TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)geprüft vor 6 TagenAuftragsbekanntmachung
Deutschland - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Objektplanung Freianlagen - Schulhofgestaltung Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Heckerdamm 221, 13627 Berlin, inkl. der für die Regenwassernutzung erforderlichen Fachplanungsleistung (Zisterne/Wasserentnahmetechnik).
Geschlossen
Deutschland
BerlinArchitektur- & Ingenieurdienste
Deutschland - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Objektplanung Freianlagen - Schulhofgestaltung Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Heckerdamm 221, 13627 Berlin, inkl. der für die Regenwassernutzung erforderlichen Fachplanungsleistung (Zisterne/Wasserentnahmetechnik).
Auftraggeber: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Land: Deutschland
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Architektur- & Ingenieurdienste (71240000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-dienstleistungen-von-architektur-und-ingenieurburos-sowie-planungsbezogene-leistungen-objektplanung-fre-c26bb9274e
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/817782-2025
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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01
Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin schreibt Objektplanungsleistungen für Freianlagen gem. HOAI §39 sowie Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 für eine Zisterne/Wasserentnahmetechnik im Bereich des Neubaus Mehrzweckraum aus. Wegen Neubauten (modularer Ergänzungsbau, Fertigstellung 10/2025, und Mehrzweckraum, Fertigstellung 2026) gehen Sport- und Pausenflächen verloren, sodass die gesamte Schulfreifläche neu geordnet und gestaltet wird. Ziel ist ein 'Schwammstadtschulhof' mit Modellcharakter, gestützt auf eine 2024 erarbeitete Konzeptskizze aus dem Programm 'Grün macht Schule'. Die Maßnahme muss bis 12/2028 realisiert und schlussgerechnet sein. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf alle Leistungsstufen; eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt.
02
Beschreibung
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin plant eine Umgestaltung der Außenanlagen der Helmuth-James-von-Moltke Grundschule, die sowohl pädagogischen Anforderungen als auch Aspekten der Klimaanpassung gerecht wird, indem naturnahe Lösungen zur mikroklimatischen Entlastung umgesetzt werden. Die gegenwärtig 3-zügige Moltke-Grundschule muss erweitert werden. Auf dem Schulgelände werden ein standardisierter modularer Ergänzungsbau in Holzbauweise (HoMEB, Fertigstellung 10/2025) für einen zusätzlichen Klassenzug sowie ein Mehrzweckraum als Neubau (Fertigstellung 2026) errichtet. Der mit der Neubebauung einhergehende Verlust an Sport- und Pausenflächen macht eine Neuorganisation und Neugestaltung der gesamten Schulfreiflächen erforderlich. Ziel für den Standort ist die Entwicklung des Geländes als „Schwammstadtschulhof“ mit Modellcharakter für den gesamten Bezirk. Grundlage der weiteren Planungen bildet eine 2024 mit Förderung durch das Programm „Grün macht Schule“ der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt von der Schulgemeinschaft entwickelte Konzeptskizze, die unter Inanspruchnahme von Mitteln des Programms „Nachhaltige Erneuerung“ bereits in eine Vorentwurfsplanung inkl. Regen-wasserbewirtschaftungskonzept überführt wurde. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt aus Mitteln des Städtebauförderprogramms „Nachhaltige Erneuerung `Charlottenburger Norden´“. Die Bewilligung gilt für die Zeit bis 12/2028, d.h. die Maßnahme muss bis 12/2028 realisiert und schlussgerechnet sein. Ausgeschrieben sind die Leistungen der Objektplanung für Freianlagen gem. HOAI §39 sowie Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, AGr 1 [HOAI § 53] für die Planung von Zisterne/ Wasserentnahmetechnik im Bereich Neubau Mehrzweckraum. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen (s.a. Ziffer 5.1.1). Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt.
s. Ziffer 2.1.: Außerdem: Die gegenwärtig 3-zügige Helmuth-James-von-Moltke- Grundschule (ca. 460 Schüler:innen und 80 Mitarbeitende / Ganztagsbetrieb) wird erweitert. Für die entstehenden Neubauten mussten Sport- und Pausenflächen teilweise rückgebaut werden. Nach Fertigstellung der Neubebauung (HOMEB 10/2025, Mehrzweckraum Frühjahr 2026) soll die zuvor existierende naturnahe Schulhofgestaltung an die neue Situation angepasst und ein teilweiser Ersatz für rückgebaute Sportflächen geschaffen werden. Als Kompensationsmaßnahme kann zusätzlich der nordwestliche Schulhofbereich (Schulhof B), der bisher als Vorplatz und Schulparkplatzbereich diente, in das Schulareal integriert und naturnah umgestaltet werden. Übergeordnetes Ziel ist die Wiederherstellung und Umgestaltung des zweigeteilten Schulhofes und die Neuentwicklung von funktionsfähigen und für Kinder anregenden Außenanlagen. Neben den funktionalen Anforderungen an die schulischen Sportaktivitäten und die Pausenerholung sollten bestehende Ansätze und noch funktionstüchtige Bereiche der z.T. naturnahen Außenanlagen-gestaltung soweit möglich in die Neuplanung integriert und weitergehende Anforderungen an die Freiflächengestaltung berücksichtigt werden. Die 2024 von der Schulgemeinschaft entwickelte Konzeptskizze sieht ein attraktives, naturnahes Außengelände mit maximaler Diversität in Material und Funktion vor, welches sowohl pädagogischen und sozialen Anforderungen als auch Aspekten der Klimaanpassung gerecht wird. Sie sieht Möglichkeiten für Unterricht im Freien und für Umweltbildung sowie vielfältige Spiel-, Bewegungs- und Erholungs-/Rückzugsangebote vor. Das Konzept wurde 2025 bereits in eine Vorentwurfsplanung (VPU) überführt, welche die verbindliche Grundlage der weiteren Planungen bildet. Ziel ist die Entwicklung des Geländes als „Schwammstadtschulhof“ mit Modellcharakter für den gesamten Bezirk. Ein zentraler Aspekt der Freiflächenplanung ist die Entkopplung der bisherigen Dachentwässerung von der Kanalisation. Das Regenwasser der Dachflächen soll gesammelt und zur Bewässerung der Freianlagen genutzt werden. Eine Machbarkeitsstudie für Regenwasserbewirtschaftung bildet zusammen mit den Ergebnissen der Vorentwurfsplanung die verbindliche Grundlage für die weitere ökologisch orientierte Planung der Schulhofumgestaltung. Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Typologie: Schulfreifläche (Schul- und Pausenhof); 2. Art der Baumaßnahme: Um-/Neugestaltung und Erweiterung; 3. Größenordnung der freiraumplanerisch zu bearbeitenden Fläche: ca. 8.610 qm; 4. Vorläufige Projektkosten (aus KGr 200 und 500 nach DIN 276; ohne Unvorhergesehenes und ohne Indexierung): rd. 2,06 Mio. € netto (darin Kosten für die Technische Ausrüstung in Höhe von vorläufig rd. 236.000,00 € netto). Die Umsetzung soll in drei Bauabschnitten entsprechend Vorgabe bei laufendem Schulbetrieb erfolgen. Ausgeschrieben sind die Leistungen der Objektplanung für Freianlagen gem. HOAI §39, Grundleistungen Leistungsphasen 1-8; Grundleistungen LPh 1 optional (sofern und soweit aus Sicht des Bieters in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich), Grundleistungen LPh 2 teilweise (soweit für die Umplanung des Freiraums im Bereich der HoMEB-Zisterne erforderlich). Daneben sollen ausgewählte Besondere Leistungen vergeben werden, darunter Kosten- und Terminmanagement für den Zuwendungsgeber, Teilnahme an Akteursbeteiligung oder auch Weiterentwicklung des Regenwasser- und Bewässerungsmanagementkonzeptes; im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen. Für die Nutzung des Regenwassers als Betriebswasser (Bewässerung Schul-/Pausenhof) ist die Planung einer Zisterne/der Wasserentnahmetechnik im Bereich Neubau Mehrzweckraum erforderlich: Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, AGr 1 (HOAI §53), Grundleistungen Leistungsphasen 1-9 (LPh 1 und 2 sofern und soweit aus Sicht des Bieters in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich) sowie ausgewählte Besondere Leistungen. Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind Angaben/Eignungsnachweise (Umsatz/Mitarbeiter/Referenzen) für den Leistungsbereich Objektplanung Freianlagen zu erbringen. Das für die Fachplanung der Technischen Ausrüstung zuständige Unternehmen ist erst in der 2. Stufe des Vergabeverfahrens - im Falle der Angebotsaufforderung - zu benennen (sofern die entsprechende Fachkompetenz nicht im Bewerber-/Bieterunternehmen vorhanden ist). Die vertragliche Bindung beteiligter Fachplaner, ggf. als Nachunternehmer / Unterauftragnehmer (sofern nicht im eigenen Büro vorhanden), obliegt dem für die Objektplanung Freianlagen zuständigen Unternehmen (im Falle der Auftragserteilung); es erfolgt keine zusätzliche Honorierung. Bestandteil der Honorarabfrage in der 2. Stufe des Verfahrens werden beide Leistungsbereiche (Objektplanung Freianlagen, Technische Ausrüstung). Die Vergabe erfolgt stufenweise (s.a. Ziffer 5.1.1). Optionale Leistungen: s. Ziffer 5.1.1. Gesucht wird ein Fachplanungsbüro für Landschaftsarchitektur mit Erfahrungen in der ökologischen Freiraumplanung sowie in der Beteiligung von verschiedenen Akteuren (Fachämter und Schulgemeinschaft). Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 05/2026; 2. Vorlage Bauplanungsunterlagen (BPU): 01.10.2026; 3. Realisierung: 06/2027 bis 10/2028; Schlussrechnung: 12/2028.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
8.036
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456
Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
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