Germany - Architectural, engineering and testing services - Contract modification 1: Traffic access development of the Lok-Viertel; planning services
OriginalDeutschland - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Auftragsänderung 1: Verkehrliche Erschließung des Lok-Viertels; Planungsleistungen
Germany - Architectural, engineering and testing services - Contract modification 1: Traffic access development of the Lok-Viertel; planning services
Buyer: Stadt Osnabrück - FD Öffentliche Aufträge
Country: Germany
Procedure: Other procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71000000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-dienstleistungen-von-architektur-konstruktions-und-ingenieurburos-und-prufstellen-auftragsanderung-1-60ed8495c7
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/642609-2026
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The City of Osnabrück, Department of Public Contracts, awarded planning services for the traffic access development of the Lok-Viertel in Osnabrück. The services cover object planning for traffic facilities, engineering structures and structural design under the HOAI fee structure, including local construction supervision, coordination with Deutsche Bahn on crossing agreements and closure windows, BETRA applications and preparation of tender documents. The project includes building a new main urban road with a large junction, a roundabout and an underpass beneath the railway tracks. The contract was awarded on 2026-09-01 for EUR 1,221,967. The estimated gross construction volume is approximately EUR 10,705,000.
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Description
Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der - Objektplanung Verkehrsanlagen (§§ 45 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 - 6, ggf. 8, 9, einschließlich örtliche Bauüberwachung sowie weitere besondere Leistungen nach Erfordernis - Objektplanung Ingenieurbauwerk (§§ 43 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 3, ggf. 4 bis 5, sowie 6, 9, einschließlich örtliche Bauüber-wachung, Mitwirkung bei der Erstellung der Kreuzungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn, Erarbeiten der erforderlichen/möglichen Sperrpausen in Abstimmung mit der Deutschen Bahn, Mitarbeit bei der Erstellung von BETRA-Anträgen und Erstellung der Leistungsbeschreibung zur Findung des Bauüberwachers Bahn (BÜB) sowie weitere besondere Leistungen nach Erfordernis - Objektplanung Tragwerksplanung (§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 3, ggf. 4 bis 5, 6 sowie weitere besondere Leistungen nach Erfordernis
Die Stadt Osnabrück beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen für die verkehrli-che Erschließung des Lok-Viertels in Osnabrück. Es handelt sich um den Neubau einer städtischen Hauptverkehrsstraße einschließlich großflächiger Straßenkreuzung, den Bau eines Kreisverkehrsplatzes einschließlich des Baus eines Ingenieurbauwerks zur Unter-querung der Bahngleise unter Ausnutzung von Sperrpausen der DB und Anschluss an die Frankenstraße. Nach vorläufiger überschlägiger Schätzung beträgt das Bauvolumen ca. 10.705.000,00 EUR (brutto). 1. Kreuzung Niedersachsenstraße/Hamburger Straße Sowohl die Hamburger Straße als auch die Niedersachsenstraße und die Frankenstraße stellen im Verkehrsnetz der Stadt Osnabrück Hauptverkehrsstraßen dar. Der zu überplanende Knotenpunkt stellt zudem eine von nur wenigen Verbindungen zwischen den Orts-teilen Schinkel und Fledder dar und übernimmt zudem die Anbindung an den Haupt-bahnhof und die Innenstadt. Zukünftig soll auch das LokViertel über diesen Knotenpunkt erschlossen werden, wobei an dieser Stelle lediglich Fußgänger und Radfahrer aus dem LokViertel zu berücksichtigen sind. Die umgebenden Gleisanlagen verfügen nur über vereinzelte Querungsmöglichkeiten, die gleichermaßen für den MIV, den Radverkehr, Fußgänger und den ÖPNV (Linienbus-verkehr) von hoher Bedeutung sind. Der Knotenpunkt ist zudem für den nichtmotorisierten Verkehr für vielerlei Wegeverbindungen relevant. Radverkehrsanlagen sind zwingend vorzusehen. Planerisch zu betrachten sind neben dem unmittelbaren Knotenpunkt auch die Zuführungen, insbesondere die Niedersachsenstraße (östlich. Konrad-Adenauer-Ring) sowie die Hamburger Straße (südlich der Hase). 2. Neubau Frankenstraße Die Frankenstraße verläuft im Plangebiet heute westlich der parallel verlaufenden Gleisanlagen der DB innerhalb eines Gleisdreiecks. Der Knotenpunkt mit der Hamburger Straße und der Niedersachsenstraße befindet sich eingezwängt zwischen zwei Brückenbauwerken. Um das LokViertel adäquat zu erschließen und den Knotenpunkt bedarfsge-recht zu gestalten, wird die Frankenstraße östlich der Gleisanlagen neu gebaut. Die heu-tige Frankenstraße dient nach Fertigstellung der neuen Straße lediglich den Anliegern und wird für den Durchgangsverkehr (MIV) gesperrt. Der Neubau übernimmt folglich die Funktion der Hauptverkehrsstraße und die Bedeu-tung als Hauptroute für den Radverkehr. Radverkehrsanlagen sind daher zwingend zu berücksichtigen. Aufgrund des avisierten geringen Motorisierungsgrads im LokViertel ist auch ein besonderes Augenmerk auf komfortable Gehwege zu legen. Neben der Straße selbst sind auch die Zuführungen zu den angrenzenden Knotenpunkten zu berücksichtigen (siehe Nr.1 und Nr. 3). 3. Kreisverkehr Frankenstraße Der geplante Kreisverkehr umfasst neben der neuen Frankenstraße auch die Erschließung der Parkhäuser, die als zentrale Parkmöglichkeiten für die Bewohner des Lokviertels dienen sollen (zwei Äste des Kreisverkehrs). Zudem ist die Anbindung bzw. der An-schluss des Linienbusverkehrs in das LokViertel über den Kreisverkehr vorgesehen. Ins-gesamt umfasst der Kreisverkehr demnach 5 Äste. Da innerhalb des Lokviertels neben Linienbussen kein motorisierter Verkehr erfolgen soll, ist auch hier auf komfortable und direkte Führung des nichtmotorisierten Verkehrs zu achten. 4. Durchstich Frankenstraße Für den Neubau der Frankenstraße östlich der Gleisanlagen ist ein weiterer Durchstich durch den Bahndamm unerlässlich. Dieser soll nördlich der bereits bestehenden Eisen-bahnüberführung innerhalb des Gleisdreiecks erfolgen. Die Eisenbahnüberführung ist sowohl für die Begegnung von Schwerverkehr und Linienbussen als auch hinsichtlich der Anforderungen an die Hauptrouten im Radverkehrsnetz zu dimensionieren und planen. Ebenfalls zu überplanen ist in diesem Zusammenhang der Knotenpunkt mit der heute bestehenden Frankenstraße, für die zukünftig lediglich eine untergeordnete Rolle im Verkehrssystem vorgesehen ist.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)