Germany - Architectural services - Design of the indoor play and adventure world 'Feenstein' by converting a former confectionery at the Saalfeld Fairy Grottoes
OriginalDeutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros - Gestaltung der lndoor Spiele- und Erlebniswelt "Feenstein" durch Umbau einer ehemaligen Confiserie an den Saalfelder Feengrotten
Negotiated procedureThe buyer selects candidates, then negotiates the offers before choosing.Full entryAbove the EU thresholdA contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED.Full entry
CPV codeThe EU's common vocabulary for what is being bought: an eight-digit code every notice carries.Full entry
Germany - Architectural services - Design of the indoor play and adventure world 'Feenstein' by converting a former confectionery at the Saalfeld Fairy Grottoes
Buyer: Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH
Country: Germany
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71200000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-architekturburos-gestaltung-der-lndoor-spiele-und-erlebniswelt-feenstein-durch-u-75ad92768f
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/334142-2026
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Summary
Machine-generated summary
The buyer is seeking an interdisciplinary overall design concept for a year-round indoor adventure world called 'Feenstein' at the Saalfeld Fairy Grottoes in Germany. The project involves converting and refurbishing an unused former confectionery building of roughly 960 square metres gross floor area. The concept should target families with children aged about 4 to 12, combine themes of nature, mining, magic and fantasy, and provide a mix of circulation, experience and relaxation spaces. This is an architectural services tender.
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Description
Gegenstand des Verfahrens ist die Entwicklung eines interdisziplinären Gesamtkonzepts für eine ganzjährig nutzbare Indoor-Erlebniswelt ("Feenstein") am Standort Saalfeld. Die Maßnahme erfolgt durch Umbau und Sanierung eines bestehenden, eingeschossigen Gebäudes (ehemalige Confiserie), das in der ersten Hälfte der 1990er Jahre für Verkaufs- sowie für Produktions- und Büronutzungen errichtet wurde und derzeit ungenutzt ist. Die Bruttogrundfläche beträgt ca. 960 m², die Nettogrundfläche ca. 850 m². Das Angebot richtet sich insbesondere an die Kernzielgruppe Familien mit Kindern im Alter von ca. 4-12 Jahren. Gleichzeitig soll das Konzept so entwickelt werden, dass auch Begleitpersonen sowie jüngere oder ältere Kinder emotional in das Erlebnis eingebunden werden, d.h. die Erlebnisdramaturgie generationsübergreifend funktioniert und eine hohe Aufenthaltsqualität für die gesamte Familie geschaffen wird. Weiterhin soll das bestehende touristische Angebot der Feengrotten ergänzt und erweitert und eine hohe Aufenthaltsqualität für Kinder und begleitende Erwachsene innerhalb eines gemeinsamen Erlebnisbereichs geboten werden. Gefordert ist keine klassische Indoor-Spielanlage, sondern eine räumlich und szenografisch entwickelte Erlebnisarchitektur, die auf analogen, sinnlichen und atmosphärischen Qualitäten basiert und sowohl eine dramaturgisch geführte Erstbegehung als auch eine freie, wiederholbare Nutzung bei Folgebesuchen ermöglicht. Inhaltlich ist ein konsistentes Gesamtkonzept zu entwickeln, das die Themen Natur, Bergbau, Magie und Fantasie miteinander verbindet und diese durch Materialität, Lichtführung und Raumabfolgen in eine eigenständige Erlebnisqualität übersetzt. Die räumliche Organisation hat sich an einem hybriden Nutzungssystem zu orientieren und umfasst Durchlaufräume zur Führung und Orientierung (ca. 40-50 %), Erlebnisräume für aktive Nutzung und Interaktion (ca. 30 %) sowie Verweilräume zur Aufenthaltsverlängerung und Nutzungstiefe (ca. 20-30 %), die als zusammenhängendes System mit fließenden Übergängen auszubilden sind. Neben einer klaren Wegeführung ist eine bewusste Durchlässigkeit vorzusehen, um alternative Nutzungen und wiederholte Besuche zu ermöglichen. Die Erlebnisdramaturgie soll eine nachvollziehbare Abfolge aus Einstieg, Aktivierung, Verdichtung, Entschleunigung, Höhepunkt und Rückführung abbilden. Die Interaktion ist überwiegend analog, physisch und haptisch auszubilden, digitale Elemente sind dort vorzusehen, wo sie einen funktionalen oder inhaltlichen Mehrwert bieten; Bestandteil des Konzepts ist insbesondere die Verbindung analoger Gestaltung mit digitaler Weiterverarbeitung, beispielsweise im Rahmen eines Kreativmoduls. Die Gestaltung erfolgt ohne Tageslicht und basiert auf gezielter Inszenierung durch künstliche Beleuchtung, Materialien sowie akustische und haptische Elemente, wobei eine robuste, langlebige und wartungsarme Umsetzung mit möglichst geringem technischem Komplexitätsgrad anzustreben ist. Neben den Erlebnisflächen sind alle funktionalen Bereiche, insbesondere Empfang und Ticketing, Garderobe, Shop, Gastronomie, Sanitäranlagen, Personalbereiche, Lagerflächen sowie Technik- und Nebenräume, in das Gesamtkonzept zu integrieren und so anzuordnen, dass der Erlebnisfluss nicht beeinträchtigt wird. Die Planung erfolgt innerhalb eines Investitionsrahmens von ca. 3,8 Mio. EUR netto und hat sich an den Kostengruppen gemäß DIN 276 (KG 200-700) zu orientieren, wobei dem Zusammenspiel von Baukonstruktion (KG 300) und Szenografie und Ausstattung (KG 600) eine besondere Bedeutung zukommt. Die Außenanlagen (KG 500) sind als Bestandteil des Gesamtkonzepts zu berücksichtigen und umfassen neben funktionalen Anforderungen insbesondere die Gestaltung der Wegeführung, eine atmosphärische Beleuchtung sowie die Ausprägung eines klar erkennbaren und identitätsstiftenden Eingangsbereichs; ergänzend können gestalterische Elemente, kleinere Spielimpulse sowie ein thematisch abgestimmtes, pflegearmes Pflanzkonzept vorgesehen werden, um den Übergang zwischen Außenraum und Erlebniswelt zu inszenieren. Insgesamt ist ein Konzept zu entwickeln, das eine wirtschaftlich tragfähige, betrieblich effiziente und langfristig nutzbare Lösung darstellt und Architektur, Szenografie, Nutzung und Betrieb zu einem unverwechselbaren Objekt der Fantasie und Magie mit Überraschungen und klarem Alleinstellungscharakter als konsistentes Gesamtsystem verbindet.
Ziel der Beschaffung ist die Vergabe folgender Leistungen nach HOAI 2021 Teil 3 und Teil 4 sowie HOAS-2 2022 für die Umbau- und Gestaltungsmaßnahme: 1.: Objektplanung Gebäude, Lph. 1-9 nach den §§ 33-37 HOAI 2021 + Besondere Leistungen (Grundleistungen Bauphysik Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß GEG (vgl. HOAI, Anlage 1 Ziffer 1.2, AHO Heft 23) durch einen zertifizierten Energieberater; Brandschutzplanung und Erarbeitung Brandschutzkonzept nach AHO Heft 17, Grundleistungen;; Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Nachtragsangeboten; Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist ; Erstellen einer Gebäudebestandsdokumentation. 2.: Szenografische Gestaltung, Lph. 1-7 nach § 10 HOAS-2 2022 für thematisch gestaltete Flächen und Räume für eine Indoor Spiele- und Erlebniswelt bei denen Inhalte vermittelt werden. 3.: Tragwerksplanung, Lph 1-6 nach den §§ 49-52 HOAI + Besondere Leistungen: Mitwirkung bei der Prüfung und Wertung der Angebote; Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen. Aufgrund der durch den Auftraggeber eingeschätzten Komplexität der Aufgabe ist eine Bewerbung nur gemeinsam für die beschriebenen 3 Planungsleistungen möglich. Das Fehlen einer Planungsleistung in der Bewerbung führt zum Ausschluss.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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