Deutschland - Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten - Neubau Gesamtschule mit Sporthalle Krampnitz - Teil-Generalunternehmer-Leistungen (Rohbau und Gebäudehülle)
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Deutschland - Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten - Neubau Gesamtschule mit Sporthalle Krampnitz - Teil-Generalunternehmer-Leistungen (Rohbau und Gebäudehülle)
Buyer: Entwicklungsträger Potsdam GmbH Treuhänder der Stadt
Country: Germany
Deadline: 6 Jul 2026
Procedure: Open procedure
Sector (CPV): Construction work (45200000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-komplett-oder-teilbauleistungen-im-hochbau-sowie-tiefbauarbeiten-neubau-gesamtschule-mit-sporthalle-kra-bff565199c
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/311087-2026
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Description
Teil-Generalunternehmer-Leistungen (Rohbau und Gebäudehülle)
In Krampnitz entsteht ein modernes Stadtquartier mit ca. 4.400 Wohneinheiten für rd. 10.000 Einwohner sowie Flächen für soziale Infrastruktur, Gewerbe, Handel und Dienstleistung. Mit Bezug der ersten Wohnungen in Krampnitz bedarf es auch erster Infrastruktureinrichtungen. Gemäß städtebaulich-landschaftsplanerische Masterplanung sind mehrere Kitas und Schulstandorte vorgesehen, unter anderem eine 6-zügige Gesamtschule für 900 Kinder mit einer Vierfach-Sporthalle sowie Außensport-, Spiel- und Freiflächen. Das vorgesehene Raumprogramm umfasst insgesamt eine Nutzfläche von 10.800 m2, unter-teilt in ca. 7.600 m2 Nutzfläche für die Gesamtschule, mit einer Jugendfreizeiteinrichtung und ca. 3.200 m2 Nutzfläche für den Neubau einer Vierfach-Sporthalle mit einer Sportfunktionsfläche. Das Gebäude wird auf einer Flachgründung als Bodenplatte mit Streifenfundamenten und Einzelfundamenten gegründet. Das Tragwerk des Schulgebäudes wird als Skelettbau unter Verwendung von Stahlbeton-Fertigteilen geplant. Ein System aus Betonstützen und Betonbalken aus Fertigteilen mit Regelabmessungen schafft maximale Raumflexibilität. Die Trennwände zwischen den Räumen und zu den Erschließungsflächen werden überwiegend aus nichttragenden Leichtbauwänden hergestellt. Holz-Beton-Verbunddecken aus Massivholz füllen die Felder des Betonskeletts aus. Decken- und Dachplatten werden scheibenartig ausgebildet. Die Geschossdecken erhalten einen schwimmenden Estrichaufbau zum Trittschallschutz. Das Tragwerk der Sporthalle wird aus Brettschichtholzbinder in Hallenquerrichtung gebildet. Die Dachkonstruktionen aus Massivholzelementen erhalten einen Gründachaufbau mit extensiver Dachbegrünung. Zusätzlich wird eine mit der Dachbegrünung harmonierende PV-Anlage auf der Dachfläche angeordnet. Die Fassaden werden durch hochwärmedämmende Holzrahmenbauelemente mit eingesetzten Holz-Fensterkonstruktionen gebildet. Die Holzrahmenbauelemente werden von außen mit einer hinterlüfteten Schale aus vorvergrauten Lärchenholzprofilen, innenseitig mit 3-Schichtplatten verkleidet und ausgedämmt. Der sommerliche Wärmeschutz wird durch die außenliegenden Sonnenschutzanlagen, thermisch träge schwere Fußbodenkonstruktionen sowie eine effektive Nachtauskühlung gewähr-leistet. Die Terrassenflächen erhalten unterschiedliche Beläge, werden jedoch überwiegend mit einem Betonsteinplattenbelag versehen. Eine Pergola aus verzinkten Stahlstützen und -riegeln bildet die städtebauliche Raumkante über der Sporthalle auf dem Dach des Umkleidebereiches der Sporthalle. Das Gebäude wird aus robusten und langlebigen Materialien gebaut. Massive Bauteile sollen weitestgehend unverkleidet bleiben, um sie als Wärmespeicher zu aktivieren und damit die thermische Stabilität des Gebäudes zu verbessern. Linoleumböden in den Unterrichtsräumen, Leichtbauwände teilweise mit Holzoberflächen so-wie Akustikdecken aus Holzwolle-Platten kontrastieren mit den mineralischen Oberflächen der Nutzestrichböden der Erschließungsbereiche. Beton- und Holzwände bleiben sichtbar. Bei der Planung und Bauausführung werden möglichst nur Materialien und Bauteile verwendet, die eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen. Die Baustoffe sind i.d.R. recyclingfähig oder verrottbar. Um die raumakustischen Anforderungen einzuhalten, werden Akustikdecken aus Holzwolle-Platten vorgesehen. Der Schulneubau wird barrierefrei geplant. Im Außenbereich werden umfangreiche Sportanlagen errichtet, u.a. eine Wettkampfbahn mit Rasensportplatz. Weiterhin wird ein Kunstrasenspielfeld, mehrere Kleinfeldspielflächen und ein großer Pausenbereich mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten hergestellt. Ein separater Außenbereich für die Jugend-Freizeiteinrichtung wird ausgeführt. Das gesamte Schulgelände wird eingefriedet und erhält eine umfangreiche Begrünung und diverse Ballfanganlagen für die Sportflächen. Das Regenwasser soll auf dem Grundstück versickert werden. Es ist geplant, dass Regenwasser über ein Drainageleitungssystem zu verteilen und über einen Einstauhorizont zu versickern. In Kombination mit Baumrigolen entsteht so die Möglichkeit, die Bäume zu wässern und das lokale Mikroklima zu verbessern.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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