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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 4 Stunden Vergabebekanntmachung

Deutschland - Fluoreszenzmikroskope - Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. §14 Abs. 4 Nr. 2 c) VgV

Vergeben Deutschland Thüringen Labor- & Präzisionsgeräte

Auftraggeber Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie

631.793 € Zuschlagswert

Eckdaten

Veröffentlicht
Geschätzter Wert
630.000 €
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht
  2. Vergeben ausstehend

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht das Datum dieses Zuschlags nicht. Zur offiziellen Bekanntmachung

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Zuschlag an

Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH

Zuschlagswert
631.793 €
Eingegangenes Angebot
1 Ein einziges Angebot
Bilanz bei diesem Auftraggeber
1 erster Auftrag dieses Auftraggebers im Register

Beschreibung

zwei Live Imaging-Systeme 3. Beschaffungsziel und technologische Notwendigkeit (2. Setup_ Mica Wide ield) Gegenstand der Beschaffung ist ein Inverses Weitfeld-Fluoreszenzmikroskopsystem mit Inkubation für die langfristige Lebendzell-Bildgebung speziell in Zellkulturen und ex vivo Insektenorganen mit mikrobiellen Symbionten. Für die Durchführung der geplanten Forschungsvorhaben am MPI für chemische O kologie ist es zwingend erforderlich, Fluoreszenzaufnahmen von Zellkulturen über Stunden bis Tage zu erfassen. Das System muss zudem absolut erschütterungsfrei arbeiten, um die Integrität der Proben während hochdynamischer Experimente nicht zu gefährden. Für die langfristigen Untersuchungen sind schnelle Bildraten, hohe räumliche Au lösung, stabile Autoimmersion sowie -fokus und eine möglichst geringe Phototoxizität bei stabilen Inkubationsbedingungen notwendig. 4. Technisches Alleinstellungsmerkmal und Ausschlusscharakter der Schutzrechte Eine umfassende Prüfung der technischen Spezi ikationen hat ergeben, dass das System Leica MICA in Kombination mit der THUNDER-Technologie die geforderten Leistungskriterien als einziges System am Markt erfüllt. Die Exklusivität beruht auf einer Verbindung von patentrechtlich geschützter Hardware und proprietärer Software der Firma Leica Microsystems, welches durch das beigefügte „Patent and Exclusivity Statement“ vom 24.04.2026 rechtsverbindlich nachgewiesen ist: a. Adaptiver closed-loop Autofokus (AFC): Für die langfristigen, teils Tage andauernden Zeitserien, benötigt das System zwingend einen Autofocus, der in dem System als adaptive Lösung unabhängig vom Fluoreszenzbild mit einem eigenen Messstrahl arbeitet und unter dem Patent DE102010030430B4 gelistet ist b. Adaptive Autoimmersion: A hnlich verhält es sich mit der unter dem Patent DE102019108611B3 gelisteten closed-loop Autoimmersion welche aktiv den Wasser ilm zwischen Objektiv und Objekt misst und selbstständig nachregelt. c. Bildstabilisierung: Unter dem Patent DE102019102959B3 ist ein weiterer unterstützender Prozess geschützt welcher potentielle Bewegungsartefakte der Probe im Verlauf der Zeitserien, hervorgerufen durch Tischbewegung oder die Probe selbst, automatisch erkennt und kompensiert. d. Echtzeit-Bildbereinigung (Computational Clearing): Das THUNDER-System nutzt ein spezi isches, mathematisch-iteratives Verfahren zur Schärfung und Entfernung des Out-of-Focus-Beitrags direkt im Live-Stream bei hohen Verarbeitungsraten. Dieses Kernverfahren ist vollumfänglich durch das europäische Patent EP 3571663 B1 (sowie das zugehörige Gebrauchsmuster DE 202018006284 U1) geschützt. Da diese Technologien ineinandergreifen, um die geforderte Bildqualität in Echtzeit ohne Probenbeschädigung zu erreichen, ist eine technologische Teilung (Hardware von Drittanbieter, Software von Leica) technisch unmöglich und führt zum vollständigen Verlust der zugesicherten Systemleistung. Dies ist für die geplanten Anwendungen besonders relevant, da die zu untersuchenden Zellkulturen und speziell die ex vivo Insektenorgane äußerst emp indlich sind und über möglichst lange Zeiträume vital gehalten werden müssen.

Bedingungen des Verfahrens

Wie Angebote bewertet werden
Es liegen die Voraussetzungen des § 14 Abs. 4 Nr. 2 c) VgV vor. Der Auftrag kann aus Gründen des Schutzes von ausschließlichen Rechten (Patenten) nur von der Leica Microsystems GmbH ausgeführt werde

So, wie die amtliche Bekanntmachung sie angibt.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Was dieser Markt zahlt

Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 717 Zuschläge für Labor- & Präzisionsgeräte (Deutschland).

Dieser Zuschlag
631.793 €
Geschätzter Wert
630.000 €
Median der Zuschlaege
310.310 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
216.000 € bis 535.936 €

Der Zuschlag ist größer als drei von vier früheren Zuschlägen.

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie

Deutschland

Bekanntmachung im Register
1
Zuschlag
1
insgesamt vergeben
631.793 €

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Labor- & Präzisionsgeräte
1.666
Median der offenen Bekanntmachungen
220.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Labor- & Präzisionsgeräte

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
804
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
9%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
456

Auf Grundlage von 1.522 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
2,0
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
48%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
16%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
18%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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