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Germany - Services relating to network management software - Network data platform

Original Deutschland - Dienste in Verbindung mit Netzwerkverwaltungssoftware - Netzdatenplattform

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swa Netze GmbH, which operates the electricity distribution networks in Augsburg and the region, is procuring a low-voltage network data platform. The platform will consolidate operational, event and master data from field and IT systems, provide a unified view of network status down to the last mile, integrate existing systems such as SCADA, GIS, asset, market and process systems via standardised open interfaces, and ensure secure, audit-compliant operation with role and rights concepts and data protection. The network comprises around 2,500 km of cables, 350 km of overhead lines, about 1,061 transformer stations and 180,000 meters serving over 350,000 people. No estimated value, deadline or procedure details are stated in the description.

Description

Die swa Netze GmbH betreibt die Verteilnetze in Augsburg und der Region. Das Stromnetz umfasst ca. 2.500 km Kabelnetz, rund 350 km Freileitungen, etwa 1.061 Trafostationen (inkl. Einspeiserstationen) sowie ca. 180.000 Stromzähler; versorgt werden über 350.000 Menschen in der Region. Diese Größenordnung definiert Anforderungen an Skalierbarkeit, Datenqualität, Integrationsfähigkeit und einen sicheren, revisionsfähigen Betrieb. Die Niederspannung entwickelt sich von einem passiven Verteilbereich zu einem aktiv zu führenden System. Dezentraler Zubau (PV, Wärmepumpen, Elektromobilität, Speicher) erhöht die Volatilität und verschiebt Engpässe in die Fläche; regulatorisch gefordert ist die netzdienliche Nutzung von Flexibilitäten bei hoher Systemsicherheit. Daraus folgt die zentrale Aufgabe: Steuern in der Niederspannung - nicht als Summe isolierter Funktionen, sondern als durchgängige Fähigkeit, aus Daten ein konsistentes Lagebild abzuleiten und selektive, regelkonforme Maßnahmen umzusetzen Die NS-Netzdatenplattform adressiert diese Aufgabe als technische Basis. Sie konsolidiert Betriebs-, Ereignis- und Stammdaten aus Feld und Systemwelt und stellt eine einheitliche Sicht auf den Netzzustand bis in die letzte Meile bereit. Standardisierte, offene Schnittstellen binden bestehende Systeme (z. B. Leit-, GIS-/Asset-, Markt- und Prozesssysteme) ein und ermöglichen eine konsistente, gesicherte Datenbereitstellung für Betrieb, Planung und Berichtspflichten. Fokus liegt auf Interoperabilität: ein modularer, skalierbarer Aufbau mit entkoppelten Komponenten vermeidet proprietäre Abhängigkeiten und schützt Investitionen. Informationssicherheit und Datenschutz sind integraler Bestandteil. Rollen- und Rechtekonzepte, datenschutzfreundliche Konfigurationen, nachvollziehbare Protokollierung sowie dokumentierte technische und organisatorische Maßnahmen unterstützen einen regelwerkskonformen, revisionssicheren Betrieb. Technische Schnittstellen werden nach Stand der Technik abgesichert; Betriebsmodelle berücksichtigen Hochverfügbarkeit, Wiederanlauf und definierte Verantwortlichkeiten. Im operativen Betrieb führt die Plattform zu höherer Transparenz über Zustände und Ereignisse, verkürzt Reaktions- und Wiederherstellungszeiten und reduziert Mehrfachpflege sowie manuelle Transfers. Selektive Eingriffe ersetzen pauschale Begrenzungen und ermöglichen eine netzdienliche Nutzung dezentraler Flexibilitäten. Für Planung und Optimierung werden Daten konsistent bereitgestellt und können für Analysen, Prognosen und Szenarien genutzt werden. Die Architektur unterstützt die schrittweise Erweiterung um zukünftige Anwendungsfälle ohne Medienbrüche. Für SWA Netze bedeutet dies, die vorhandene Systemlandschaft strukturiert einzubinden und die Datenqualität über definierte Prozesse zu sichern. Die Plattform stellt klar definierte Verantwortungs- und Datenflüsse bereit, unterstützt Prüf- und Nachweisverpflichtungen und schafft eine belastbare Grundlage für Audit- und Berichtsanlässe. Gleichzeitig ermöglicht die entkoppelte, standardbasierte Architektur die Weiterentwicklung in dem Maße, in dem Feldinfrastruktur, Gerätebestand und Marktprozesse wachsen. In Summe bildet die NS-Netzdatenplattform das technische Fundament, um die Niederspannung als aktives System beherrschbar zu machen. Sie liefert ein konsistentes Lagebild, ermöglicht regelkonforme, wirksame Eingriffe und stellt offene, gesicherte Datenflüsse für Betrieb, Planung und regulatorische Anforderungen bereit. Damit adressiert die Lösung die neue Kernaufgabe „Steuern in der Niederspannung“ sachgerecht und wirtschaftlich - heute und mit Blick auf die nächsten Ausbaustufen. Die swa Netze GmbH betreibt die Verteilnetze in Augsburg und der Region. Das Stromnetz umfasst ca. 2.500 km Kabelnetz, rund 350 km Freileitungen, etwa 1.061 Trafostationen (inkl. Einspeiserstationen) sowie ca. 180.000 Stromzähler; versorgt werden über 350.000 Menschen in der Region. Diese Größenordnung definiert Anforderungen an Skalierbarkeit, Datenqualität, Integrationsfähigkeit und einen sicheren, revisionsfähigen Betrieb. Die Niederspannung entwickelt sich von einem passiven Verteilbereich zu einem aktiv zu führenden System. Dezentraler Zubau (PV, Wärmepumpen, Elektromobilität, Speicher) erhöht die Volatilität und verschiebt Engpässe in die Fläche; regulatorisch gefordert ist die netzdienliche Nutzung von Flexibilitäten bei hoher Systemsicherheit. Daraus folgt die zentrale Aufgabe: Steuern in der Niederspannung - nicht als Summe isolierter Funktionen, sondern als durchgängige Fähigkeit, aus Daten ein konsistentes Lagebild abzuleiten und selektive, regelkonforme Maßnahmen umzusetzen Die NS-Netzdatenplattform adressiert diese Aufgabe als technische Basis. Sie konsolidiert Betriebs-, Ereignis- und Stammdaten aus Feld und Systemwelt und stellt eine einheitliche Sicht auf den Netzzustand bis in die letzte Meile bereit. Standardisierte, offene Schnittstellen binden bestehende Systeme (z. B. Leit-, GIS-/Asset-, Markt- und Prozesssysteme) ein und ermöglichen eine konsistente, gesicherte Datenbereitstellung für Betrieb, Planung und Berichtspflichten. Fokus liegt auf Interoperabilität: ein modularer, skalierbarer Aufbau mit entkoppelten Komponenten vermeidet proprietäre Abhängigkeiten und schützt Investitionen. Informationssicherheit und Datenschutz sind integraler Bestandteil. Rollen- und Rechtekonzepte, datenschutzfreundliche Konfigurationen, nachvollziehbare Protokollierung sowie dokumentierte technische und organisatorische Maßnahmen unterstützen einen regelwerkskonformen, revisionssicheren Betrieb. Technische Schnittstellen werden nach Stand der Technik abgesichert; Betriebsmodelle berücksichtigen Hochverfügbarkeit, Wiederanlauf und definierte Verantwortlichkeiten. Im operativen Betrieb führt die Plattform zu höherer Transparenz über Zustände und Ereignisse, verkürzt Reaktions- und Wiederherstellungszeiten und reduziert Mehrfachpflege sowie manuelle Transfers. Selektive Eingriffe ersetzen pauschale Begrenzungen und ermöglichen eine netzdienliche Nutzung dezentraler Flexibilitäten. Für Planung und Optimierung werden Daten konsistent bereitgestellt und können für Analysen, Prognosen und Szenarien genutzt werden. Die Architektur unterstützt die schrittweise Erweiterung um zukünftige Anwendungsfälle ohne Medienbrüche. Für SWA Netze bedeutet dies, die vorhandene Systemlandschaft strukturiert einzubinden und die Datenqualität über definierte Prozesse zu sichern. Die Plattform stellt klar definierte Verantwortungs- und Datenflüsse bereit, unterstützt Prüf- und Nachweisverpflichtungen und schafft eine belastbare Grundlage für Audit- und Berichtsanlässe. Gleichzeitig ermöglicht die entkoppelte, standardbasierte Architektur die Weiterentwicklung in dem Maße, in dem Feldinfrastruktur, Gerätebestand und Marktprozesse wachsen. In Summe bildet die NS-Netzdatenplattform das technische Fundament, um die Niederspannung als aktives System beherrschbar zu machen. Sie liefert ein konsistentes Lagebild, ermöglicht regelkonforme, wirksame Eingriffe und stellt offene, gesicherte Datenflüsse für Betrieb, Planung und regulatorische Anforderungen bereit. Damit adressiert die Lösung die neue Kernaufgabe „Steuern in der Niederspannung“ sachgerecht und wirtschaftlich - heute und mit Blick auf die nächsten Ausbaustufen.

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Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

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