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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 6 Tagen Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen - Feuerwache Schobüll FA mit Lösungsskizze

Geschlossen Deutschland Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Stadt Husum - Der Bürgermeister

45.071 € geschätzter Wert

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht
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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Die Stadt Husum beabsichtigt die Anbauerneuerung der Feuerwache Schobüll sowie die Neuerrichtung gemeinschaftlicher Räume wie barrierefreier WCs und Garderobe als Anbindung zum Haus Kiesselbach, angepasst an die Bedürfnisse der Feuerwehr und der Nutzer des Hauses. Der Anbau von 1977 soll abgebrochen und komplett neu errichtet werden, da die Bestandsräume keine Schwarz-Weiß-Trennung aufweisen, sanitäre Räume fehlen und die Unfallverhütungsvorschriften nicht erfüllt sind. Der Raumbedarf als Nettofläche inklusive Fahrzeughalle beträgt derzeit 575,19 m², davon rund 170 m² im Bestand. Das Sanierungskonzept für das Haus Kiesselbach von etwa 130 m² ist zu berücksichtigen. Ebenfalls geplant ist die Überplanung der Außenanlagen mit neu angelegter Ausfahrt Richtung Nordseestraße; die PKW-Zufahrt bleibt erhalten. Gefordert werden Architektenleistungen inklusive Lösungsskizze.

Beschreibung

Die Stadt Husum beabsichtigt die Anbauerneuerung der Feuerwache sowie die Neuerrichtung von gemeinschaftlichen Räumen wie barrierefreie WC´s, und Garderobe als Anbindung zum Gemeindehaus zu errichten, angepasst an die Bedürfnisse der Feuerwehr und an die Nutzer des Hauses Kiesselbach. Ferner soll das bereits erstellte Sanierungskonzept für das Haus Kiesselbach bei der Planung berücksichtigt werden. Das Haus Kiesselbach wurde in jetziger Form ca. im Jahr 1900 erbaut. Durch den Weiterverkauf ab dem Jahr 1906 wird das Gebäude als Wohltätigkeitsheim für die Kinder mit Atemwegserkrankungen genutzt und in den 1930er Jahren zu einem Wohnhaus umgebaut. Die Gemeinde Schobüll kauft das Gebäude im Jahr 1969 und baut zu einem Gemeindehaus (ca. 130,00 m²) um. Die Nutzung als Gemeindehaus bleibt bis jetzt und wird von allen Schobüller Vereinen sowie für die Vortragsveranstaltungen, Ausstellungen und Lesungen genutzt. Durch die Neuerrichtung von neuen gemeinschaftsgenutzten Räumen mit einem barrierefreien Zugang soll die Raumaufteilung im Haus Kiesselbach geändert und das Gebäude modernisiert werden. Der Anbau des Feuerwehrgerätehauses an das Haus Kiesselbach entstand im Jahr 1977, wobei später einige kleinere Anbauten erfolgten. Es ist geplant den Anbau abzubrechen und komplett neu zu errichten, da die vorhandenen Räumlichkeiten keine Schwarz-Weiß-Trennung aufweisen, einige Räume im sanitären Bereich fehlen und der Bestand den aktuellen Unfallverhütungsvorschriften nicht entspricht. Der Raumbedarf als Nettofläche inkl. Fahrzeughalle beträgt zurzeit 575,19 m² (Nettofläche im Bestand ca. 170,00 m²). Die Überplanung von Außenanlagen mit geänderter Ausfahrtsituation von Einsatzfahrzeugen ist in diesem Zusammenhang auch vorgesehen. Die Ausfahrt Richtung Nordseestraße aus den Fahrzeughallen soll neu angelegt werden. Die PKW-Zufahrt bleibt erhalten. Das Problem der Barrierefreiheit für das Haus Kiesselbach und gemeinschaftlichen Räumen aufgrund des Höhenunterschiedes zwischen dem Haus Kiesselbach, Anbau Feuerwache und den Außenanlagen soll in Zusammenarbeit mit dem Objektplaner gelöst werden. Die Außenanlagen weisen eine Größe von insgesamt 605,90 m² auf. Eine Differenzierung der einzelnen Flächen ist der Anlage "Raumprogramm" zu entnehmen. Bei der für die Anbauerneuerung zur Verfügung stehenden Fläche handelt sich um ein Grundstück mit reichlichem Baumbestand. Bei der Planung soll berücksichtigt werden, dass so wenig wie möglich der Baumbestand angegriffen wird. Die vollversiegelten Flächen ist auf ein Minimum zu beschränken und die zu befestigten Flächen möglichst wasserdurchlässig zu gestalten. Grundlage für die anstehende Planung ist der ermittelte Raumbedarf im Jahr 2025, der bereits mit der Unfallkassen, Feuerwehr und mit den Vereinsvertretern abgestimmt wurde. Es ist eine Gesamtinvestition von rund 2,33 Millionen EUR netto geplant. Für die Kostengruppe 500 entfallen hiervon 253.418,00 EUR netto. Durch die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Büros sollen in der Verhandlungsphase Lösungsvorschläge gem. § 76 (2) VgV erarbeitet werden. Hierbei handelt es sich um besondere Leistungen der Grundlagenermittlung LPH 1 im Leistungsbild Freianlagen gem. §§ 38 HOAI. Die Leistungen des Bieters werden mit einem pauschalen Bearbeitungshonorar von 2.500 Euro (netto) pro Lösungsvorschlag seitens des Auftraggebers vergütet. Das voraussichtliche Leistungsbild des geforderten Lösungsvorschlags ist dem Dokument "Zuschlagsmatrix" zu entnehmen. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß § 58 VgV, welches unter Berücksichtigung der in der Zuschlagsmatrix genannten Kriterien und Wichtungen insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Sofern mehrere Angebote vorliegen, die punktegleich sind, entscheidet über die Rangfolge der Preis. Sind zwei oder mehr Angebote sowohl hinsichtlich der erreichten Punkte und bzgl. des Preises identisch und bestbietend, wird das zuschlagerhaltende Angebot durch ein unabhängiges Gremium gelost. Der Auftraggeber behält sich gem. § 17 (11) VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben. Das zu beauftragende Leistungsbild umfasst: - Leistungsphasen 2+3 der Freianlagen gem. §§ 38 HOAI gem. Vertragsentwurf (Anlage); - Leistungsphasen 4-8 der Freianlagen gem. §§ 38 HOAI gem. Vertragsentwurf (Anlage) als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); - Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Freianlagen gem. §§ 38 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen). Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH aus Hamburg unterstützen und beratend begleiten.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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Stadt Husum - Der Bürgermeister

Deutschland

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.868
Median der offenen Bekanntmachungen
292.316 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.986
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.448

Auf Grundlage von 12.358 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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