Germany - Trial and exploratory drilling - Framework agreement 2026-2029 for geotechnical site investigation in the German EEZ including laboratory tests and documentation (FERKL 2026)
OriginalDeutschland - Versuchs- und Aufschlussbohrungen - Abschluss einer Rahmenvereinbarung von 2026 bis 2029 für die geotechnische Flächenvoruntersuchung in der deutschen AWZ einschließlich Laboruntersuchungen und Dokumentation (FERKL 2026) inklusive der Erst-Abrufe für die Jahre 2027 und 2028 mit der Option der Wiederholung gem. § 3a EU Abs. 3 Nr. 5 VOB/A
Germany - Trial and exploratory drilling - Framework agreement 2026-2029 for geotechnical site investigation in the German EEZ including laboratory tests and documentation (FERKL 2026)
Buyer: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
Country: Germany
Procedure: Other procedure
Sector (CPV): Construction work (45120000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-versuchs-und-aufschlussbohrungen-abschluss-einer-rahmenvereinbarung-von-2026-bis-2029-fur-die-geotechni-57d1833b9e
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/326525-2026
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Summary
Machine-generated summary
The buyer, a German contracting authority, seeks a framework agreement from 2026 to 2029 for geotechnical preliminary site investigations in the German exclusive economic zone of the North Sea, including initial call-offs for 2027 and 2028. Works cover continuous and discontinuous cone penetration tests, borehole geophysical measurements, sampling boreholes with soil description, laboratory tests, and documentation under the WindSeeG pre-investigation regime. Areas per year are set by the area development plan. The procedure allows repetition under VOB/A § 3a.
02
Description
Geotechnische Erkundung in der deutschen AWZ der Nordsee inklusive Dokumentation im Rahmen der Voruntersuchung nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 WindSeeG. Die geotechnische Erkundung umfasst kontinuierliche Drucksondierungen, diskontinuierliche Drucksondierungen, bohrlochgeophysikalische Messungen, Bohrungen zur Probennahme inklusive Bodenansprache, sowie Laboruntersuchungen. Die zu unterersuchenden Flächen pro Jahr werden von dem Flächenentwicklungsplan (FEP) vorgegeben. In dem jeweiligen Untersuchungsraum gilt es mit den kontinuierlichen Drucksondierungen zu starten. Die Tiefe der kontinuierlichen Drucksondierung soll bis zum Erreichen der Verfahrensgrenze durchgeführt werden. Anschließend wird die Zieltiefe (max. 80 m unter Seeboden) der Erkundung durch die Ausführung von diskontinuierlichen Drucksondierungen erreicht. Bevor mit den Bohrungen zur Probennahme gestartet werden kann, müssen alle Drucksondierungsergebnisse erhoben sein. Es gilt pro FEP-Fläche die Erkundungen logistisch optimiert zusammenhängend auszuführen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Reihenfolge der Erkundungsarbeiten festzusetzen. Die Tiefe der indirekten und direkten Aufschlüsse beträgt max. 80 m unter Seeboden. Die zu erkundenden Tiefen an den einzelnen Lokationen der Drucksondierungen werden im Vorfeld durch die gesonderte beauftragte geotechnische Begleitung festgelegt. Nach der vollständigen Erhebung der Drucksondierungsergebnisse werden diese durch die geotechnische Begleitung ausgewertet, sodass die Anzahl sowie die Tiefe der Bohrungen zur Probennahme festgelegt werden kann. Dabei sollen nichtbindige Böden voraussichtlich nur abschnittsweise beprobt und bindige Böden voraussichtlich durchgehend beprobt werden. Probeentnahmebohrungen erfolgen an ausgewählten Drucksondierungslokationen. Auf Grundlage der Ergebnisse der Bohrkernansprache ist das vorgegebene Laborprogramm, welches die Klassifikations- sowie Boden- und felsmechanischen Versuche umfasst, durch die geotechnische Begleitung festzulegen und von dem Auftragnehmer dieser Ausschreibung auszuführen. Die Felduntersuchungen, sowie die Dokumentation müssen nach DIN EN ISO 19901-8:2024-01 durchgeführt werden. Die Laborversuche sollen nach aktuellen Normen durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Felduntersuchungen sind in einem Erkundungsbericht (Investigation Report) zusammenfassend darzustellen. Die Laborergebnisse sind in einem Labordatenbericht (Laboratory Data Report) zu dokumentieren. Voraussichtlich zu untersuchen sind für das Jahr 2027 33 Drucksondierungslokationen (17 Lokationen bis 80 m und 16 Lokationen bis 60 m) und 17 Lokationen zur Bohrung mit Probennahme bis 80 m Tiefe. Für das Jahr 2028 gilt es voraussichtlich an 47 Lokationen Drucksondierungen durchzuführen (24 Lokationen bis 80 m und 23 Lokationen bis 60 m) und an 24 Lokationen Bohrungen zur Probennahme (6 Lokationen bis 80 m und 18 Lokationen bis 60 m). Die Erkundungslokationen für das Jahr 2027 werden sich auf der FEP-Fläche N-12.6 und die Erkundungslokationen für das Jahr 2028 werden sich im Untersuchungsraum N-16 Ost befinden. Die voraussichtlichen Mengen des Erkundungsumfanges von weiteren Abrufen in weiteren Erkundungsjahren richten sich nach den Vorgaben des WindSeeG und des Flächenentwicklungsplans und können aktuell noch nicht abgeschätzt werden. http://www.bsh.de/webcode/593368
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)