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Aperlena

Deutschland - Kanalisationsarbeiten - Kläranlage Aurich-Haxtum: Bau Faulung II - Tiefbau

Closed Contract notice

Key facts

Closed
Buyer
Stadt Aurich
Where
Germany Weser-Ems
Procedure
Open procedure Anyone may submit a bid, in one step, with no pre-selection. Full entry Above the EU threshold A contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED. Full entry
Original language
German
Source
via TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU), verified 1 month ago
Notice number
52545-2026
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  1. Published
  2. Deadline open for 34 days
  3. Awarded pending

Description

Die Kläranlage Aurich-Haxtum reinigt das Abwasser der Stadt Aurich und der umliegenden Ortschaften. Neben dem überwiegend kommunal geprägten Abwasser wird auf der Kläranlage Aurich ebenfalls Molkereiabwasser aus der ansässigen Molkerei Rücker behandelt. Zur Stabilisierung und Reduzierung der bei der Abwasserreinigung anfallenden Primärschlammes wird auf der Kläranlage bereits seit 1963 eine Schlammfaulungsanlage betrieben. Trotz laufender Optimierungen und Sanierungen hat die Schlammfaulung aufgrund gestiegener Zulauffrachten ihre Leistungsgrenze erreicht. Der Faulungsprozess ist zeitweise überlastet und führt zu schwierigen Betriebszuständen. Aus diesem Grund ist die Errichtung einer Schlammfaulung für den ÜS-Schlamm erforderlich. Für den Neubau der Schlammfaulung II sind folgende Maßnahmen geplant: - Neubau eines Faulbehälters für ÜS-Schlamm inkl. Betriebsgebäude - Errichtung eines neuen Gasspeichers und einer Not-Fackel - Installation einer neuen BHKW-Anlage und Faulgasreinigung - Installation einer Schlammdesintegration - Integration der Neubaumaßnahme in die bestehende Anlagen- und Leittechnik Die Leistung wird in zehn Fachgewerke unterteilt und ausgeschrieben: 1) Tiefbau 2) Bautechnik 3) Putzarbeiten 4) Estrich und Fliesen 5) Malerarbeiten 6) Maschinentechnik 7) EMSR-Technik 8) BHKW - Technik 9) Brauchwasseraufbereitungsanlage 10) Demontage und Rückbau ehemalige Gasfackelanlage Bei dem Neubau der Schlammfaulung II handelt es sich um eine Fördermaßnahme. Dies ist die erste Ausschreibung von zehn Ausschreibungen für die Maßnahme des Neubaus der Schlammfaulung II. Es wird das Gewerk Tiefbau ausgeschrieben. Die Ausführung unterteilt sich in die folgenden Punkte: - Erdarbeiten - Oberflächenentwässerung - Außenanlage/Erschließung - Rohrleitungen im Außenbereich Hauptmassen: Erdarbeiten: 10.000-12.000 m³ (Aushub, Oberboden, Profilierung, Lagerflächen, Rohrgräben, Baugruben) Regen-/Schmutzwasserleitungen: ca. 1.000 m Schächte: 20 Stck Druckleitungen (Schlamm, Gas, Wasser, Fernwärme): ca. 1.500-2.000 m Schottertragschichten, Geogitter: 6.000 m² Pflasterflächen Außenanlagen: 1.600 m² Kabelschutzrohre: 2.000 m Ringerder: 3.000 m Für den Neubau der Faulung II einschließlich Betriebsgebäude II und Gasspeicher ist die Anbindung mittels Rohrleitungen erforderlich. Zusätzlich ist vorgesehen, die bestehenden Freiflächen im Baugebiet aufzufüllen. Im nördlichen Teil des Areals ist die Errichtung eines Rückhaltebeckens einschließlich einer Wallanlage geplant. Im Rahmen der Baustelleneinrichtung wird eine temporäre Baustraße angelegt, die perspektivisch zu einer dauerhaften Asphaltstraße ausgebaut werden soll. Erdarbeiten: - Oberboden (Z2) getrennt lagern, ggf. wiederverwenden nach Nachbeprobung. - Feinsand (Z0) zur Auffüllung wiederverwenden. - Geschiebelehm auf Haufwerk lagern, ca. 530 m³ für Wall am Regenrückhaltebecken nutzen, Nachbeprobung während der Maßnahme. - Teilfläche 1: mit der Herstellung des Regenrückhaltebeckens ist eine Flächeninanspruchnahme von Boden 585 m² verbunden. Das Sohle des Regenrückhaltebeckens wird bei 0,65 mNHN liegen. Das entspricht einer Abgrabungstiefe von rd. 2,0 m uGOK. - Teilfläche 2: südlich des RRB schließt sich der Räumstreifen an. Auf einer Fläche von rd. 398 m² wird die Geländeoberfläche von durchschnittlich 2,50 mNHN durch Bodenauffüllung auf 3,80 mNHN erhöht. - Teilfläche 3: auf der Erweiterungsfläche Nord, auf der keine baulichen Maßnahmen stattfinden, Die Geländeoberfläche soll (Bestandshöhen 2,45 mNHN bis 2,60 mNHN) um 0,35 m bis 0,5 m durch Bodenauftrag auf 2,80 bis 3,10 mNHN erhöht werden. - Teilfläche 4: im Bereich der eigentlichen Erweiterungsfläche bzw. der Baufläche liegen bis zu einer maximalen Tiefe von 1,8 m uGOK nicht tragfähige und verdichtbare Böden vor, die vor Errichtung der Bauwerke ausgetauscht werden müssen. Der Bodenaustausch bzw. die Bodenabgrabung finden sowohl im Tiefbau-LV als auch im Hochbau-LV statt. Der Oberboden, der Feinsand und der Geschiebelehm werden separat abgetragen. Der Oberboden und der Feinsand sollen auf der Erweiterungsfläche Nord jeweils in Mieten zwischengelagert werden. Der Geschiebelehm soll auf der südlichen Freifläche 5 in der Nähe der Straße "Zum Antjebitt" zwischengelagert werden. Auf dieser Freifläche lagert noch ein Haufwerk aus Mutterboden, der im Zuge der Baumaßnahmen ebenfalls zur Gestaltung der Außenanlagen verwendet werden soll. - Teilflächen 5: bei diesen Flächen handelt es sich um zwei Lagerflächen sowie um eine Freifläche, die zur Zwischenlagerung des aus der Teilfläche 4 ausgehobenen Geschiebelehm genutzt werden soll. - Teilfläche 6: diese Teilflächen gehören zu den eigentlichen Bauflächen und wurden gesondert dargestellt, da hier kein Bodenaustausch notwendig ist, jedoch erfolgt auf diesen Flächen ein Bodenauftrag von 0,8 m bis 1,0 m Höhe zur Angleichung der Geländeoberflächen auf 3,80 mNHN. In dieser Teilfläche wird auch die Baustraße und zukünftige Zuwegung hergestellt. Zwischen der Zuwegung und den neuen Bauwerken wird eine Grünfläche angelegt. Oberflächenentwässerung: System: Regenrückhaltebecken (Volumen ca. 391 m³) mit Drosselbauwerk (DN 2000, Abfluss 3,22 l/s). Rohrleitungen: Regenwasserkanäle DN 200-500, Straßenabläufe mit Filtereinheiten. Einleitung: Gedrosselt in Vorfluter. Außenanlagen/Erschließung Straßenbau: Unterbau mit Geogitter, 33 cm Frostschutzschicht, 30 cm Schottertragschicht; Belastungsklasse 1,8. Pflasterflächen: Betonsteinpflaster für Parkplätze, Dränpflaster im Bereich Faulturm III. Rohrleitungen im Außenbereich Material: PE-HD für Gas-, Schlamm-, Brauchwasserleitungen; PVC KG-2000/Beton für Kanalrohre; Fernwärmeleitungen PEX mit PUR/PELD-Ummantelung. Verlegung: In Sandbett, frostfrei. Bauzeit: ca. 2 Jahre (Baustart 2026, Inbetriebnahme 2028)

Official source

Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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