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Traffic Future Thun Region, Work Package 3: feasibility study of two tunnel variants covering urban, traffic, construction and environmental planning
OriginalVerkehrszukunft Region Thun, Arbeitspaket 3: stadträumliche, verkehrliche, bautechnische und umweltplanerische Machbarkeitsstudie von zwei Tunnelvarianten
Open
Switzerland
Architecture & engineering services
Notices of this kind (Switzerland, open procedure) give a median of 41 days, half of them between 35 and 45 days, based on 2,691 notices of the last two years.
Traffic Future Thun Region, Work Package 3: feasibility study of two tunnel variants covering urban, traffic, construction and environmental planning
Buyer: Entwicklungsraum Thun
Country: Switzerland
Deadline: 1 Dec 2026, 14:00 (UTC+1)
Procedure: Open procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71000000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/verkehrszukunft-region-thun-arbeitspaket-3-stadtraumliche-verkehrliche-bautechnische-und-umweltplanerische-machbarke-97f59602a6
Official notice: https://www.simap.ch/de/publication-detail/99661506-c76d-404a-a47f-8ccc6eda2f22
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01
Summary
Machine-generated summary
The buyer is the Thun development region in Switzerland. It is procuring Work Package 3 of the 'Traffic Future Thun Region' project: an in-depth feasibility study (general planner services) covering urban and settlement structure, traffic, construction engineering and environmental planning for two tunnel options, the 'Huebelitunnel' and the 'Aare Crossing South'. The study must show how the options fit into an overall transport concept and support a politically consolidated decision by end of 2028, feeding into the 6th generation agglomeration programme.
02
Description
Arbeitspaket 3: Vertiefte städtebauliche bzw. stadträumliche, siedlungsräumliche, verkehrliche, bautechnische und umweltplanerische Machbarkeitsstudie für die beiden Tunnellösungen «Hübelitunnel» und «Aarequerung Süd» (Generalplaner) Das Projekt «Verkehrszukunft Region Thun» baut auf der Verkehrsstudie Thun Innenstadt - rechte Seeseite auf, die im Auftrag des Entwicklungsraums Thun bis Ende 2023 erarbeitet wurde. Untersucht wurden drei Varianten zur langfristigen Verbesserung der Verkehrssituation: der Hübelitunnel, die Aarequerung Süd sowie eine Gesamtverkehrsvariante mit Verkehrssteuerungen und Ausbauten für ÖV und Veloverkehr. Alle Varianten gelten grundsätzlich als machbar; die Gesamtverkehrsvariante wurde jedoch als kostengünstigste und wirksamste Lösung bewertet. Für den Fall, dass diese nicht ausreicht, sollen die beiden Tunnelvarianten vertieft geprüft werden. Der Bund betonte in Gesprächen zur möglichen Mitfinanzierung, dass ein Tunnelprojekt nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern in ein überzeugendes Gesamtkonzept eingebettet sein muss. Zentral sind die Abstimmung von Siedlungs- und Verkehrsentwicklung, die Wirkung auf Stadtentwicklung und Arbeitsplätze, die Einbettung ins Gesamtverkehrssystem sowie flankierende Massnahmen. Die Nutzen der Varianten sind nachvollziehbar anhand der Kriterien der Agglomerationsprogramme darzustellen. Zudem braucht es einen klar begründeten Variantenentscheid, der zeigt, dass andere Optionen ausgeschöpft wurden und die gewählte Lösung breit akzeptiert ist. Die Region folgt dieser Empfehlung und vertieft die beiden Varianten Hübelitunnel und Aarequerung Süd parallel. Ziel ist ein politisch konsolidierter Entscheid bis Ende 2028 sowie die fachliche Einbettung in das Agglomerationsprogramm 6. Generation Thun. Dabei sollen die Anliegen von Bevölkerung, Politik und Verwaltung der betroffenen Gemeinden berücksichtigt und die Varianten anhand transparenter qualitativer und quantitativer Kriterien bewertet werden. Alternative Entlastungsvarianten sind nicht Gegenstand des Projekts; die bestehenden Tunnelvarianten können jedoch optimiert oder bei schwerwiegenden No-Gos ausgeschlossen werden. Neben der fachlichen Bewertung soll das Projekt einen öffentlichen Diskurs über Chancen, Risiken, Nutzen und Kosten einer Tunnellösung ermöglichen. Dabei geht es nicht um eine pauschale Tunnel-ja-oder-nein-Debatte, sondern um eine differenzierte Auseinandersetzung mit verkehrlichen, städtebaulichen, finanziellen und gesellschaftlichen Auswirkungen. Die Auftraggeberschaft liegt beim Entwicklungsraum Thun (ERT). Die strategische Führung übernimmt die Projektsteuerung durch den Ausschuss «Verkehrszukunft». Sie entscheidet über Zwischenergebnisse, Vergaben und Vorgaben. Die operative Projektleitung führt das Projekt. Ergänzend wirken politische, fachliche und öffentliche Begleitstellen mit. Die politische Begleitung reflektiert Zwischenstände aus politischer Sicht, die fachliche Begleitung sichert die Koordination mit parallelen Projekten und fachlichen Anforderungen, und die öffentliche Begleitung ermöglicht insbesondere Betroffenen in Thun und Steffisburg, Anliegen einzubringen. Die BHU bzw. Auftragnehmenden aus AP1 unterstützen fachlich, organisatorisch und in der Qualitätssicherung. Die externen Auftragnehmenden der Arbeitspakete AP1 bis AP4 erbringen Leistungen, haben aber keine Entscheidungskompetenz. Der Projektablauf gliedert sich in vier Arbeitspakete: AP1 umfasst Vorbereitung, Beschaffung, Prozessbegleitung und Qualitätssicherung; AP2 Partizipation und Kommunikation; AP3 die vertiefte Machbarkeitsstudie zu den beiden Tunnelvarianten; AP4 Zielsystem, Methodik, Variantenbeurteilung und Empfehlung der Bestvariante. Die Kernschritte AP4a (Zielsystem, Methodik), AP3 und AP4c (Variantenbeurteilung und Empfehlung) laufen grundsätzlich nacheinander. Für beide Tunnelvarianten wird mindestens ein inhaltlicher Planungsstand angestrebt, welcher unter dem Begriff «Machbarkeitsstudie» subsummiert wird. Hinsichtlich Planungstiefe bewegen sich die Leistungen im Bereich der SIA-Phase 2 Vorstudie.Für einzelne Aspekte (z.B. Bauablauf) müssen vertieftere Abklärungen über das übliche Planungsniveau einer Vorstudie hinaus vorgenommen werden, um Aussagen machen zu können, damit die Ziele der Machbarkeitsstudie erreichen zu können. Konkret: - Festlegung der Normalprofile und der horizontalen und vertikalen Linienführungen (Berücksichtigung der Hindernisse an der Oberfläche und im Untergrund) - Anordnung der Portalbereiche und der weiteren Zugänge (Eingriff in Stadtraum) - Dimensionierung von betroffenen Strassen und Knoten (Flächenbedarf) und Angabe der Steuerungsform der Knoten (Leistungsfähigkeit) - Nutzung Entwicklungspotenzial in entlasteten Räumen (städtebaulich/siedlungsräumlich) - Abhängigkeiten/Wechselwirkung zu Drittprojekten (Beeinflussung, Behinderung, Etappierung) - Flankierende Massnahmen (verkehrlich, gestalterisch) - Bauablauf/-Verfahren (inkl. Impakt während Bau) und Bauzeit (Dauer) - Installationsplätze und Bau-/Materiallogistik (Flächenbedarf, Emissionen) - Bau- und Betriebskosten (angestrebt +/- 25% inkl. Chancen / Risiken monetär und Reserven) - Stärken / Schwächen bzw. Chancen / Risiken beider Varianten (ganzheitlich qualitativ) - Aufbereitung der und Mithilfe bei den relevanten technischen Arbeiten für die Partizipation/Kommunikation (anschauliche Pläne und Visualisierungen, textliche Erläuterungen) Zur Untersuchung verschiedener Portalvarianten «West» der Aarequerung ist eine Vorphase vorzusehen, in welcher verschiedene Alternativen zum aktuell vorgesehenen Standort grob untersucht werden. Nur die Bestvariante aus dieser Voruntersuchung wird anschliessend mit allen weiteren Elementen im Detail untersucht und bewertet. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden einerseits strukturiert dokumentiert. Andererseits werden aus diesen die erforderlichen Messgrössen für die nachfolgende Bewertung (durch AP4) zusammengestellt. Es sind mehrere fachliche Kompetenzen im Bereich von Infrastrukturprojekten im Siedlungsraum auf Stufe Machbarkeit / Vorstudie (SIA-Phase 2) gefragt. Von Bedeutung sind zudem die fachlichen Kompetenzen im Bereich Grobkostenschätzung und Grobterminplanung: - Stadtentwicklung/Stadtraum/Freiraum: Gestaltung öffentlicher Raum in Abstimmung mit Stadtentwicklung - Verkehrsplanung: Verkehrsplanung/-modellierung, Flankierende Massnahmen, Knotengrobdimensionierung - Tunnelprojektierung: Bauverfahren-/-technik, Lüftung, Sicherheit, Grobkostenschätzung, Grobterminplanung - Strassenprojektierung: Layout Strassen/Knoten, Grobkostenschätzung, Grobterminplanung - Umweltplanung: Umweltimpakt/Klimawirkung (Relevanzmatrix, SNBS) Die vielen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Disziplinen sind über die gesamte Auftragsdauer zu koordinieren und bei Bedarf zu kommunizieren. Entsprechend sind auch organisatorische und kommunikative Fähigkeiten erwartet (Kompetenz primär der Gesamtleitung des Generalplaners).
03
Bid or no-bid?
Six questions before you commit a team. Under each one, what the register holds on it. The answers are yours.
Can I bid?
Open procedure: any interested supplier may submit a bid.
The notice is written in German.
Official source
Source: simap.ch - Swiss public procurement platform
Always verify details on the official notice.
This is not an official publication. The data published on the www.simap.ch platform are authoritative.
The buyer has too few awards of its own in this sector, so this is the range of the last 842 awards for Architecture & engineering services in Switzerland.
€131€63.2M
Median award
€831,345
Middle half of past awards
€429,977 to €1.9M
simap.ch - Swiss public procurement platform publishes no value for this notice, so it has no mark on the scale. The official documents may state one.
Award values as published by the official sources. Use them as a guide, not a rule: scope, lots and duration differ between contracts.
Based on 851 awards with a linked company profile over the last 2 years.
06
Market context
simap.ch - Swiss public procurement platform publishes no value for this notice, so it cannot be placed among the open notices of its sector. The official documents may state one.
open now in Architecture & engineering services
7,751
median open notice
€301,196
Who wins in this market
Many suppliers
Switzerland · Architecture & engineering services
different companies won awards here
520
of the awards went to the three most frequent winners
5%
buyers awarded contracts here
297
Based on 851 awards with a named winner over the last 3 years. Counted by award, not by value, because lot and framework amounts are not comparable.
Concentrated means the three most frequent winners took 65% or more of the awards; many suppliers, under 35% with at least ten different winners.
Competition
tenders per lot on average (open and restricted procedures)
5.0
of those lots received a single tender
5%
of the awards went to companies based in another country
2%
of the tenders came from another country
0%
As the official award notices state them, over the last 3 years. Tenders per lot count open and restricted procedures only: in a negotiated procedure or a direct award a single tender is the procedure itself. The country is the one the notice gives for the winner.
Or follow just its CPV code, Architectural, construction, engineering and inspection services: an email when new tenders arrive under it, no account needed.