Das Hochhaus Gubener Straße 1 liegt im Zentrum von Frankfurt (Oder), ca. 5 Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Das Gebäude wurde 1972 errichtet und verfügt über 90 Wohnungen und 1 gewerbliche Einheit. Es stehen 12 Wohnungen leer, zwei weitere WE sind gekündigt (Stand November 2024). Derzeit stehen 14 Wohnungen und eine gewerbliche Einheit leer. Es wurde ein Vermietungsstopp aufgrund der bevorstehenden Baumaßnahmen gesetzt. Bauweise: Querwandbauweise 5,0 Mp Grundraster: 3600 x 3600 mm Geschossanzahl/-höhe: 1 Kellergeschoss /2,80m 1 Erdgeschoss/2,80 15 Obergeschoss/2,8m 1 Installationsgeschoss/1,55m 1 Dachgeschoss/3,31 m Länge x Breite; 22,68m x 19,08m Gebäudehöhe: 49,66m über +/- 0,00 Der Grundriss des Gebäudes ist annähernd quadratisch mit dem Eingang auf der Ostseite. Das monolithische Keller- und Erdgeschoss bilden gemeinsam mit der 600 mm dicken Stahlbetongründungsplatte einen beigesteifen Grundkörper für das Gebäude. Die Elemente der 15 Geschosse sind vornehmlich Stahlbetonfertigteile. Keine der Wohnungen verfügt über einen Balkon/Loggia. Der Anbau eines Balkons wurde planerisch in Erwägung gezogen, ist jedoch auf Grund der Gegebenheiten vor Ort und im bewohnten Zustand nicht umsetzbar. Außenwände: Vollwand- und Brüstungsplatten aus LZ-Schaumbeton B 50, 290 mm dick, Brüstungsplatten auf den Deckenplatten aufgelagert, im Bereich der Wandscheiben zweite Schale aus Schwerbetonelementen Innenwände: Stahlbeton B 225 und B 300, 170 mm dick Deckenplatten: 140mm dick, Spannweite 3600 mm, Stahlbeton B 225 und B 300 Monolithischer Teil: Stahlbeton B 300 Dachgeschoss : Ziegelbau mit Handmontagedecke Dach: einschaliges Warmdach mit Innenentwässerung Treppenhaus: innenliegend 30 x 1-Raum-Wohnungen (je 23,90 m²) 30 x 2-Raum-Wohnungen (je 53,26 m²) 30 x 3-Raum-Wohnungen (je 68,35 m²) Im Erdgeschoss befinden sich der Elt- Anschlussraum, eine Gewerbeeinheit, Fahrradraum sowie Lagerräume. Im Kellergeschoss sind die Mieterkeller und der Hausanschlussraum Fernwärme untergebracht.
Es sollen alle Abwasserleitungen im Gebäude bis zu den Anschlusspunkten erneuert werden. Die gesamte Be- und Entwässerungsanlage soll einschließlich aller Einrichtungsgegenstände demontiert und entsorgt werden. Dazu gehören auch die Installationszellen in den Wohnungen. Die Dunstrohre einschl. Dachdurchführungen sollen erhalten bleiben. Die neuen Leitungen sind unter der letzten Geschossdecke fachgerecht mit den verbleibenden Dunstrohren zu verbinden. Die Rohrführung im Kellergeschoss ist analog der alten Rohrführung vorzunehmen. Die in der Fundamentplatte verlegten Abwasser- und Regenwasserleitungen werden weiterhin unverändert genutzt. Diese Rohrleitungen sind mit einem Hochdruckspülverfahren zu reinigen Es werden alle Regenwasserleitungen im Gebäude bis zu den Anschlusspunkten erneuert. Die Einläufe einschl. Dachdurchführungen sollen unverändert bleiben Es sollen alle Rohrleitungen für Trinkwasser-, Warmwasser- und Zirkulation im gesamten Gebäude erneuert werden. Als Rohrmaterial sollen für alle Rohrleitungen im Gebäude Edelstahlrohre in gepresster Verbindungstechnik verarbeitet werden. Alle Be- und Entwässerungsleitungen, Armaturen sowie Regenwasserleitungen müssen entsprechend den technischen Vorschriften isoliert werden. Dabei ist grundsätzlich nur Isoliermaterial der Baustoffklasse A1 - nichtbrennbar - zu verwenden. Die Wohnungen werden mit neuen Einrichtungsgegenständen ausgestattet. Diese werden im Einzelnen wie folgt ausgerüstet: Wandhängendes WC-Becken weiß als Tiefspüler mit WC-Sitz und Spülkasten mit Zweimengenbetätigung in der Vorwandinstallation. Waschtisch weiß aus Sanitärporzellan mit 550 mm Breite mit Ablaufgarnitur, Verchromter Einhebelmischer. Raumsparwanne aus emailliertem Stahlblech im Wannenträger mit Ablaufgarnitur und verchromte Wannenfüll- und Brausebatterie, Brauseschlauch, Handbrause und höhenverstellbare Wandhaltestange; Duschabtrennung Anschluss Waschmaschine mit Auslaufventil, mit Abwasseranschluss eingearbeitet einschl. Schlauchplatzsicherung am Wannenträger mit Anschlussplatte. Bei Variante Dusche mit WM-Anschluss aus Vorwandinstallation. Küchenanschlüsse Trinkwasser-, Warmwasser- und Abwasseranschluss für die Spüle und Anschlussmöglichkeit für einen Geschirrspüler. EinhebeImischer als Einlochbatterie, mit zusätzlicher Bohrung im Spülbecken. Installationswände / Vorwandinstallation: Die vorhandenen Schachtverkleidungen werden demontiert und fachgerecht entsorgt. In den Installationsschächten werden wandgleich Vorwandkonstruktionen (raumhoch) bzw. Trockenbau-Profile eingebaut. Die Beplankung aus 18 mm Feuchtraumpaneelplatten bzw. Fermazellplatten sind Bestandteil der Sanitärinstallation ebenso Bestandteil des Auftrags Sanitär ist das Verfliesen der Wände und Böden. Lüftungsinstallation Es ist geplant, die vorhandenen Abluftschächte wieder zu nutzen und die Lüftungsdurchführungen in den Wohnungen mit zugelassenen Lüftungsbrandschotts zu versehen. Heizungsinstallation Es ist geplant, die vorhandenen Heizungsinstallation zu erhalten. Nach den Arbeiten zur Energetischen Ertüchtigung des Gebäudes ist ein hydraulischer Abgleich durchzuführen; inkl. Erneuerung aller Thermostatventile Technische Vorbemerkungen Stundenlohnarbeiten Stundenlohnarbeiten dürfen nur auf ausdrückliche Anordnung der Bauleitung ausgeführt werden. Die Stundenzettel sind der Bauleitung spätestens einen Tag nach der Ausführung der Arbeiten zur Unterschrift vorzulegen. Polierstunden werden nur anerkannt, wenn eine Beaufsichtigung der Stundenlohnarbeiten ausdrücklich gefordert wurde bzw. die Arbeiten direkt durch den Polier ausgeführt werden mussten. Jeglicher Aufwand für Anfahrten, Wegezeiten, Kilometer-Geld, Ablösungen und ähnliches werden nicht gesondert vergütet. Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit sowie Erschwerniszuschläge sind nicht in die Stundenverrechnungssätze mit einzubeziehen, sondern, sofern sie nicht schon als Teilleistungsposition im Leistungsverzeichnis enthalten sind, im Bedarfsfall zu vereinbaren und gesondert nachzuweisen. Der Bieter erklärt, dass der Stundenverrechnungssatz unter Beachtung der preisrechtlichen Vorschriften ermittelt wurde und unabhängig von der Anzahl der abgerechneten Stunden gilt. Alle im Leistungsverzeichnis angegebenen Massen und Leistungsangaben sind nicht verbindlich und stellen keine Bestellgrundlage dar. Maßgebend für die Bestellung der Materialien und der Herstellung der Leistung auf der Baustelle sind die vom Auftragnehmer gefertigten und mit dem Auftraggeber abgestimmten Montagepläne, bzw. die bei der Bemusterung gemeinsam festgelegten Stoffe und Materialien.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
vergeben an Hertis Tischlerei & Service GmbH854.476 €
04
Marktkontext
jetzt offen im Bereich Bauarbeiten
20.149
Median der offenen Bekanntmachungen
549.804 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Bauarbeiten
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
12.348
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
1%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
2.989
Auf Grundlage von 27.245 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
6,3
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
7%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
1%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.