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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Auftragsbekanntmachung

Deutschland - Haustechnik - Neubau Abfallwirtschaftszentrum in der Siemensstraße Bad Kreuznach; Planungsleistungen TGA Heizung, Lüftung, Wasser

Geschlossen Deutschland Koblenz Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Eigenbetrieb Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Bad Kreuznach

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
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  1. Veröffentlicht
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Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Bad Kreuznach errichtet in der Siemensstraße in Bad Kreuznach ein neues Abfallwirtschaftszentrum. Die Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die Freianlagen sind bereits beauftragt; vorliegend werden Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung nach HOAI 2021 ausgeschrieben, und zwar für die Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen), 2 (Wärmeversorgungsanlagen) und 3 (Lufttechnische Anlagen). Die übrigen Anlagengruppen, darunter Starkstrom, Fernmelde- und Informationstechnik, Förderanlagen und Gebäudeautomation, werden gesondert ausgeschrieben. Das Zentrum umfasst ein Verwaltungsgebäude für ca. 25 Mitarbeiter sowie Bereiche für ca. 90 Fahrer und Lader, ein Werkstatt- und Lagergebäude mit LKW-Werkstatt und Waschhalle sowie überdachte Stellflächen. Gefordert sind geringer Primärenergiebedarf und Regenwasserrückhaltung mit Brauchwasserkonzept.

Beschreibung

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Bad Kreuznach plant in der Siemensstraße in 55543 Bad Kreuznach (Flur 53 Flurstück 37/37) ein neues Abfallwirtschaftszentrum zu errichten. Zur Erlangung einer Vorplanung war ein Planungswettbewerb ausgelobt worden, dessen Ergebnis vorliegt. Die Beauftragung der Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie der Freianlagen ist erfolgt. Vorliegend wird die Planungsaufgabe der Technischen Ausrüstung gemäß §53 ff. HOAI 2021 für die Anlagengruppen (AG) 1 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, AG 2 Wärmeversorgungsanlagen und AG 3 Lufttechnische Anlagen ausgeschrieben. Die Ausschreibung der übrigen Anlagengruppen (AG 4 Starkstromanlagen, AG 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, AG 6 Förderanlagen, AG 7 Nutzungsspezifische Anlagen und AG 8 Gebäudeautomation) erfolgt mit gesonderter Bekanntmachung. Das neue Abfallwirtschaftszentrum besteht aus den folgenden Funktions- und Nutzungsbereichen, die auch z.T. baulich getrennt angeordnet sind: > Ein Verwaltungsgebäude, das den Geschäftsbereich „Verwaltung“ für ca. 25 Mitarbeiter/innen und den Geschäftsbereich betriebseigener „Fuhrpark“ mit Büro- und Besprechungsbereich für Disponenten, Aufenthalts- und Sozialbereich, Umkleide- und Duschbereich für ca. 90 Fahrer/innen und Lader/innen zur Abfalleinsammlung aufnimmt, > Werkstatt- und Lagergebäude mit Bürobereich für die Fahrzeuginstandhaltung mit LKW-Werkstatt und LKW-Waschhalle sowie Mülltonnenlager und Mülltonnenwaschhalle, > Überdachte Stellflächen und Umfahrt, insbesondere für alle Abfallsammelfahrzeuge. ---- Durch konzeptionelle und bauliche Maßnahmen soll nach Realisierung ein möglichst geringer Primärenergiebedarf gewährleistet sein. Die Kanalanschlusshöhe und -situation für das Baugrundstück erfordert Regenwasserrückhalte- und Verdunstungsmaßnahmen, die in Verbindung mit einem Brauchwasserkonzept umgesetzt werden sollen. ---- Zu weiteren Projektdetails wird auf die Beschreibungen im Auslobungstext zum Planungswettbewerb mit Angaben der Nutzungsflächen im Raumprogramm verwiesen. Ein Auszug aus dem Auslobungstext zum Planungswettbewerb ist der Datei „Aufgabenbeschreibung“ als Anlage beigefügt. ---- Zur Einhaltung der Wirtschaftlichkeit und der Kosten wird vom Auftraggeber der Kostenrahmen mit rd. 8.000.000 EUR brutto für die Kostengruppen 300 + 400 DIN 276 Ausgabe 2018-12 definiert. Gemäß derzeitiger standardisierter Berechnung betragen die Bauwerkskosten-Technische Anlagen (KG 400) rd. 1.519.500,- EUR brutto. Die Aufteilung der Kosten auf die einzelnen Anlagengruppen kann derzeit nur grob und standardisiert auf Basis von Kennwerten vorgenommen werden. Mit Verschiebungen und Anpassungen innerhalb der Kostengruppen ist zum Zeitpunkt der Kostenschätzung zu rechnen. ---- Im Hinblick auf die auszuschreibenden Leistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung liegen noch keine Voruntersuchungen vor, jedoch können die derzeitigen Erkenntnisse und Vorstellungen aufgrund der Projektziele des Auslobers und aufgrund des Ergebnisses aus dem Planungswettbewerbes unverbindlich wie folgt zusammengefasst werden: >>> AG-1 Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen: Im Zusammenhang mit den Sozialräumen sind Sanitärräume (Wasch-, Dusch, WC-Bereiche) für ca. 90 Mitarbeiter/innen zu planen. Für das Reinigen der Mülltonnen (Mülltonnenwaschanlage, Raum-Nr. 3.05 im Raumprogramm zum Auslobungstext) sowie für die Fahrzeugwäsche (Raum-Nr. 3.04) sollte aufbereitetes Brauch- und/oder Regenwasser eingesetzt werden. Auch für die Versorgung von Toilettenspülungen könnte ebenfalls aufbereitetes Brauch- und/oder Regenwasser in Betracht gezogen werden. Entsprechende Zisterne/n mit separatem Leitungsnetz zur Versorgung des Gebäudes sind einzuplanen. Die anteiligen Bauwerkskosten (KG 410) betragen aufgrund standardisierter Ermittlung rd. 149.700,- EUR brutto. >>>AG-2 Wärmeversorgungsanlagen: Die Wärme- (und Kälte-)Versorgung ist über eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonden vorstellbar. Dabei ist einer Passivkühlung über die Erdsonden der Vorrang zu geben. Zur Beheizung und Kühlung des Gebäudes sollten in Büroräumen akustisch aktivierte Deckensegel eingesetzt werden, in Sozial- und Umkleideräumen eine Fußbodenheizung. In zu beheizenden Werkstatt- und Lagerbereichen könnte eine Industrieflächenheizung zum Einsatz kommen. Durch die nur erforderlichen niedrigen Vorlauftemperaturen eignen sich die genannten Systeme in Kombination mit Wärmepumpenbetrieb. Zur Brauch-Warmwasser-Bereitung sollte eine sog. Brauchwasser-Wärmepumpe eingesetzt werden. Diese könnte als Wasser-Wasser-Wärmepumpe funktionieren und - im Falle einer Geothermie-Wärmepumpe - das niedrigere Temperaturniveau dieser auf für die Trinkwasserhygiene zuverlässig hohe Temperaturen erhöhen. Die Brauch-Warmwasser-Erzeugung selbst sollte dezentral mit Frischwasserstationen erfolgen, die Energievorhaltung mit Hochtemperatur-Pufferspeichern. Die anteiligen Bauwerkskosten (KG 420) betragen aufgrund standardisierter Ermittlung rd. 215.900,- EUR brutto. Hierin sind die Kosten für eine evtl. zum Einsatz kommende Geothermie-Anlage nicht enthalten. >>>AG-3 Lufttechnische Anlagen: Büro- und Verwaltungsbereiche einschließlich der Duschräume und Umkleiden sollten eine mechanische Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erhalten, wobei die Luftmengen in selten genutzten Bereichen (z.B. Besprechungsraum Raum-Nr. 2.15 / 20 m² im Raumprogramm zum Auslobungstext) mittels CO2-Sensoren bedarfsgerecht geregelt werden sollten. Hierdurch ist eine zuverlässige Versorgung aller Flächen mit hygienischer Frischluft sowie eine Abführung von Emissionen und Feuchtelasten zu gewährleisten. Zudem wird durch den Verzicht auf Fensterlüftung der Wärmebedarf und damit die Auslegung der Geothermie maßgeblich reduziert. Die anteiligen Bauwerkskosten (KG 430) betragen aufgrund standardisierter Ermittlung rd. 112.300,- EUR brutto. ------ Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Ausschreibungsunterlagen verwiesen. Ausgeschrieben werden die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI 2021 i. V. m. Anlage 15.1 für die Anlagengruppen (AG) 1 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, AG 2 Wärmeversorgungsanlagen und AG 3 Lufttechnische Anlagen, jeweils Leistungsphasen 1-9 (Grundleistungen) sowie einzelne Besondere Leistungen, soweit sie für das Erreichen der Projektziele erforderlich sind. Die Beauftragung und Leistungserbringung erfolgen stufenweise. Mit der Zuschlagserteilung wird zunächst die Bearbeitungsstufe I (= Auftragsstufe 1) bestehend aus der Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) bis zur Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, auf Grundlage des abzuschließenden Planervertrages nach Abschluss der Bearbeitungsstufe I auch die Bearbeitungsstufe II (= Auftragsstufe 2) bestehend aus Ausführungsplanung bis zur Objektbetreuung (Leistungsphasen 5 bis 9) ganz oder teilweise weiter zu beauftragen. Ein Anspruch auf ganz oder teilweise Weiterbeauftragung der Bearbeitungsstufe II besteht nicht. --- Wegen der Details zu den einzelnen Planungsleistungen wird auf die unter dem angeführten Link abrufbaren Vergabeunterlagen, insbesondere die Datei „Leistungskatalog“ und die Datei „Entwurf Planervertrag“ verwiesen.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Eigenbetrieb Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Bad Kreuznach

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
11
Zuschläge
4
insgesamt vergeben
696.200 €

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Jüngste Vergaben

1 offene Ausschreibung derzeit

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.761
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456

Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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