Die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld ist Träger von 16 kommunalen Kindertagesstätten. In Neitersen besteht derzeit eine KiTa mit zwei Gruppen und insgesamt 50 Kindergartenplätzen für Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt. Das Gebäude wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als damalige Schule errichtet und im Jahre 1977 zu einer Kindertagesstätte umgebaut. Mittlerweile erfüllt das Objekt nicht mehr die stetig wachsenden gesetzlichen und alltäglichen Anforderungen einer modernen Kindertagesstätte. Hinzukommt die große Nachfrage an Kindergartenplätzen im Einzugsgebiet der Einrich-tung, die weitaus über der Aufnahmekapazität liegt. Im Rahmen der Einführung des neuen KiTaG RLP fanden diverse Beratungstermine mit dem zuständigen Landesamt für Jugend, Soziales und Versorgung (LSJV) sowie dem örtlichen Jugendamt der Kreisverwal-tung statt. Hierbei wurde festgestellt, dass zur Schaffung weiterer Plätze und zum modernen Ausbau der Räumlichkeiten am Standort keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr bestehen, sodass lediglich ein Neubau der Einrichtung in Frage kommt. Geplant ist der Neubau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte mit bis zu 150 Plätzen auf einem ca. 5.000 m² großen Grundstück in der Schulstraße - rund 300 Meter oberhalb des bisherigen Kita-Gebäudes. Die neue Einrichtung soll eingeschossig in nachhaltiger Holztafelbauweise errichtet werden und eine Grundflä-che von rund 1.500 m² einnehmen. Zur sicheren Erreichbarkeit der Kindertagesstätte ist die Einrichtung eines Buswendekreises unmittelbar vor dem Gebäude vorgesehen. Dieser soll eine geordnete und sichere Übergabe der Kinder ermöglichen. Die gesamte Planung der verkehrlichen Erschließung wird durch die Verbandsgemeinde übernommen. Die Kindertagesstätte soll den Namen „Kita Drachenburg“ tragen. Dieses Leitthema soll in die Gestaltung des Innen- als auch des Außenbereichs einfließen und eine kindgerechte, inspirierende Umgebung schaf-fen, die Raum für Fantasie und Entfaltung lässt. Das Außengelände soll naturnah, abwechslungsreich und pädagogisch wertvoll gestaltet werden. Ziel ist es, eine hochwertige Spiel- und Erfahrungslandschaft zu schaffen, die sowohl den Bewegungsdrang der Kinder fördert als auch Rückzugsorte bietet. Die Gestaltung soll in enger Anlehnung an das Thema „Drachen-burg“ erfolgen und sich harmonisch an die Architektur des Neubaus anpassen. Das Gelände soll verschiedene Ebenen aufweisen, um vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Als Idee und Wunsch aus der Kindertagesstätte wurde unter anderem der Bau eines Kletterfel-sens sowie einer Matschanlage eingebracht. Letztere könnte idealerweise über eine Zisterne gespeist wer-den, aus der Wasser in einen kleinen Bachlauf gepumpt wird, der schließlich in der Matschanlage endet. Die Umsetzung dieser Vorschläge ist abhängig von der planerischen und technischen Machbarkeit, wird aber als wertvolle Ergänzung angesehen. Die gesamte Außengestaltung soll sich durch den Einsatz natürlicher Materialien wie Holz, Findlinge und Staudenpflanzungen auszeichnen. Als ergänzende Ideen wurden zudem Himbeersträucher oder Obst-bäume genannt, die das Gelände bereichern könnten. Bei der Auswahl möglicher Obstsorten soll jedoch berücksichtigt werden, dass herabfallendes Obst Insekten wie z. B. Wespen anzieht. Eine sorgfältige Stand-ortwahl sowie mögliche Alternativen sind daher frühzeitig in der Planung zu prüfen. Ein abgeschlossener U2-Bereich soll in das Gelände integriert werden. Die Abgrenzung zum restlichen Spielbereich soll dabei dezent und unauffällig erfolgen, z. B. durch ein thematisch gestaltetes Tor, sodass sie sich optisch und funktional in das Gesamtkonzept einfügt. Des Weiteren soll das Außengelände: • eine Spiel- und Fußballfläche für freies Spiel und Gruppenaktivitäten bieten, • über geheime Wege und Nischen verfügen, die zum Entdecken einladen, • Schattenspender wie größere Bäume oder Sonnensegel beinhalten, • eine Fahrstrecke in Form einer umlaufenden Rennstrecke vorsehen, die den Spielbereich umgibt, ohne andere Spielzonen zu beeinträchtigen, • ein Gerätehaus für die Lagerung von Außenspielmaterialien integrieren. Eine Wiederverwendung ausgewählter Spielgeräte aus der bestehenden Kita ist vorgesehen. Diese sollen in die neue Landschaft eingebunden werden, sofern sie in gutem Zustand und sicherheitstechnisch ein-wandfrei sind. Im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen soll bei allen Elementen - sowohl bei der Auswahl der Materialien als auch bei der Bepflanzung - auf Langlebigkeit, Wartungsarmut und den Lebenszyklus geachtet werden. Pflegeintensive Lösungen sollen bewusst vermieden oder durch robuste, natur-nahe Alternativen ersetzt werden. Die Nettobaukosten der KG 500 belaufen sich auf 540.000,00 €. Terminliche Fristen: Fertigstellung der Leistungsphase 3: 01.02.2026 Fertigstellung der Leistungsphase 4: 01.04.2026
Die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld ist Träger von 16 kommunalen Kindertagesstätten. In Neitersen besteht derzeit eine KiTa mit zwei Gruppen und insgesamt 50 Kindergartenplätzen für Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt. Das Gebäude wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als damalige Schule errichtet und im Jahre 1977 zu einer Kindertagesstätte umgebaut. Mittlerweile erfüllt das Objekt nicht mehr die stetig wachsenden gesetzlichen und alltäglichen Anforderungen einer modernen Kindertagesstätte. Hinzukommt die große Nachfrage an Kindergartenplätzen im Einzugsgebiet der Einrich-tung, die weitaus über der Aufnahmekapazität liegt. Im Rahmen der Einführung des neuen KiTaG RLP fanden diverse Beratungstermine mit dem zuständigen Landesamt für Jugend, Soziales und Versorgung (LSJV) sowie dem örtlichen Jugendamt der Kreisverwal-tung statt. Hierbei wurde festgestellt, dass zur Schaffung weiterer Plätze und zum modernen Ausbau der Räumlichkeiten am Standort keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr bestehen, sodass lediglich ein Neubau der Einrichtung in Frage kommt. Geplant ist der Neubau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte mit bis zu 150 Plätzen auf einem ca. 5.000 m² großen Grundstück in der Schulstraße - rund 300 Meter oberhalb des bisherigen Kita-Gebäudes. Die neue Einrichtung soll eingeschossig in nachhaltiger Holztafelbauweise errichtet werden und eine Grundflä-che von rund 1.500 m² einnehmen. Zur sicheren Erreichbarkeit der Kindertagesstätte ist die Einrichtung eines Buswendekreises unmittelbar vor dem Gebäude vorgesehen. Dieser soll eine geordnete und sichere Übergabe der Kinder ermöglichen. Die gesamte Planung der verkehrlichen Erschließung wird durch die Verbandsgemeinde übernommen. Die Kindertagesstätte soll den Namen „Kita Drachenburg“ tragen. Dieses Leitthema soll in die Gestaltung des Innen- als auch des Außenbereichs einfließen und eine kindgerechte, inspirierende Umgebung schaf-fen, die Raum für Fantasie und Entfaltung lässt. Das Außengelände soll naturnah, abwechslungsreich und pädagogisch wertvoll gestaltet werden. Ziel ist es, eine hochwertige Spiel- und Erfahrungslandschaft zu schaffen, die sowohl den Bewegungsdrang der Kinder fördert als auch Rückzugsorte bietet. Die Gestaltung soll in enger Anlehnung an das Thema „Drachen-burg“ erfolgen und sich harmonisch an die Architektur des Neubaus anpassen. Das Gelände soll verschiedene Ebenen aufweisen, um vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Als Idee und Wunsch aus der Kindertagesstätte wurde unter anderem der Bau eines Kletterfel-sens sowie einer Matschanlage eingebracht. Letztere könnte idealerweise über eine Zisterne gespeist wer-den, aus der Wasser in einen kleinen Bachlauf gepumpt wird, der schließlich in der Matschanlage endet. Die Umsetzung dieser Vorschläge ist abhängig von der planerischen und technischen Machbarkeit, wird aber als wertvolle Ergänzung angesehen. Die gesamte Außengestaltung soll sich durch den Einsatz natürlicher Materialien wie Holz, Findlinge und Staudenpflanzungen auszeichnen. Als ergänzende Ideen wurden zudem Himbeersträucher oder Obst-bäume genannt, die das Gelände bereichern könnten. Bei der Auswahl möglicher Obstsorten soll jedoch berücksichtigt werden, dass herabfallendes Obst Insekten wie z. B. Wespen anzieht. Eine sorgfältige Stand-ortwahl sowie mögliche Alternativen sind daher frühzeitig in der Planung zu prüfen. Ein abgeschlossener U2-Bereich soll in das Gelände integriert werden. Die Abgrenzung zum restlichen Spielbereich soll dabei dezent und unauffällig erfolgen, z. B. durch ein thematisch gestaltetes Tor, sodass sie sich optisch und funktional in das Gesamtkonzept einfügt. Des Weiteren soll das Außengelände: • eine Spiel- und Fußballfläche für freies Spiel und Gruppenaktivitäten bieten, • über geheime Wege und Nischen verfügen, die zum Entdecken einladen, • Schattenspender wie größere Bäume oder Sonnensegel beinhalten, • eine Fahrstrecke in Form einer umlaufenden Rennstrecke vorsehen, die den Spielbereich umgibt, ohne andere Spielzonen zu beeinträchtigen, • ein Gerätehaus für die Lagerung von Außenspielmaterialien integrieren. Eine Wiederverwendung ausgewählter Spielgeräte aus der bestehenden Kita ist vorgesehen. Diese sollen in die neue Landschaft eingebunden werden, sofern sie in gutem Zustand und sicherheitstechnisch ein-wandfrei sind. Im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen soll bei allen Elementen - sowohl bei der Auswahl der Materialien als auch bei der Bepflanzung - auf Langlebigkeit, Wartungsarmut und den Lebens-zyklus geachtet werden. Pflegeintensive Lösungen sollen bewusst vermieden oder durch robuste, natur-nahe Alternativen ersetzt werden. Terminliche Fristen: Fertigstellung der Leistungsphase 3: 01.02.2026 Fertigstellung der Leistungsphase 4: 01.04.2026 Nettobaukosten (KG 500): 540.000,00 €
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
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Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.751
Median der offenen Bekanntmachungen
301.196 €
Wer in diesem Markt gewinnt
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Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
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6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
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Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
vergeben an Schumann+Partenfelder Architekten und Stadtplaner GmbHFeb 2026
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