Negotiated procedureThe buyer selects candidates, then negotiates the offers before choosing.Full entryAbove the EU thresholdA contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED.Full entry
CPV codeThe EU's common vocabulary for what is being bought: an eight-digit code every notice carries.Full entry
Germany - Consulting in health and safety - Advisory services for the UKM executive board
Buyer: Universitätsklinikum Münster
Country: Germany
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Architecture & engineering services (71317210)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-beratung-im-bereich-gesundheit-und-sicherheit-beratungsleistungen-ukm-vorstand-cb26560ff4
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/207804-2026
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01
Summary
Machine-generated summary
The University Hospital Muenster (UKM) is seeking external advisory services for its executive board. The assignment covers two parts: first, an assessment of the viability of the hospital's growth strategy, based on an analysis of results and their drivers, including concentration effects from hospital planning in North Rhine-Westphalia and the KHVVG (Hospital Structural Reform Act), plus a review of whether key success factors are complete; second, identification of operational levers that significantly influence cost efficiency without being directly strategy-critical. The UKM is in a strained financial situation and expects positive EBITDAR results only from 2030 at the earliest.
02
Description
Gegenstand der Ausschreibung ist erstens die Prüfung der Erfolgsträchtigkeit der verfolgten Unter-nehmensstrategie auf Basis einer Analyse der Ergebnissituation des UKM und seiner Bestimmungs-gründe und unter Einbeziehung der Konzentrierungseffekte im Rahmen der Krankenhausplanung in NRW sowie des KHVVG sowie die Prüfung der Vollständigkeit der vom UKM als für die Strategie er-folgskritisch identifizierten Faktoren und zweitens die Identifikation operativer Stellhebel/Faktoren, die bedeutenden Einfluss auf die Kostenwirtschaftlichkeit des UKM haben, ohne unmittelbar strategiekri-tisch zu sein.
Das UKM befindet sich in einer angespannten wirtschaftlichen Lage und sieht sich auch nur langfris-tig, frühestens 2030, in der Lage, wieder positive EBITDAR-Ergebnisse zu erwirtschaften. Neben der systematischen Unterfinanzierung sowohl der Betriebskosten als auch der Investitionskosten und neben Wirtschaftlichkeitsnachteilen der Universitätskliniken in der Krankenversorgung ist dies nach vorliegender Einschätzung insbesondere auf ein unwirtschaftliches Leistungsniveau zurückzuführen, begründet insbesondere durch Personalmangel und künftig begründet durch starke infrastrukturell bedingte Einschränkungen. Gleichzeitig weisen die Krankenhausplanung in NRW und das KHVVG den Universitätskliniken eine noch größere und stärkere Rolle innerhalb der Krankenhauslandschaft zu, insbesondere auch kapazitativ. Vor diesem Hintergrund verfolgt das UKM trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine Wachs-tumsstrategie mit den Zielen, die kapazitativen Engpässe zu überwinden, den politisch gestellten An-forderungen gerecht zu werden und die systematische Unterfinanzierung durch die Realisierung von Fixkostendegressionseffekten zu kompensieren. Diese Strategie wird dabei flankiert durch ein ope-ratives Management, das darauf ausgerichtet ist, einerseits angesichts der Ergebnissituation Kos-teneffizienz sicherzustellen und andererseits darauf, nicht durch kurzfristige Kostenreduzierungen die personelle, technische und strukturelle Substanz zu gefährden, die künftig zur Realisierung eines ge-genüber heute deutlich höheren Leistungsniveaus benötigt wird. Der Auftragnehmer/das Beratungsunternehmen soll erstens (A) auf strategischer Ebene - auf Basis einer Analyse der Ergebnissituation des UKM und seiner Bestimmungsgründe die Er-folgsträchtigkeit der verfolgten Strategie - unter Einbeziehung der Konzentrierungseffekte im Rahmen der Krankenhausplanung in NRW sowie des KHVVG - prüfen, - die vom UKM als für die Strategie erfolgskritisch identifizierten Faktoren auf Vollständigkeit prüfen und ggf. ergänzen und - ggf. noch vorhandene Potenziale bei der Gestaltung dieser strategischen Faktoren, insbeson-dere in Bezug auf die zukünftige Vorhaltefinanzierung sowie die besondere Rolle von Universi-tätskliniken gemäß KHVVG aufzeigen. Zweitens (B) soll der Auftragnehmer/das Beratungsunternehmen - operative Stellhebel/Faktoren identifizieren, die bedeutenden Einfluss auf die Kostenwirtschaft-lichkeit des UKM haben - deren kostenwirtschaftliche Optimierung also bedeutsamen, unterstüt-zenden Einfluss auf die Ergebnissituation haben kann, ohne unmittelbar strategiekritisch zu sein. - Ferner sollen für diese kostenwirtschaftlichen, operativen Stellhebel Verbesserungspotenziale aufgezeigt werden. Die Beratung soll eng durch den Aufsichtsrat begleitet werden: Das Beratungsunternehmen soll un-abhängig direkt an den Aufsichtsrat berichten. Hierzu erfolgt nach der Beauftragung ein Eingangs-gespräch mit dem Aufsichtsrat, sodass Ziele und Wünsche der Beratung durch den Aufsichtsrat di-rekt an das Beratungsunternehmen kommuniziert werden können. Die operative Begleitung der Bera-tungsdurchführung erfolgt durch den UKM-Vorstand. Der Bericht über die Ergebnisse soll durch das Beratungsunternehmen unabhängig dem Aufsichtsrat vorgelegt werden.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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