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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Tiefbauarbeiten, außer Tunneln, Schächten und Unterführungen - Fernwärmenetz Mühlenviertel in Herten | Fernwärmenetzausbau

Geschlossen Deutschland Münster Bauarbeiten

Auftraggeber Hertener Stadtwerke GmbH

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Veröffentlicht
Verfahren
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  1. Veröffentlicht
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Die Hertener Stadtwerke GmbH möchte ein Fernwärmenetz im Mühlenviertel in Herten Langenbochum errichten. Das Netz soll durch eine Wärmeübergabestation versorgt werden, deren Primärseite über eine Verbindungsleitung mit dem Heizwasser des Fernwärmenetzes der Uniper Wärme GmbH durchströmt wird. Gegenstand des Auftrags sind hauptsächlich Tief- und Rohrbauarbeiten für erdverlegte Kunststoffmantelrohre diverser Nennweiten im öffentlichen Verkehrsraum. Das Unternehmen betreibt seit 1962 die Fernwärmeversorgung in Herten mit über 2.400 Hausanschlüssen. Das Projekt ist Teil der Klimaschutzziele der Stadt Herten, nämlich der Umstellung von reiner Erdgasversorgung auf leitungsgebundene Wärme aus erneuerbaren Energien in einer Siedlung der 70er Jahre mit rund 1.200 Einwohnern.

Beschreibung

Die Hertener Stadtwerke GmbH möchte ein Fernwärmenetz im Bereich des Mühlenviertels errichten. Das Fernwärmenetz Mühlenviertel soll durch eine Wärmeübergabestation versorgt werden. Die Primärseite der Wärmeübertrager wird durch eine Verbindungsleitung mit dem Heizwasser des Fernwärmenetzes der Uniper Wärme GmbH durchströmt. Gegenstand des Auftrags sind hauptsächlich Tief- und Rohrbauarbeiten für den Bau von erdverlegten Kunststoffmantelrohren diverser Nennweiten im öffentlichen Verkehrsraum von Herten - Langenbochum. Die Hertener Stadtwerke GmbH betreibt seit 1962 die Fernwärmeversorgung in Herten und versorgen derzeit über 2.400 Hausanschlüsse ihre Kunden mit Wärme. Mit dem Hertener Klimakonzept 2020+ und dem "Masterplan 100 % Klimaschutz" der Stadt Herten haben sich die HSW zu ambitionierten Klimaschutzzielen bekannt. Bis zum Jahr 2050 sollen die Treibhausgasemissionen um 95 % und der Endenergieverbrauch um 50 % im Vergleich zum Jahr 1990 sinken. Das Rückgrat der Veränderungsstrategie ist die Fernwärme. Ziel ist, den Anteil der leitungsgebundenen Wärmeversorgung aus erneuerbarer Energien auszubauen. Hierzu weist der Masterplan Gebiete für den Ausbau und die Verdichtung bestehender Fernwärmeversorgungen sowie den Aufbau von Nahwärmeinseln aus. Das Mühlenviertel in Herten Langenbochum ist eine dieser Potenzialflächen für den Umbau der Leitungsinfrastruktur von reiner Erdgasversorgung hin zur effizienten leitungsgebundenen Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien. Das Mühlenviertel ist eine Siedlung der 70er Jahre mit überwiegend homogener Gebäudestruktur. Es finden sich wiederholende Gebäudetypen eines Baualters, bestehend aus Einfamilien- und kleinen Mehrfamilienhäusern. Die Einfamilienhäuser sind eingeschossige, freistehende Bungalows und Doppelhäuser sowie zweigeschossige Reihenhäuser. Die Mehrfamilienhäuser haben drei bis vier Geschosse. Im Mühlenviertel leben rund 1.200 Menschen. Die Gebäudestrukturen sind überwiegend kompakt mit einfachen Fassaden- und Flachdachkonstruktionen. Ein typisches wiederkehrendes städtebauliches Element ist die wohnhofartige Anordnung um kleine Plätze als zentrale Freiraumelemente. Durch die homogene städtebauliche Struktur und Gebäudestruktur verfügt das Quartier über ein hohes Potenzial für übertragbare und wieder-kehrende Lösungen der Wärmeversorgung. Das Mühlenviertel ist zurzeit ausschließlich über das Erdgasnetz der Hertener Stadtwerke GmbH angeschlossen. Die vorhandene Erdgasinfrastruktur muss in absehbarer Zeit grundlegend saniert werden. Die Umstellung auf leitungsgebundene Wärmeversorgung würde daher im Rahmen der sowieso anstehenden Sanierungszyklen durchgeführt. Der Gesamtwärmeverbrauch der rund 1.200 Einwohner liegt bei circa 11 Gigawattstunden pro Jahr. Die Versorgung des Mühlenviertels ist aus der Hauptleitung der Uniper, welche in der Nähe des Mühlenviertels verläuft, vorgesehen. Der Ausbau des Mühlenviertel soll in sieben Bauabschnitten erfolgen. Teil dieser Ausschreibung ist der Bauabschnitt 1, Mühlenstraße Süd. Gegenstand dieses Verfahrens ist der erste Bauabschnitt mit folgenden Parametern: - KMR DN 250/400: Trassenlänge ca. 1.100 m - Abzweigleitungen in Nebenstraßen Nennweite DN100 und kleiner: Trassenlänge ca. 50 m - Hausanschlussleitungen Der geplante Trassenverlauf wird folgendermaßen beschrieben: Die bestehende Transportleitung der Uniper quert die Schlägel und Eisen Straße auf dem ehemaligen Bahndamm. Eine neue Übergabestation entsteht auf dem südwestlich des Bahndammes gelegenen Grundstückes. Die neue Trasse schließt hier an und verläuft anschließend über die Schlägel und Eisen Straße, die Wilhelminenstraße, die Langenbochumer Straße und die Mühlenstraße in das Mühlenviertel. Die Hauptleitung wird mit KMR DN250/400 errichtet. An kreuzenden Straßen sind Abzweige kleinerer Dimension vorgesehen. Zu den Einzelheiten wird auf die beiliegenden Vergabeunterlagen verwiesen.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Hertener Stadtwerke GmbH

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
4
Zuschläge
2
insgesamt vergeben
7,4 Mio. €

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Jüngste Vergaben

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Bauarbeiten
19.748
Median der offenen Bekanntmachungen
550.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Bauarbeiten

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
12.348
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
1%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
2.989

Auf Grundlage von 27.245 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
6,3
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
7%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
1%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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