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Allemagne - Services relatifs a un logiciel de gestion de reseau - Plateforme de donnees reseau
Acheteur: swa Netze GmbH
Pays: Allemagne
Procédure: Procédure négociée
Secteur (CPV): Services informatiques (72511000)
Aperlena: https://aperlena.com/fr/t/deutschland-dienste-in-verbindung-mit-netzwerkverwaltungssoftware-netzdatenplattform-9fa1728cdd
Avis officiel: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/322235-2026
Résumé
Résumé généré automatiquement
swa Netze GmbH, qui exploite les reseaux de distribution d'electricite a Augsbourg et dans la region, achete une plateforme de donnees pour le reseau basse tension. Elle devra consolider les donnees d'exploitation, d'evenements et de reference du terrain et des systemes, offrir une vue uniforme de l'etat du reseau jusqu'au dernier kilometre et integrer les systemes existants (conduite, SIG, actifs, marche, processus) via des interfaces ouvertes normalisees. Sont exigees une architecture modulaire et evolutive, l'interoperabilite sans dependances proprietaires, la securite de l'information, la protection des donnees, des concepts de roles et droits et un fonctionnement verifiable. Le reseau compte environ 2.500 km de cables, 350 km de lignes aeriennes, 1.061 postes de transformation et 180.000 compteurs pour plus de 350.000 personnes.
Description
Die swa Netze GmbH betreibt die Verteilnetze in Augsburg und der Region. Das Stromnetz umfasst ca. 2.500 km Kabelnetz, rund 350 km Freileitungen, etwa 1.061 Trafostationen (inkl. Einspeiserstationen) sowie ca. 180.000 Stromzähler; versorgt werden über 350.000 Menschen in der Region. Diese Größenordnung definiert Anforderungen an Skalierbarkeit, Datenqualität, Integrationsfähigkeit und einen sicheren, revisionsfähigen Betrieb. Die Niederspannung entwickelt sich von einem passiven Verteilbereich zu einem aktiv zu führenden System. Dezentraler Zubau (PV, Wärmepumpen, Elektromobilität, Speicher) erhöht die Volatilität und verschiebt Engpässe in die Fläche; regulatorisch gefordert ist die netzdienliche Nutzung von Flexibilitäten bei hoher Systemsicherheit. Daraus folgt die zentrale Aufgabe: Steuern in der Niederspannung - nicht als Summe isolierter Funktionen, sondern als durchgängige Fähigkeit, aus Daten ein konsistentes Lagebild abzuleiten und selektive, regelkonforme Maßnahmen umzusetzen Die NS-Netzdatenplattform adressiert diese Aufgabe als technische Basis. Sie konsolidiert Betriebs-, Ereignis- und Stammdaten aus Feld und Systemwelt und stellt eine einheitliche Sicht auf den Netzzustand bis in die letzte Meile bereit. Standardisierte, offene Schnittstellen binden bestehende Systeme (z. B. Leit-, GIS-/Asset-, Markt- und Prozesssysteme) ein und ermöglichen eine konsistente, gesicherte Datenbereitstellung für Betrieb, Planung und Berichtspflichten. Fokus liegt auf Interoperabilität: ein modularer, skalierbarer Aufbau mit entkoppelten Komponenten vermeidet proprietäre Abhängigkeiten und schützt Investitionen. Informationssicherheit und Datenschutz sind integraler Bestandteil. Rollen- und Rechtekonzepte, datenschutzfreundliche Konfigurationen, nachvollziehbare Protokollierung sowie dokumentierte technische und organisatorische Maßnahmen unterstützen einen regelwerkskonformen, revisionssicheren Betrieb. Technische Schnittstellen werden nach Stand der Technik abgesichert; Betriebsmodelle berücksichtigen Hochverfügbarkeit, Wiederanlauf und definierte Verantwortlichkeiten. Im operativen Betrieb führt die Plattform zu höherer Transparenz über Zustände und Ereignisse, verkürzt Reaktions- und Wiederherstellungszeiten und reduziert Mehrfachpflege sowie manuelle Transfers. Selektive Eingriffe ersetzen pauschale Begrenzungen und ermöglichen eine netzdienliche Nutzung dezentraler Flexibilitäten. Für Planung und Optimierung werden Daten konsistent bereitgestellt und können für Analysen, Prognosen und Szenarien genutzt werden. Die Architektur unterstützt die schrittweise Erweiterung um zukünftige Anwendungsfälle ohne Medienbrüche. Für SWA Netze bedeutet dies, die vorhandene Systemlandschaft strukturiert einzubinden und die Datenqualität über definierte Prozesse zu sichern. Die Plattform stellt klar definierte Verantwortungs- und Datenflüsse bereit, unterstützt Prüf- und Nachweisverpflichtungen und schafft eine belastbare Grundlage für Audit- und Berichtsanlässe. Gleichzeitig ermöglicht die entkoppelte, standardbasierte Architektur die Weiterentwicklung in dem Maße, in dem Feldinfrastruktur, Gerätebestand und Marktprozesse wachsen. In Summe bildet die NS-Netzdatenplattform das technische Fundament, um die Niederspannung als aktives System beherrschbar zu machen. Sie liefert ein konsistentes Lagebild, ermöglicht regelkonforme, wirksame Eingriffe und stellt offene, gesicherte Datenflüsse für Betrieb, Planung und regulatorische Anforderungen bereit. Damit adressiert die Lösung die neue Kernaufgabe „Steuern in der Niederspannung“ sachgerecht und wirtschaftlich - heute und mit Blick auf die nächsten Ausbaustufen.
Die swa Netze GmbH betreibt die Verteilnetze in Augsburg und der Region. Das Stromnetz umfasst ca. 2.500 km Kabelnetz, rund 350 km Freileitungen, etwa 1.061 Trafostationen (inkl. Einspeiserstationen) sowie ca. 180.000 Stromzähler; versorgt werden über 350.000 Menschen in der Region. Diese Größenordnung definiert Anforderungen an Skalierbarkeit, Datenqualität, Integrationsfähigkeit und einen sicheren, revisionsfähigen Betrieb. Die Niederspannung entwickelt sich von einem passiven Verteilbereich zu einem aktiv zu führenden System. Dezentraler Zubau (PV, Wärmepumpen, Elektromobilität, Speicher) erhöht die Volatilität und verschiebt Engpässe in die Fläche; regulatorisch gefordert ist die netzdienliche Nutzung von Flexibilitäten bei hoher Systemsicherheit. Daraus folgt die zentrale Aufgabe: Steuern in der Niederspannung - nicht als Summe isolierter Funktionen, sondern als durchgängige Fähigkeit, aus Daten ein konsistentes Lagebild abzuleiten und selektive, regelkonforme Maßnahmen umzusetzen Die NS-Netzdatenplattform adressiert diese Aufgabe als technische Basis. Sie konsolidiert Betriebs-, Ereignis- und Stammdaten aus Feld und Systemwelt und stellt eine einheitliche Sicht auf den Netzzustand bis in die letzte Meile bereit. Standardisierte, offene Schnittstellen binden bestehende Systeme (z. B. Leit-, GIS-/Asset-, Markt- und Prozesssysteme) ein und ermöglichen eine konsistente, gesicherte Datenbereitstellung für Betrieb, Planung und Berichtspflichten. Fokus liegt auf Interoperabilität: ein modularer, skalierbarer Aufbau mit entkoppelten Komponenten vermeidet proprietäre Abhängigkeiten und schützt Investitionen. Informationssicherheit und Datenschutz sind integraler Bestandteil. Rollen- und Rechtekonzepte, datenschutzfreundliche Konfigurationen, nachvollziehbare Protokollierung sowie dokumentierte technische und organisatorische Maßnahmen unterstützen einen regelwerkskonformen, revisionssicheren Betrieb. Technische Schnittstellen werden nach Stand der Technik abgesichert; Betriebsmodelle berücksichtigen Hochverfügbarkeit, Wiederanlauf und definierte Verantwortlichkeiten. Im operativen Betrieb führt die Plattform zu höherer Transparenz über Zustände und Ereignisse, verkürzt Reaktions- und Wiederherstellungszeiten und reduziert Mehrfachpflege sowie manuelle Transfers. Selektive Eingriffe ersetzen pauschale Begrenzungen und ermöglichen eine netzdienliche Nutzung dezentraler Flexibilitäten. Für Planung und Optimierung werden Daten konsistent bereitgestellt und können für Analysen, Prognosen und Szenarien genutzt werden. Die Architektur unterstützt die schrittweise Erweiterung um zukünftige Anwendungsfälle ohne Medienbrüche. Für SWA Netze bedeutet dies, die vorhandene Systemlandschaft strukturiert einzubinden und die Datenqualität über definierte Prozesse zu sichern. Die Plattform stellt klar definierte Verantwortungs- und Datenflüsse bereit, unterstützt Prüf- und Nachweisverpflichtungen und schafft eine belastbare Grundlage für Audit- und Berichtsanlässe. Gleichzeitig ermöglicht die entkoppelte, standardbasierte Architektur die Weiterentwicklung in dem Maße, in dem Feldinfrastruktur, Gerätebestand und Marktprozesse wachsen. In Summe bildet die NS-Netzdatenplattform das technische Fundament, um die Niederspannung als aktives System beherrschbar zu machen. Sie liefert ein konsistentes Lagebild, ermöglicht regelkonforme, wirksame Eingriffe und stellt offene, gesicherte Datenflüsse für Betrieb, Planung und regulatorische Anforderungen bereit. Damit adressiert die Lösung die neue Kernaufgabe „Steuern in der Niederspannung“ sachgerecht und wirtschaftlich - heute und mit Blick auf die nächsten Ausbaustufen.
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Source : TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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