Deutschland - Kräne - Beschaffung von drei Schienenportalkranen für den Umschlag im kombinierten Verkehr Schiene-Straße
Auftraggeber: BASF SE
Land: Deutschland
Geschätzter Wert: 23.500.000 €
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Industriemaschinen (42414100)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-krane-beschaffung-von-drei-schienenportalkranen-fur-den-umschlag-im-kombinierten-verkehr-schiene-strasse-b938ec9395
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/774534-2025
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
BASF SE beschafft drei Schienenportalkrananlagen für ihr Kombi-Terminal in Ludwigshafen. Die vorhandenen Umschlagmodule M10 und M20, jeweils mit zwei Portalkrananlagen ausgestattet, werden zu einem Modul 50 umgebaut. Die Kräne dienen zum Be- und Entladen von Schienen- und Straßenfahrzeugen, zur Bedienung der Zwischenabstellung sowie zum Austausch mit dem Modul 40. Sie verladen Container, Wechselbehälter, Sattelanhänger und Flats im direkten und indirekten Umschlag. Sie überspannen südlich neun Gleise, mittig eine kombinierte Fahr-, Lade- und Übergabespur sowie einen Wechselbereich für Trailer und Container. Die Hubhöhe ist so zu bemessen, dass ein Sattelanhänger über vier abgestellte High-Cube Container gehoben werden kann. Eine weitere Ausbaustufe mit einem zusätzlichen Kran ist nicht Gegenstand des Verfahrens.
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Beschreibung
Im Kombi-Terminal Ludwigshafen der BASF SE sollen die vorhandenen, mit jeweils zwei Portalkrananlagen ausgestatteten Umschlagmodule M10 und M20 zu einem Modul 50 umgebaut werden. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Beschaffung von drei Schienenportalkrananlagen für den Umschlag von Ladeeinheiten im Kombinierten Verkehr Schiene - Straße für das Modul 50. In einer weiteren Ausbaustufe, die nicht Gegenstand dieses Verfahrens ist, behält BASF es sich vor, einen weiteren Kran, der im Verbund mit den ersten drei betrieben werden kann, zu beschaffen. Im Kurzprofil des Projektes werden weitere Optionen genannt, insbesondere die Lieferung eines weiteren Spreaders und von Krankabinen. Die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe versandte Leistungsbeschreibung (Spezifikation) ist eine verpflichtende Vorgabe der BASF SE über die Ausführung der Schienenportalkrananlagen. Abweichungen von diesen Anforderungen, z.B. um den Herstellerstandard beizubehalten, müssen vom Bieter im Angebot deutlich kenntlich gemacht, begründet und preislich bewertet werden. Die Schnittstellen zu bauseitigen Leistungen (Kranbahnschiene, Mittelspannungsversorgung, etc.) sind ebenfalls in der Leistungsbeschreibung aufgelistet und müssen vom Bieter anerkannt werden. Abweichungen und fehlende Angaben müssen vom Bieter im Angebot deutlich kenntlich gemacht, begründet und preislich bewertet werden. Die Schienenportalkräne dienen zur Be- und Entladung von Schienen- und Straßenfahrzeugen, zur Bedienung der Zwischenabstellung sowie zum Austausch mit dem Modul 40 (Lagerplatzkran). Sie dienen insbesondere zum Umschlag von Containern, Wechselbehältern, Sattelanhängern und Flats. Die Prozesse umfassen indirekten und direkten Umschlag. Die Hubhöhe ist so zu bemessen, dass ein Sattelanhänger über vier abgestellte High-Cube Container gehoben werden kann. Die Kräne überspannen südlich 9 Gleise, mittig eine kombinierte Fahr-, Lade- und Übergabespur, sowie einen Wechselbereich für Trailer- und Containerabstellungen, nördlich insgesamt 10 Abstellspuren, davon 2 für nichtstapelbare Wechselbehälter und Sattelanhänger und 8 für stapelbare Ladeeinheiten. Die Kräne verfügen über eine Spurweite von ca. 62 m, mit einer beidseitigen Auskragung, die im Süden über eine Länge von ca. 13 m und im Norden über eine Länge ca. 25 m verfügt. Die Gesamtüberspannung beträgt demnach ca. 100 m. Die kranbaren Lasten betragen bis zu 41 t. Als Sonderlast bis zu 75 t an den Drehzapfen innerhalb der Stützen und des ersten stapelbaren Abstellbereich in der nördlichen Auskragung. Der Anteil der 75 t Sonderlast beträgt bis 8 % der Jahresumschlagleistung. Die kranbare Gleislänge beträgt ca. 700 m. Die Krananlagen müssen für den Übergang in eine Kurvenfahrt im Nordosten mit Innenradius R = 800m ausgelegt sein. Die Krananlagen werden im 3-Schichtdienst, rund um die Uhr (24/7) betrieben und müssen für eine Gesamt-Umschlagsleistung pro Kran von jeweils min. 25 Ladeeinheiten pro Stunde unter Realbedingungen ausgelegt sein. Der Betrieb ist über Fernsteuerstand und in einem teilweise automatisierten Modus geplant. Bau und Montagezeiten: Aufgrund der übrigen Baumaßnahmen, die im Zuge des Umbaus des KV-Terminals geplant sind, steht, nach derzeitigen Zeitplan, als Montagezeitfenster für den Aufbau der drei Schienenportalkrananlagen der Zeitraum von Q3/2027 bis zur geplanten Inbetriebnahme des dritten Kranes in Q1/2028 zur Verfügung. Zu den weiteren optional anzubietenden Leistungen gehören insbesondere Krankabinen und ein Ersatzspreader.
Die BASF SE hat für die Co-Finanzierung der Beschaffung einen Antrag auf Zuwendung nach der "Richtlinie zur Förderung von Investitionen in Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs vom 23. November 2022" gestellt und erwartet, als Zuwendungsempfänger das Vergaberecht sinngemäß anwenden zu müssen. Die Beschaffung erfolgt in einem Verhandlungsverfahren mit diesem vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Bewerber, die die Teilnahmekriterien erfüllen, erhalten uneingeschränkten und vollständigen Zugang zu den Vergabeunterlagen gebührenfrei über das Vergabeportal und eine Aufforderung zur Angebotsabgabe mit den weiteren Bedingungen und Fristen im Verhandlungsverfahren. Aufwendungen für die Teilnahme und Angebotserstellung werden nicht erstattet.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
4%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
303
Auf Grundlage von 711 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
2,3
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
41%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
16%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
16%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.