Negotiated procedureThe buyer selects candidates, then negotiates the offers before choosing.Full entryAbove the EU thresholdA contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED.Full entry
CPV codeThe EU's common vocabulary for what is being bought: an eight-digit code every notice carries.Full entry
Germany - Architectural services for buildings - New sanitary and changing room building KA Hameln - planning services under HOAI §§ 34, 39, 51, 55
Buyer: Abwasserbetriebe Weserbergland AöR
Country: Germany
Estimated value: €268,484
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71221000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-architekturburos-bei-gebauden-neubau-sanitar-und-umkleidegebaude-ka-hameln-planu-8d7c3e97ca
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/75648-2026
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01
Summary
Machine-generated summary
Abwasserbetriebe Weserbergland AöR, which operates the Hameln wastewater treatment plant, the associated sewer network and the wastewater facilities of Coppenbrügge, plans to build a new sanitary and changing room building because existing changing facilities are no longer sufficient due to increased staff numbers and changed hygiene requirements. The buyer will award separate contracts to a planning team consisting of an object planner for buildings and interiors, an object planner for outdoor facilities, a structural engineer, and technical planners for building services and electrical systems. This is not a general planning contract. Eligibility must be proven by all team members in the participation stage via the DTVP portal.
02
Description
Die Abwasserbetriebe Weserbergland AöR betreiben die Kläranlage Hameln sowie das zugehörige Kanalnetz und die Abwasseranlagen des Flecken Coppenbrügge. Die Umkleidebereiche inkl. der notwendigen "Schwarz/Weiß-Trennung" ist im Moment im Betriebsgebäude untergebracht. Bedingt durch die Erhöhung der Mitarbeiterzahl sind diese Räumlichkeiten nicht mehr ausreichend. Darüber hinaus haben sich die hygienischen Anforderungen bezogen auf die Arbeitsstättenrichtlinie verändert und sind mit den vorhandenen räumlichen und technischen Gegebenheiten nur eingeschränkt umsetzbar. . Dazu möchten die Abwasserbetriebe Weserbergland AöR ein Planungsteam - bestehend aus einem Objektplaner Gebäude/Innenraum, Objektplaner Freianlagen, Fachplaner Tragwerksplanung, Fachplaner Technische Ausrüstung HLS und Fachplaner Technische Ausrüstung ELT - beauftragen und Einzelverträge mit den einzelnen Planungspartnern des Planungsteams schließen. Es handelt sich NICHT um eine Generalplanungsvergabe. . Der Objektplaner Gebäude/Innenraum kann das Leistungsbild der Freianlagenplanung übernernehmen (Unteraufträge sind zulässig). Das Honorar wird jedoch gem. HOAI für die Freiraumplanung separat ermittelt. . Demnach sind dazu die folgenden Planungsleistungen zu erbringen: - Objektplanung Gebäude/Innenräume gemäß § 34 HOAI, LPH 5 bis 9 - Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI, LPH 5 bis 9 - Fachplanung Tragwerksplanung gem § 51 HOAI, LPH 5 bis 6 - Fachplanung Technische Ausrüstung § 55 HOAI, AG 1-5, 8, LPH 5-9 , sowie Besondere Leistungen gem. Anlagen 10, 11,14 und 15 HOAI. . Alle Mitglieder des Planungsteams reichen ihre jeweiligen Teilnahmeanträge sowie die Anlage 3 (Mitglieder des Planungsteams) mit der Nennung aller am Planungsteam beteiligten Planungsbüros über das DTVP - Portal ein. Alle Planer aus dem Planungsteam müssen ihre Eignung gem. der Vorgaben aus der Bekanntmachung bereits im Teilnahmewettbewerb nachweisen. . Entsprechend sind dem Verfahren 5 Eignungsformulare (Objektplanung GI, Objektplanung F, Fachplanung TWP, Fachplanung TGA ELT, Fachplanung TGA HLS) hinterlegt, die von dem entsprechenden Planungspartner ausgefüllt werden müssen. Berücksichtigt werden nur vollständige Bewerbungen. Doppelbewerbungen (auch von den Fachplanern) sind unzulässig. . Das Planungsteam hat in der Zweiten Stufe des Verfahrens (Angebotsaufforderung) ein jeweiliges Honorarangebot ("260122_2550_Sanitärgebäude_Honorar_VgV_HOAI_Arch.xlsx"/ "260122_2550_Sanitärgebäude_Honorar_VgV_HOAI_Freianl.xlsx"/ "260122_2550_Sanitärgebäude_Honorar_VgV_HOAI_TWP.xlsx"/ "260122_2550_Sanitärgebäude_Honorar_VgV_HOAI_TGA_HLS.xlsx"/ "260122_2550_Sanitärgebäude_Honorar_VgV_HOAI_TGA_ELT.xlsx") einzureichen. Das Honorarangebot aller Planer fließt aufaddiert als Zuschlagskriterium mit in die Bewertung ein. Jeder Objekt-/ Fachplaner füllt dazu seine eigene Honorartabelle aus. . Die Bewertungsmatrix/Zuschlagskriterienmatrix ("260123_2550_Sanitärgebäude_Zuschlagskriterien_Matrix_TEAM.pdf") ist in den Teilnahmeunterlagen bereits hinterlegt und dient in der Bewerbungsphase ausschließlich der Information. In die Bewertung fließt (siehe Bewertungsmatrix/Zuschlagskriterien) auch die Qualität des gesamten Planungsteams mit ein. Hierzu sollen sich alle Planungspartner zum Verhandlungstermin vorstellen.
Es wurde daher entschieden, dass Gebäude der "alten Werkstatt", ungefähr mittig angeordnet zwischen Verwaltungs- und Betriebsgebäude als Fläche für einen Neubau zu nutzen. Als Besonderheit ist zu beachten, dass nur ein Teilabriss des alten Gebäudes ausgeführt wird und der Keller weiterhin als Gründung genutzt wird. Der Zugang zu den Katakomben der alten Stadtentwässerung soll auf diese Weise erhalten bleiben und gesichert werden. Der Neubau wird eine Grundfläche von ca. 10,15 x 28,86 m haben und dient künftig als Umkleide für die Mitarbeitenden und wird an die bestehenden Betriebsabläufe angeschlossen. Er umfasst getrennte Schwarz- und Weißbereiche, Umkleideräume für Damen und Herren, Dusch- und WC-Anlagen, Vorzonen mit Waschtischen zur Hand- und Unterarmreinigung, einen Trockenraum sowie einen Technik- und Putzmittelraum. Die hygienische Schwarz-Weiß-Trennung wird über die interne Wegeführung und Türanschläge sichergestellt. Der Bestandskeller bleibt weiterhin als Wartungs- und Installationsebene genutzt und erhält einen neuen, separaten Zugang; die vorhandenen Treppen im Maschinenhaus werden zurückgebaut und durch eine neue Treppe zum Keller ersetzt. Die Konstruktion erfolgt in Mauerwerksbauweise mit geneigtem Dach ohne Dachüberstand. Die Gebäudehülle wird entsprechend den energetischen Anforderungen ausgeführt. Die Geschosshöhen ermöglichen die Führung der technischen Installationen oberhalb einer abgehängten Decke. Tageslicht wird über Oberlichter und Fenster sichergestellt. Zwei separate Eingänge bilden die Erschließung. Die Anpassung der angrenzenden Außenanlagen stellt die funktionale Einbindung in die bestehenden Betriebsflächen sicher. Auf Grund der Dringlichkeit wurden die ersten Architekten- und Planungsleistungen bis einschließlich LP 4 direkt vergeben, so dass Ende 2025 der Bauantrag für das Vorhaben eingereicht werden konnte und dieser derzeit von der zuständigen Bauaufsichtsbehörde der Stadt Hameln geprüft wird. Vorbefasst sind die Büros: - Architekten Nasarek & Partner mbB, Hameln - BEYE Ingenieurbüro GmbH, Hameln - TAGED Ingenieurberatung, Bodenwerder - Ingenieurbüro Jödicke KG, Hameln
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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