Germany - Complete or partial construction works for buildings and civil engineering - Congress Hall Nuremberg - Combined works for outdoor facilities, infrastructure and site access
OriginalDeutschland - Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten - Kongresshalle Nürnberg - Kumulativleistung Außenanlagen, Infrastruktur, Erschließung
Negotiated procedureThe buyer selects candidates, then negotiates the offers before choosing.Full entryAbove the EU thresholdA contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED.Full entry
CPV codeThe EU's common vocabulary for what is being bought: an eight-digit code every notice carries.Full entry
Germany - Complete or partial construction works for buildings and civil engineering - Congress Hall Nuremberg - Combined works for outdoor facilities, infrastructure and site access
Buyer: Stadt Nürnberg
Country: Germany
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Construction work (45200000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-komplett-oder-teilbauleistungen-im-hochbau-sowie-tiefbauarbeiten-kongresshalle-nurnberg-kumulativleis-3c6c9e5a45
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/618987-2026
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Summary
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The City of Nuremberg intends to award the planning and construction of the outdoor facilities of the Congress Hall Nuremberg as a combined contract. Planning and construction are to be provided from a single source, based on a specification with a performance programme under § 7c EU VOB/A, with the further design work also opened to competition. The goal is a technically, economically, aesthetically and functionally optimised solution that respects heritage preservation and funding requirements. The outdoor facilities must serve access, event, security and logistics functions and subordinate themselves to the monument's character.
02
Description
1. Gegenstand der Vergabe Stadt Nürnberg beabsichtigt, die Planung und bauliche Umsetzung der Außenanlagen der Kongresshalle Nürnberg als Kumulativleistung zu vergeben. Vorgesehen ist eine Ausschreibung auf Grundlage einer Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm gemäß § 7c EU VOB/A. Planung und Bau sollen aus einer Hand erbracht werden. Mit der gemeinsamen Vergabe soll auch die weitere Entwurfsbearbeitung dem Wettbewerb unterstellt werden. Ziel ist eine technisch, wirtschaftlich, gestalterisch und funktional optimierte Lösung unter Berücksichtigung der maßgeblichen funktionalen, technischen, wirtschaftlichen, denkmalpflegerischen und förderrechtlichen Rahmenbedingungen. 2. Bedeutung des Ortes und Leitbild Die Kongresshalle Nürnberg ist ein international bedeutsames Baudenkmal und ein wichtiger Ort der Erinnerungskultur. Zehn der sechzehn Sektoren des Torsos werden derzeit zu für kulturelle Nutzungen ausgebaut. Eine Spielstätte entsteht als begrünter Ergänzungsbau im Großen Innenhof. Die Außenanlagen sind nicht als eigenständige gestalterische Aufwertung und ausdrücklich nicht als Parkanlage zu entwickeln. Sie sollen die erforderlichen Erschließungs-, Aufenthalts-, Veranstaltungs-, Sicherheits- und Logistikfunktionen erfüllen und sich dem, denkmalpflegerischen und erinnerungskulturellen Charakter des Ortes unterordnen. Angestrebt werden einfache, robuste, dauerhafte, wirtschaftliche und gut zu unterhaltende Oberflächen, Konstruktionen und Ausstattungselemente. 3. Optimierungsauftrag Die Optimierung soll die erforderlichen Funktionen einfach und zweckmäßig erfüllen, den baulichen Aufwand auf das notwendige und wirtschaftlich sinnvolle Maß begrenzen, Bau- und Lebenszykluskosten optimieren, robuste und gut zu unterhaltende Lösungen entwickeln und vorhandene Strukturen sinnvoll weiterverwenden. 4. Voraussichtlicher Leistungsumfang Der Kumulativleistungsträger soll die für Konkretisierung, Genehmigung, Ausführung und Fertigstellung erforderlichen Planungsleistungen sowie die Bauleistungen erbringen. Hierzu können insbesondere die Prüfung und Weiterentwicklung der vorhandenen Planung, erforderliche Objekt- und Fachplanungsleistungen, Variantenuntersuchungen, Ausführungs- und Detailplanung, Koordination der Fachdisziplinen und Schnittstellen sowie erforderliche Abstimmungen gehören. Die Bauleistungen können insbesondere Erd- und Geländearbeiten, Rückbau- und Wiederherstellungsarbeiten, Regenwasserbewirtschaftungsanlagen, Leitungstiefbau, Verkehrs-, Aufenthaltsflächen, Stellplätze, Fahrradabstellanlagen, Abfallentsorgung, Rampen und Treppen, Stützwände, kleinere bauliche und konstruktive Anlagen, Einfriedungen, Beleuchtung, Beschilderung, Vegetationsflächen und Bewässerung sowie Anschluss- und Nebenleistungen umfassen. 5. Förderprogramme Die Vergabestelle prüft derzeit insbesondere Fördermöglichkeiten nach FAG, BEG, KfW 444, KommKlimaFöR 2026, Städtebauförderung und Kommunalrichtlinie sowie weitere Förderinstrumente des Bundes, des Freistaats Bayern und sonstiger Fördergeber. Welche Förderprogramme tatsächlich in Anspruch genommen werden, steht noch nicht fest. Die Planung muss so entwickelt werden, dass Anforderungen in Betracht kommender Förderprogramme berücksichtigt werden können. Dies kann insbesondere technische Standards, Materialwahl, Klimaschutz und Klimaanpassung, Entsiegelung, Regenwassermanagement, Begrünung, Barrierefreiheit, Kostenabgrenzung, Dokumentation und zeitliche Abläufe betreffen. Förderfähige und nicht förderfähige Maßnahmen können voneinander abzugrenzen sein. 6. Module, Priorisierung, Optionen und Lose Die Außenanlagen sind nach dem derzeitigen Planungsstand in zwölf Module A bis L mit einer Gesamtgrößenordnung von ca. 44.100 m² gegliedert: A Besucherankunft und Kurzhaltebereich ca. 3.200 m²; B Unterer Vorplatz ca. 600 m²; C Zugang für Alle/Höhenüberwindungsbauwerk ca. 1.400 m²; D Oberer Vorplatz einschließlich Auffahrt ca. 3.100 m²; E Zugang und Zufahrt Staatstheater ca. 2.100 m²; F Südwestlicher Betriebs- und Erschließungsbereich ca. 1.500 m²; G Gewidmete Umfahrungsstraße ca. 4.000 m²; H Südlicher Vorplatz ca. 1.200 m²; I Rampe ca. 900 m²; J Östlicher Vorplatz/Zugang Großer Innenhof ca. 2.600 m²; K Östliche Umfahrungsstraße ca. 3.100 m²; L Großer Innenhof ca. 20.400 m². Die Flächenangaben beschreiben die derzeitige Größenordnung. Änderungen der Modulabgrenzungen, Flächen und Leistungsumfänge bleiben vorbehalten. Die Vergabestelle behält sich vor, Planung und Umsetzung einzelner Module ganz oder teilweise aus wirtschaftlichen, haushalterischen, terminlichen, betrieblichen oder förderrechtlichen Gründen zu priorisieren oder zurückzustellen. Eine losweise Vergabe einzelner, mehrerer oder sämtlicher Module bleibt vorbehalten 7. Bewerberteam Aufgrund der integrierten Vergabe von Planung und Bau wird ein interdisziplinäres und aufeinander abgestimmtes Planungs- und Ausführungsteam erwartet. Neben dem Kumulativleistungsträger soll ein geeignetes Planungsteam für die erforderlichen Objekt- und Fachplanungsleistungen eingebunden werden. 8. Zuschlagskriterien Der Zuschlag soll auf das wirtschaftlichste Angebot auf Grundlage des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses erteilt werden. Der Preis wird nicht das alleinige Zuschlagskriterium darstellen. Im Rahmen der qualitativen Bewertung können insbesondere Funktionsgerechtigkeit, Qualität der Weiterentwicklung und Optimierung der Ausgangsplanung, gestalterische Qualität und Angemessenheit unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalschutzes und der erinnerungskulturellen Bedeutung des Ortes, Materialwahl und konstruktive Ausbildung, Robustheit, Dauerhaftigkeit, Unterhaltbarkeit, Wirtschaftlichkeit sowie gegebenenfalls förderrechtliche Anforderungen berücksichtigt werden. Die endgültigen Zuschlagskriterien und Bewertungsmethodik werden mit den Vergabeunterlagen festgelegt. Die Angaben dieser Vorinformation entsprechen dem derzeitigen Planungs- und Kenntnisstand und werden im weiteren Verfahrensverlauf konkretisiert.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)