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Germany - Landscape architect services - Landscape planning realisation competition: Pocket Park Baeckerklint Braunschweig

Original Deutschland - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen - Landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb: Pocketpark Bäckerklint Braunschweig

Open Contract notice

Key facts

Where
Germany Braunschweig
Procedure
Restricted procedure Two steps: companies first ask to take part, and only those selected are invited to bid. Full entry Above the EU threshold A contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED. Full entry
CPV code The EU's common vocabulary for what is being bought: an eight-digit code every notice carries. Full entry
71222000 Architectural services for outdoor areas
Original language
German
Published
Source
via TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU), verified 1 month ago
Notice number
111080-2026
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Summary

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The City of Braunschweig is procuring landscape planning services to convert the heavily sealed Baeckerklint area in its city centre into a pocket park, a green open space with high amenity value. The project aims at ecological and design upgrading through de-sealing, greening and adapted rainwater management, and is a funded measure with a 5-year funding period. Selection is via a non-open, single-phase, anonymous landscape planning realisation competition under RPW rules, coordinated with the Chamber of Architects Lower Saxony (registered no. 214-32-26/02, dated 11.02.2026), within a VgV procedure. The first-prize designer is to be commissioned, following negotiation, with open space planning services under section 39 HOAI across phases 2 to 8, awarded in stages subject to council approvals and funding rules.

Description

Umgestaltung Bäckerklint in der Braunschweiger Innenstadt zu einem Pocketpark: Die Stadt Braunschweig plant die Umgestaltung einer innerstädtischen stark versiegelten Fläche in eine grünbestimmte Freifläche mit hoher Aufenthaltsqualität im dicht bebauten Umfeld. Es handelt sich um eine Fördermaßnahme mit einer Förderdauer von 5 Jahren. Ziel ist die ökologische und gestalterische Aufwertung des Areals unter Beteiligung qualifizierter Planungsbüros ( Auswahl im Rahmen eines landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs). Dabei sollen innerstädtische Lebensraumfunktionen durch Entsiegelung, Begrünung und angepasstes Regenwassermanagement verbessert werden. Der Wettbewerb wird als nichtoffener einphasiger Wettbewerb für eine Freianlagenplanung im anonymen Verfahren innerhalb eines VgV-Verfahrens als RPW-Verfahren ausgelobt (§ 3 (3) RPW). Die Wettbewerbsbedingungen sind mit dem Ausschuss für Wettbewerbs- und Vergabewesen der Architektenkammer Niedersachsen abgestimmt und unter der Nummer 214-32-26/02 mit Datum vom 11.02.2026 registriert. Der Auslober wird gemäß Ziff. 8.2 RPW bei der Umsetzung des Projekts den/die Entwurfsverfasser des 1. Preises -sofern dies vom Preisgericht empfohlen wird und keine schwerwiegenden Gründe dem entgegen stehen- nach Verhandlung gem. § 14 (4) [8] VgV beauftragen. Unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts werden die Objektplanungsleistungen Freianlagen gem. § 39 HOAI als umfassende Beauftragung (stufenweise; vorbehaltlich positiver Gremienbeschlüsse und Einhaltung der Förderrichtlinien) über die Leistungsphasen 2-8 (2, 6, 7 und 8 in Teilen) gem. HOAI 2021 vergeben. Die Beauftragung stufenweise: Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst die in den Anlagen 11 der HOAI 2021 bezeichneten Grundleistungen der Leistungsphasen 2 und 3 (Stufe 1). Danach behält sich der Auftraggeber vor, den Auftragnehmer mit den Leistungsphasen 4 und 5 (Stufe 2), Leistungsphasen 6 und 7 (Stufe 3) sowie Leistungsphase 8 (Stufe 4) gemäß § 39 HOAI 2021 (Anlage 11) einzeln oder im Ganzen zu beauftragen. Die Weiterbeauftragung steht unter Vorbehalt der Einhaltung des Kostenrahmens und/oder der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel und/oder eines positiven Gremien- bzw. Ratsbeschlusses und/oder der Einhaltung der Förderrichtlinien. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, auf das Erstangebot den Zuschlag zu erteilen. Die planungsgegenständliche Fläche beträgt ca. 3.440 m². . Bei der Bauaufgabe sollen besonders die Aspekte der Nachhaltigkeit und Klimaanpassung berücksichtigt werden, um den Bereich der Stadt grüner zu gestalten und neue Aufenthaltsqualität zu schaffen. . Voraussichtliche Termine: Folgende Termine sind für das Wettbewerbsverfahren geplant: Tag der Auslobung: 09.04.2026 Anmeldefrist zum Wettbewerb: 20.04.2026 Frist für Rückfragen: 24.04.2026 Kolloquium: 04.05.2026 Abgabe der Wettbewerbsbeiträge: 09.07.2026 Preisgerichtssitzung: 07.08.2026 . Wettbewerbsleistungen: Folgende Wettbewerbsleistungen werden im Wettbewerb gefordert: - Lageplan 1:500 mit Darstellung der Einbindung des Entwurfes in den städtebaulichen Kontext - Lageplan 1:200 als freiraumplanerischer Entwurf mit Angaben zum Freiraumkonzept (Darstellung der öffentlichen Freiflächen und ihrer differenzierten Nutzungen und Übergänge, Darstellung Verkehrskonzept, Darstellung Nutzungskonzept, Darstellung Materialkonzept, Darstellung Pflanzkonzept, Darstellung Konzept Regenwassermanagement / -retention) - Schnitte im M. 1:200 - Min. ein beispielhaft dargestellter entwurfsbestimmender Bereich mit Darstellung bspw. der Materialitäten, der Aufenthaltsqualitäten, der Grünelemente, der Nutzungen, des Regenwassermanagements etc. im frei gewählten Maßstab - Max. eine Perspektive, zur Veranschaulichung einer besonderen und für das Konzept typischen Freiraumsituation - Erläuterungsbericht (Beschreibung der freiräumlichen Idee und des freiräumlichen Entwurfskonzepts, der Funktionalitäten, der verkehrlichen Zusammenhänge und damit verbundene Auswirkungen und der möglichen baulichen Umsetzung) Alle zeichnerischen Darstellungen sind auf max. 2 Plänen im DIN-A-0-Format, quer einzureichen. . Die Beurteilung der Arbeiten erfolgt gemäß nachfolgender gleichrangiger Kriterienblöcke: - Städtebauliche und funktionale Einbindung - Freiräumliche Qualität / Gestaltungsqualität - Ökologische Qualität (Biodiversität, Verbesserung Stadtklima, Regenwasserretention, Entsiegelung) - Aufenthaltsqualität: Vielfalt und Qualität von Aufenthaltsmöglichkeiten - Funktionale Qualitäten (Erschließungsqualität, Barrierefreiheit, Qualität der Wegeverbindungen, Vielfalt und Qualität der Verweilangebote) - Wirtschaftlichkeit (Investition und Unterhalt) - Technische Umsetzbarkeit . Voraussichtliche Zusammensetzung des Preisgerichtes (in alphabetischer Reihenfolge): 4 Fachpreisrichter*innen: 1) Prof. Dr. Antje Backhaus, Landschaftsarchitektin, Berlin (angefragt) 2) Frank Lehrmann, Referatsleiter Grün- u. Freiraumplanung der Stadt Braunschweig 3) Gerold Leppa, Dezernent für Stadtplanungs-, Verkehrs, Bau- und Wirtschaftsdezernat und Stadtbaurat der Stadt Braunschweig 4) Dipl.-Ing. Björn van Herck, Landschaftsarchitekt BDLA, Hannover 3 Stv. Fachpreisrichter*innen, ständig anwesend: 1) Prof. Dipl.-Ing. Katja Benfer, Landschaftsarchitektin, Hannover 2) Judith Büchele, Referat Grün- und Freiraumplanung der Stadt Braunschweig 3) Bernd Schmidbauer,Referat Grün- und Freiraumplanung 3 Sachpreisrichter*innen: 1) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion SPD 2) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion CDU 3) N.N., Bezirksbürgermeisterin Mitte, Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion Grüne 3 Stv. Sachpreisrichter*innen, ständig anwesend: 1) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion N.N. 2) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion N.N. 3) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion N.N. . Wettbewerbssumme: Es wird gem. RPW ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 20.000 EUR netto ausgelobt. Diese wird gem. RPW 2013 vollständig ausgeschöpft. . Anrechenbare Kosten: Folgende anrechenbaren Kosten werden vorläufig angenommen: ca. 850.000 EUR netto (Kostengruppe 500).

Official source

Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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