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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Tag Vergabebekanntmachung

Deutschland - Fluoreszenzmikroskope - OP-Mikroskop mit Fluoreszenzbildgebung Zeiss Kinevo 900S

Vergeben Deutschland Oberbayern Labor- & Präzisionsgeräte

Auftraggeber LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Eckdaten

Vergeben
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Vergeben
  2. Veröffentlicht
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Zuschlag an

Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH

Zuschlagsdatum
Eingegangenes Angebot
1 Ein einziges Angebot

Zusammenfassung

Maschinell erstellte Zusammenfassung

Das LMU Klinikum München beschafft für die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik das Operationsmikroskop ZEISS KINEVO 900 S. Es handelt sich um eine integrierte Visualisierungsplattform für komplexe neurovaskuläre, neuroonkologische, Schädelbasis- und Ventrikeleingriffe. Das System muss eine direkte optische Okularsicht und eine digitale 4K-3D-Darstellung ohne Umbau bieten sowie eine motorisierte Positionierung aus dem sterilen Bereich über ein Fußschaltpult ermöglichen. Den Zuschlag erhielt die Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH. Das Vergabedatum war der 2026-08-03.

Beschreibung

Für die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik des LMU Klinikums München soll das Operationsmikroskop ZEISS KINEVO 900 S beschafft werden. I. Ausgangssituation und Beschaffungsbedarf Für die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik soll das Operationsmikroskop ZEISS KINEVO 900 S beschafft werden. Benötigt wird nicht lediglich ein hochauflösendes Operationsmikroskop, sondern eine integrierte Visualisierungsplattform für komplexe Eingriffe der neurovaskulären, neuroonkologischen, Schädelbasis- und Ventrikelchirurgie. Die Beschaffung ist erforderlich, um die kontinuierliche Versorgung auf dem Niveau einer universitären neurochirurgischen Einrichtung der Maximalversorgung sicherzustellen und um komplexe neurovaskuläre, neuroonkologische, Schädelbasis- und Ventrikeleingriffe weiterhin sicher und ohne vermeidbare Systemwechsel durchführen zu können. Die Anschaffung wurde noch nicht getätigt und wird erst bei beschwerdefreiem Verlauf dieser Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgen. II. Funktionale und technische Anforderungen An dieses Mikroskop werden folgende unverzichtbare Anforderungen gestellt. Die Anforderungen ergeben sich aus den klinischen Arbeitsabläufen. Jede einzelne Funktion ist erforderlich; entscheidend ist ihr gemeinsames Vorliegen in einem System. 1. Optisch-digitale Hybridvisualisierung Das System muss eine direkte optische Sicht über Okulare und eine digitale 4K-3D-Darstellung ohne Umbau ermöglichen. Die Okularsicht dient bei feinsten Präparationsschritten als unmittelbare Rückfallebene; die digitale Darstellung verbessert Ergonomie und Mitbeobachtung. Fehlt eine der beiden Sichtarten, besteht bei Störung oder ungeeignetem Blickwinkel keine gleichwertige Fortsetzungsmöglichkeit im selben System. 2. Motorisierte Positionierung aus dem sterilen Bereich Der Operateur muss den Visualisierungskopf, insbesondere über ein Fußschaltpult, motorisiert bewegen können. Ein festgelegter Zielpunkt soll beim Schwenken zentriert bleiben; zusätzlich werden eine Bewegung entlang der optischen Achse sowie speicherbare Positionen benötigt. Dadurch kann bei tiefen Zugängen der Blickwinkel geändert werden, ohne den Operationskorridor zu verlieren oder die Hände aus dem sterilen Feld zu nehmen. 3. Integrierte intrakavitäre Mikroinspektion Ein steriles, abgewinkeltes Mikroinspektionsinstrument muss verdeckte Bereiche hinter Gefäßen, Hirnnerven, Tumoranteilen oder Clips sichtbar machen und in die Bild- und Dokumentationskette eingebunden sein. Ein separater Endoskopieturm würde zusätzliche Geräte, Kabel, Bedienoberflächen und Systemwechsel erfordern. 4. Drei Fluoreszenzmodalitäten Erforderlich sind 5-ALA-, Fluorescein- und ICG-gestützte Bildgebung in derselben Konfiguration. Die Verfahren werden für unterschiedliche Tumor-, Gefäß- und Perfusionsfragestellungen benötigt. Ein Wechsel auf ein anderes Mikroskop oder eine zusätzliche Bildkette wäre im laufenden Eingriff nicht gleichwertig. 5. Direkte Anbindung an die vorhandene Brainlab-Neuronavigation Das System muss mit der vorhandenen Navigation verbunden werden und eine navigationsgestützte motorisierte Ausrichtung auf Ziele oder Trajektorien ermöglichen. Dies ist besonders bei tiefen oder anatomisch schwer zugänglichen Läsionen für eine reproduzierbare Orientierung erforderlich. 6. Einheitliche Bild-, Daten- und Dokumentationskette Benötigt werden DICOM/PACS-Anbindung, integrierte Videoaufzeichnung und eine 3D-Darstellung für das OP-Team. Patientenzuordnung, Mitbeobachtung und Dokumentation sollen in derselben Systemumgebung erfolgen, um Medienbrüche und Zuordnungsfehler zu vermeiden. III. Ergebnis der Marktanalyse: eine Alleinstellung liegt vor Nur das angebotene ZEISS KINEVO 900 S bildet in der angebotenen Konfiguration den benötigten Gesamtworkflow ab. Damit stehen alle sechs klinisch erforderlichen Funktionen innerhalb eines Systems zur Verfügung. Es ist kein Wechsel auf ein separates Visualisierungs-, Endoskopie-, Fluoreszenz- oder Dokumentationssystem erforderlich. Die Marktanalyse des Fachbereichs hat gezeigt, dass Wettbewerber allenfalls einzelne benötigte Funktionen anbieten. Entscheidend ist jedoch nicht ein einzelnes Merkmal, sondern die vollständige Kombination. Bei keinem Alternativsystem wurde die gleichzeitige Erfüllung aller sechs Anforderungen nachgewiesen. Eine Kombination aus einem anderen Mikroskop, einem separaten Endoskopieturm und zusätzlichen Fluoreszenz-, Navigations- oder Dokumentationssystemen wäre funktional nicht gleichwertig. Sie würde zusätzliche Geräte, sterile Komponenten, Kabel und Bedienoberflächen erfordern. Im laufenden Eingriff entstünden fachlich nicht akzeptable Systemwechsel, getrennte Bild- und Dokumentationswege sowie zusätzlicher Platz- und Personalbedarf. Das ZEISS KINEVO 900 S erfüllt die kumulative Funktionskombination in der angebotenen Ausstattung. Es ist damit das einzige im Rahmen der Markterkundung identifizierte System, das den benötigten klinischen Gesamtworkflow ohne zusätzliche Einzelgeräte oder Systemwechsel abbildet. Aus fachlicher Sicht besteht keine vernünftige gleichwertige Alternative. IV. Vergaberechtliche Würdigung Die fachliche Stellungnahme bildet die fachlich-technische Grundlage für die vergaberechtliche Prüfung. 1. Nach den Ausführungen des Bedarfsträgers sind die Voraussetzungen für ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 2 b) VgV (kein Wettbewerb wegen technischer Alleinstellung) gegeben. Der Auftrag kann nur von der Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH durchgeführt werden, weil nur das System KINEVO 900S die zwingend erforderlichen Kriterien erfüllt. 2. Die Erbringung der Leistung durch Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH ist alternativlos, weil nur der genannte Anbieter mit der genannten Leistung die zwingend erforderlichen technischen Merkmale gewährleistet. Es gibt auch keine vernünftige Alternative oder Ersatzlösung, mit der sich das Beschaffungsziel erreichen lässt, so dass der mangelnde Wettbewerb nicht das Ergebnis einer künstlichen Einschränkung der Auftragsvergabeparameter ist (§ 14 Abs. 6 VgV).

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Was dieser Markt zahlt

Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 714 Zuschläge für Labor- & Präzisionsgeräte (Deutschland).

Median der Zuschlaege
310.732 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
216.000 € bis 537.458 €

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Deutschland

Wer seine Aufträge gewinnt

Viele Anbieter
verschiedene Unternehmen erhielten Zuschläge
12
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
31%

Auf Grundlage von 13 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
23%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

Jüngste Vergaben

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Labor- & Präzisionsgeräte
1.647
Median der offenen Bekanntmachungen
211.835 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Labor- & Präzisionsgeräte

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
800
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
9%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
452

Auf Grundlage von 1.516 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
2,0
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
48%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
16%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
18%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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