Deutschland - Ausrüstung für Endoskopie und Endochirurgie - Anschaffung und betriebsbereite Einrichtung einer Endoskopieanlage nebst Trockenschrank bei dem Systemanbieter ENDOMED Endoskopie + Hygiene GmbH
Negotiated procedureThe buyer selects candidates, then negotiates the offers before choosing.Full entryAbove the EU thresholdA contract large enough that EU-wide rules apply and it must be published on TED.Full entry
CPV codeThe EU's common vocabulary for what is being bought: an eight-digit code every notice carries.Full entry
Deutschland - Ausrüstung für Endoskopie und Endochirurgie - Anschaffung und betriebsbereite Einrichtung einer Endoskopieanlage nebst Trockenschrank bei dem Systemanbieter ENDOMED Endoskopie + Hygiene GmbH
Buyer: Zollernalb Klinikum gGmbH
Country: Germany
Procedure: Negotiated procedure
Sector (CPV): Medical equipment & pharmaceuticals (33168000)
Aperlena: https://aperlena.com/en/t/deutschland-ausrustung-fur-endoskopie-und-endochirurgie-anschaffung-und-betriebsbereite-einrichtung-einer-endoskopie-4aa22600a6
Official notice: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/291816-2026
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Description
Die Zollernalb Klinikum gGmbH ist mit ihren Klinikstandorten Albstadt und Balingen ein wichtiger Akteur bei der Patientenversorgung im Zollernalbkreis. An beiden Klinikstandorten werden medizinisch notwendige endoskopische Untersuchungen durchgeführt, am Standort Balingen ca. 4.500 Untersuchungen pro Jahr mit steigender Tendenz, insbesondere vor dem Hintergrund der Erweiterung der Kardiologie. Die Zollernalb Klinikum gGmbH ist für die Patientenversorgung auf leistungs-starke und ausfallsichere Geräteinfrastruktur angewiesen, um dem Versorgungsauftrag ordnungs-gemäß nachkommen zu können. Am Standort Albstadt wurde daher bereits eine anforderungsgerechte Endoskopie mit Technik des Herstellers Steelco S.p.A. eingerichtet. Am Standort Balingen läuft der Versorgungsbetrieb aktuell noch mit Altgeräten aus dem Jahr 2012. Aufgrund des fortgeschrittenen Gerätealters kommt es zunehmend zu Ausfällen und Störungen, die auch durch um-fangreiche Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen nicht mehr abgefangen werden können. Der Klinikbetrieb im Bereich der Endoskopie hat daher innerhalb kurzer Zeit einen Zustand er-reicht, in dem die Zollernalb Klinikum gGmbH jederzeit mit erheblichen Funktionsstörungen bis hin zu einem Totalausfall rechnen muss. Ein Ausfallkonzept besteht für den Standort Balingen aktuell nicht, sodass die Patientenversorgung mittels endoskopischer Untersuchungen akut gefährdet ist. Die Zollernalb Klinikum gGmbH muss im Sinne der Patientensicherheit dieses Risikopotenzial schnellstmöglich beseitigen.
Die endoskopischen Untersuchungen stellen eine essenzielle Säule in der Patientenversorgung dar. Diese dienen sowohl der diagnostischen Abklärung als auch der unmittelbaren therapeutischen Intervention und sind damit integraler Bestandteil einer leitliniengerechten Behandlung in verschiedenen medizinischen Fachbereichen, insbesondere der Gastroenterologie. Eine Vielzahl klinischer Fragestellungen erfordert den Einsatz endoskopischer Verfahren, vielfach auch mit zeitlicher Priorität. Die kontinuierliche Verfügbarkeit einsatzbereiter Endoskope ist daher eine grundlegende Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des medizinischen Leistungsangebots. Voraussetzung hierfür ist wiederum eine leistungsfähige und verlässlich funktionierende Infrastruktur zur Aufbereitung der eingesetzten Endoskope. Diese umfasst insbesondere Reinigungs- und Desinfektionsgeräte (RDG-E) sowie geeignete Trocknungskapazitäten, die einen durchgängigen, validierbaren und regelkonformen Aufbereitungsprozess sicherstellen. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Störanfälligkeit der bestehenden Geräteinfrastruktur am Standort Balingen wirkt sich jede Einschränkung in diesem Bereich unmittelbar auf die Verfügbarkeit aufbereiteter Endoskope aus. Bereits kurzfristige Ausfälle oder Funktionsstörungen können dazu führen, dass Endoskope nicht in der erforderlichen Anzahl und innerhalb der gebotenen Zeiträume für Untersuchungen zur Verfügung stehen. Da für den Standort Balingen weder ausreichende Redundanzen inner-halb der vorhandenen Geräteausstattung noch ein standortübergreifendes Ausfallkonzept bestehen, können solche Einschränkungen nicht kurzfristig kompensiert werden. Eine Verlagerung von Untersuchungen auf den anderen Standort ist nicht möglich, da die für die Gastroenterologie erforderliche endoskopische Infrastruktur am Standort Balingen vorgehalten wird.
Official source
Source: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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