Anbaus ist ein Einzeldenkmal, dass saniert, umgebaut und um einen Erweiterungsbau ergänzt werden soll. Die Nebengebäude können in einem optionalen zweiten Bauabschnitt entweder saniert und für die neue Nutzung umgebaut werden oder abgerissen und durch Ersatzneubauten ersetzt werden. Das Areal wird der öffentlichen Nutzung zugeführt und soll als Ortszentrum und Begegnungsort fungieren. Gegenstand des Auftrags ist die Objekplanungsleistung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung, für das historische Prälaturgebäude und optional drei weiterer Nebengebäude auf dem Anwesen Klosterhof 1, 86736 Auhausen. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt. ---- Die Gemeinde Auhausen (Kreis Donau-Reis, ca. 1000 EW) möchte im Zuge der laufenden Ortskernsanierung im Städtebauförderungsprogramm "Sozialer Zusammenhalt" ihren historischen Ortskern aufwerten und zielgerichtet weiterentwickeln. Teil der geplanten Maßnahmen ist die Beseitigung von Leerständen und die Inwertsetzung unter Wert genutzter Liegenschaften. Gegenstand des Auftrags ist im 1. Bauabschnitt die Sanierung, Reaktivierung und Umnutzung des zur ehemaligen Klosteranlage gehörenden Prälaturgebäudes, sowie die Realisierung eines Anbaus an das denkmalgeschützte Prälaturgebäude, optional, als 2. Bauabschnitt einschließlich der dazugehörigen Nebengebäude. Beim Prälaturgebäude handelt es sich um einen im Kern im 13. Jahrhundert errichteten, zweigeschossigen Walmdachbau mit ca. 370 m² Bruttogeschossfläche, der ursprünglich als Amts- und Wohngebäude für den Abt des früher dort befindlichen Benediktinerklosters vorgesehen war. Das Gebäude ist als Einzeldenkmal unter der Nummer D-7-79-117-2 im bayerischen Denkmalatlas gelistet und befindet sich im Bodendenkmalbereich, der im Wesentlichen den ehemaligen Kernbereich des Klosters umschreibt, sodass die Maßnahme in Zusammenarbeit mit der archäologischen Betreuung erfolgt. Das Gebäude erfuhr bereits während des Bestehens des Klosters Umbauten und Erneuerungen (14./15. Jh). In der Zeit nach Auflösung des Klosters 1537 wurde das Gebäude als Rentamt und seit dem 19. Jahrhundert schließlich als bäuerliches Wohnhaus genutzt und währenddessen abermals mehrfach baulich überformt. Das Baudenkmal wurde entkernt und weist sowohl Systemschäden als auch Substanzschäden auf, die in erster Linie die Statik betreffen. Das Baudenkmal soll aufgrund seines Baualters und seiner herausragenden geschichtlichen Bedeutung in jedem Fall erhalten werden. Der Umbau der Liegenschaft soll im Rahmen der denkmalpflegerisch zulässigen Eingriffe erfolgen. Zum näheren Umfeld gehören drei leerstehende bzw. mindergenutzte Nebengebäude, die jedoch keinen Denkmalstatus aufweisen. Im Sinne einer Um- oder Neunutzung des Areals kommt daher in einem optionalen 2. Bauabschnitt auch die Errichtung von Ersatzbauten für die Nebengebäude in Betracht. Als Zielsetzung sieht das ISEK der Gemeinde Auhausen für das Areal um die Prälatur die Entwicklung der neuen Ortsmitte vor, die zur Belegung vorrangig öffentliche Nutzungen aufnehmen soll. ---- In diesem Verfahren sollen in der 2. Verfahrensstufe Lösungsvorschläge in Form eines Fassadenkonzepts für das Prälaturgebäude inkl. Anbau eingereicht werden (Mehrfachbeauftragung). Die Lösungsvorschläge sind auf der bereits sehr umfangreichen Machbarkeitsstudie (MBS) eines vorbefassten Büros aufzubauen (MBS Variante III inkl. Nutzungskonzept). Die Umsetzung dieser Vorzugsvariante ist noch nicht beschlossen, die Lösungsvorschläge sollen jedoch auf dieser Variante aufbauen, um eine Vergleichbarkeit der Fassadenkonzepte zu gewährleisten. Das planerische Fassadenkonzepts für das Bestandsgebäude mit Anbau soll vorrangig den denkmalverträglichen Umgang mit der Bausubstanz und der Umgebung ersichtlich machen. Für das Konzept werden folgende Teilleistungen erwartet: Bestandsgebäude mit Anbau: - 2 Hauptfassaden, M 1:200; - 1 schematischer Hauptschnitt bzgl. Höhenentwicklung, M 1:200; Der Auftraggeber vergütet diese Lösungsvorschläge für das Fassadenkonzept mit 6.000 EUR netto je Bieter. Die Tiefe der Ausarbeitung ist der Honorierung anzupassen. Nach Beauftragung wird bei den Teilleistungen der LPH 2 das Honorar für das Fassadenkonzept in Abzug gebracht werden, sofern der Auftraggeber die Umsetzung der Variante III der Machbarkeitsstudie beschließt und die Variante III auch aus denkmalschutzrechtlicher Sicht umgesetzt werden kann. Es liegen umfangreiche Pläne, Gutachten und Untersuchungen vor (statisch-konstruktiv, orientierende Bausubstanzuntersuchung, Bodengutachten, dendrochronologische Berichte, Vermessungspläne, Bestandspläne, Bauphasenpläne, Flächen-Rauminhalt, Baualterspläne, historischer Bauplan, Höhenpläne, Abbruchuntersuchung, MBS mit Nutzungskonzepten, ISEK, Abbildungen). Die Büros, die mit den Untersuchungen und der Erstellung der MBS beauftragt wurden und zur Erbringung von Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021 qualifiziert sind, gelten, sofern sie am Verfahren teilnehmen, als vorbefasste Bewerber. Die Unterlagen der ISEK, der MBS, der Gutachten und Untersuchungen werden vom Auftraggeber, auch ohne Teilnahme vorbefasster Büros, allen Teilnehmern in der 2. Verfahrensstufe bestmöglich zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen. Aufgrund der umfangreichen bereits erstellten Unterlagen werden die LPH 1+2 prozentual reduziert werden. ----- Zeitplan: Für die Angebotsphase inkl. Fassadenkonzepterstellung werden ca. 45 Tage veranschlagt. Die Auftragsvergabe ist für Ende Juni / Anfang Juli 2025 geplant. Der Leistungsbeginn ist direkt im Anschluss. Für die Maßnahme werden städtebauliche Förderungen im Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ beantragt. Beim Fördermittelantrag und der Zusammenarbeit mit dem Fördergeber soll mitgewirkt werden. Die Entwurfsplanung ist frühzeitig mit dem Fördergeber, der Regierung von Schwaben, abzustimmen. Die Fertigstellung, Nutzungsaufnahme und der Projektabschluss (einschließlich Mängelbeseitigung und Rechnungsnachlauf) sollen ohne Zeitverzögerungen erfolgen. ----- Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Was dieser Markt zahlt

Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).

Median der Zuschlaege
238.723 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
102.933 € bis 524.475 €

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Gemeinde Auhausen als Mitglied der VGem. Oettingen i. Bay.

Deutschland

Jüngste Vergaben

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.693
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.874
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.470

Auf Grundlage von 12.481 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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