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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Vergabebekanntmachung

Schweiz - Bauarbeiten - MehrSpur Zürich - Winterthur, Projektteil 240 GU Rohbau Tunnel, Baumeisterarbeiten

957,4 Mio. € Zuschlagswert · 957.411.739 €

Eckdaten

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Zuschlag an

DE_Marti Tunnel AG

Zuschlagswert
957.411.739 €
Eingegangene Angebote
4

Beschreibung

Mit dem Projekt MehrSpur Zürich - Winterthur planen der Bund und die SBB eine neue Doppelspurlinie durch den Brüttenertunnel und den Ausbau der Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur Töss. Damit können der heutige Engpass im Bahnnetz zwischen Zürich und Winterthur behoben und der notwendige Angebotsausbau realisiert werden. Das Kernstück zur Behebung des Kapazitätsengpasses zwischen Zürich und Winterthur ist der rund 8.3 km lange Brüttenertunnel, der einen ca. 1 km langen Abzweig in Richtung Flughafen aufweist. Für diesen unterirdischen Doppelspurausbau wird je Fahrtrichtung ein Einspurtunnel mit einem Innendurchmesser von rund 8.3 m erstellt. Eine Zufahrt zum Tunnel liegt nördlich vom Bahnhof Dietlikon, eine Zweite östlich vom Bahnhof Bassersdorf. Diese beiden Tunnelzufahrten werden in der Verzweigung Mülberg unterirdisch zusammengeführt und kommen bei Tössmühle vor Winterthur in einem die Kempt überquerenden Portalbauwerk wieder an die Oberfläche. Die zwei Einspurtunnel werden mit insgesamt 20 Querverbindungen in Abständen von maximal 500 m verbunden. Im Ereignisfall dienen diese Querverbindungen dazu, dass sich die Reisenden durch diese Verbindung von der Ereignisröhre in die sogenannte Gegenröhre retten können. An den drei Tiefpunkten werden die Querverbindungen zusätzlich mit Bahntechnikgebäuden kombiniert, die einen Zugang von der Geländeoberfläche aufweisen. Weitere Informationen zum Projekt sind auf der offiziellen Projektwebseite zu finden: https://company.sbb.ch/de/ueber-die-sbb/projekte/deutschschweiz/region-zuerich/bauprojekte-region-winterthur/zuerich-winterthur-bruettenertunnel.html?tracking-marketingurl=mehrspur <https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fcompany.sbb.ch%2Fde%2Fueber-die-sbb%2Fprojekte%2Fdeutschschweiz%2Fregion-zuerich%2Fbauprojekte-region-winterthur%2Fzuerich-winterthur-bruettenertunnel.html%3Ftracking-marketingurl%3Dmehrspur&data=05%7C02%7Cantun.balog%40sbb.ch%7Cd7ea96daec3544d833b308dcfd9efc34%7C2cda5d11f0ac46b3967daf1b2e1bd01a%7C0%7C0%7C638664106490034758%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=LGgLJ3uh%2FqpMPdsLB19DVY4OYm%2Fw97YwL8e%2BW%2FEShic%3D&reserved=0> (MehrSpur Zürich-Winterthur: Bahnausbau via Brüttenertunnel | SBB <https://company.sbb.ch/de/ueber-die-sbb/projekte/deutschschweiz/region-zuerich/bauprojekte-region-winterthur/zuerich-winterthur-bruettenertunnel.html?tracking-marketingurl=mehrspur>) Der Bau des Tunnels zwischen Dietlikon und Winterthur erfolgt im Wesentlichen mittels Tunnelbohrmaschine vom Installationsplatz am Portal Dietlikon im Süden mit einer Tunnellänge von rund 2 x 8'000 m. Die beiden Bahntunnel im Tunnelbereich Bassersdorf werden ab dem Installationsplatz Bassersdorf über 600 resp. 700 m aufgefahren. Die Verbindung zwischen den drei Tunnelbereichen Dietlikon, Winterthur und Bassersdorf stellt der Tunnelbereich Mülberg mit zwei unterirdischen Verzweigungsbauwerken dar. Für den Bau der gesamten Tunnelanlage sind die folgenden Bauleistungen zu erbringen: - Spezialtiefbau * Spundwände * Bohrpfähle * Schlitzwände * Nagelwände * Rühlwände * Gespannte Anker * Baugrundverbesserungen - Tiefbau - konstruktiver Ingenieurbau - Rückbau - Untertagearbeiten * Vortrieb und Sicherung - TBM, SM, MUF, MUL * Abdichtung * Verkleidungsarbeiten * Innenausbau Tunnel * Tübbingproduktion - Wasserbau Geilikerbach - Materialbewirtschaftung mit Zwischenlager, Förderbandanlage, Verladebahnhof und Bahnverlad - Landschaftsgestaltung Der Übergang von den freien Strecken in die Tunnelbereiche erfolgt an den drei Portalen mit Tunnelrampen und Tagbautunnel, erstellt in Baugruben. Der Baubeginn für den PT 240 GU Rohbau Tunnel ist im Jahr 2027 geplant und es steht eine Hauptbauzeit für die Tunnelarbeiten von ca. 5 Jahren zur Verfügung. Eine AVOR-Phase vor dem Beginn der eigentlichen Bauarbeiten ist berücksichtigt. Mit AVOR-Phase und der Zeit zum Abschluss der Arbeiten steht eine Gesamtbauzeit von ca. 8 Jahren zur Verfügung. Die SBB sucht für den Projektteil 240 des Abschnitts 2 Brüttenertunnel des Grossprojektes MehrSpur Zürich - Winterthur einen Generalunternehmer (GU) für die Erstellung des Rohbaus Tunnel, d. h. hauptsächlich für die Bauleistungen Spezialtiefbau, Ingenieurbau und Tunnelbau. Dieser GU Rohbau Tunnel wird für die alleinige Herstellung der Bauwerke im Rohbau unter Übernahme sämtlicher Kosten-, Termin- und Qualitätsgarantien, ohne Bahntechnik, ohne Ausrüstung beauftragt. Die Transporte und die Verwertung des Ausbruchsmaterials sind nicht Teil dieses Beschaffungsverfahrens. Mit der Ausschreibung werden dem GU Rohbau Tunnel unter anderem ein digitales 3D-Rohbaumodell zur Verfügung gestellt und ergänzende Ausschreibungspläne übergeben. Die Ausschreibung erfolgt in einem Einheitspreisvertrag unter Nutzung des NPK-Kataloges. Im Rahmen der Ausführung erfolgt die Planung und Projektierung durch die von der SBB beauftragten Planer durch die Detaillierung des mit der Ausschreibung zur Verfügung gestellten 3D-Rohbaumodells. Die an der Realisierung des Brüttenertunnels Projektbeteiligten, GU Rohbau Tunnel, Planer und SBB legen beim Projektstart gemeinsam fest, für welche Bauteile Ausführungspläne erstellt werden und für welche Bauteile dem GU Rohbau Tunnel anstelle von Plänen das 3D-Rohbaumodell zur Verfügung gestellt wird. Das grundsätzliche Ziel von Planer und SBB ist es, wo möglich und sinnvoll, mit dem 3D-Rohbaumodell zu arbeiten und den Einsatz von Ausführungsplänen zu minimieren. Dieser Entscheid wird quartalsweise überprüft und falls notwendig angepasst. Die fachlichen Abstimmungen zwischen den Projektbeteiligten sollen, wo immer möglich und sinnvoll, durch alle Projektbeteiligten anhand von digital vorliegenden Planungsergebnissen erfolgen. Das durch den Planer erstellte und koordinierte 3D-Rohbaumodell, bestehend aus geometrischen und nichtgeometrischen Informationen, stellt das Zentrum des Planungsprozesses dar

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Was dieser Markt zahlt

Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Bauarbeiten (Schweiz).

Dieser Zuschlag
957,4 Mio. €
Median der Zuschlaege
810.314 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
392.747 € bis 2,1 Mio. €

Der Zuschlag ist größer als drei von vier früheren Zuschlägen.

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Schweizerische Bundebahnen SBB, Infrastruktur Einkauf, Supply Chain und Produktion, Einkauf Bauprojekte Region Ost

Schweiz

Bekanntmachungen im Register
2
Zuschläge
2
insgesamt vergeben
959,2 Mio. €

Jüngste Vergaben

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Bauarbeiten
19.935
Median der offenen Bekanntmachungen
547.553 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Schweiz · Bauarbeiten

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
1.441
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
2%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
558

Auf Grundlage von 2.817 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
4,4
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
7%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
0%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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