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TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) geprüft vor 1 Woche Vergabebekanntmachung

Deutschland - Dienstleistungen von Ingenieurbüros - VgV Fachplanung TGA (Elektro) - Neubau Fachraumzentrum, Bad Mergentheim

Vergeben Deutschland Stuttgart Architektur- & Ingenieurdienste

Auftraggeber Stadtverwaltung Bad Mergentheim

Eckdaten

Veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren
  1. Veröffentlicht
  2. Vergeben ausstehend

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht das Datum dieses Zuschlags nicht. Zur offiziellen Bekanntmachung

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Zuschlag an

abi Technische Gebäudeausrüstung GmbH & Co. KG

Bilanz bei diesem Auftraggeber
1 erster Auftrag dieses Auftraggebers im Register

Beschreibung

Die Stadt Bad Mergentheim beabsichtigt, den Neubau eines Fachraumzentrums mit einer Mensa, sowie den dazugehörenden Außenanlagen als bauliche Erweiterung zum Schulbau der Kopernikus-Realschule (KRS) und dem Deutschorden-Gymnasium (DOG). // Das neue Fachraumzentrum soll ab dem Schuljahr 2028/29 ausreichend Interimsfläche für die Sanierungszeit der Bestandsschulgebäude und langfristig die benötigten Mehrflächen für den regulären Schulbetrieb schaffen. Im Anschluss an die Sanierungszeit soll das Fachraumzentrum den Schülerinnen und Schülern moderne und flexible Fachräume für Naturwissenschaften, Sammlungen, Technik-/ Werkräume sowie Lehrküchen- und -theorieräume bieten. Dabei sollen die Räume wie auch das Fachraumzentrum hinsichtlich der Funktion und Zuordnung von den jeweiligen Schulformen getrennt genutzt werden können. // Da die aktuelle Cafeteria im KRS-Gebäude aufgrund der wachsenden Schülerzahl zu klein sein wird und zudem in der aktuellen Verortung unter den Schülerinnen und Schülern ein Akzeptanzproblem aufweist, ist ebenfalls geplant in dem Fachraumzentrum eine neue Mensa zu realisieren. // Das Baufeld für das neue Fachraumzentrums liegt zentral zwischen den beiden Schulen der KRS und DOG und wird zurzeit noch als Schulparkplatz genutzt. Diese Lage ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern eine flexible Nutzung der Fachräume. Für das geplante Fachraumzentrum lobt die Stadt Bad Mergentheim derzeit einen Realisierungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten aus. Im Rahmen des Wettbewerbs werden innovative, nachhaltige, wirtschaftliche und schnell realisierbare Vorschläge für das neue Fachraumzentrum mit der Mensa in Holz- oder Holzhybridbauweise gesucht. Das dem Wettbewerb zugrundeliegende Raumprogramm sieht eine NUF von ca. 2.700 m² vor, Vorgaben zur Gebäudehöhen und Geschossigkeit werden nicht gemacht. Das verfahrensabschließende Preisgericht findet voraussichtlich am 26.06.2025 statt. // Ziel des Wettbewerbs ist es, für den Standort eine qualitätsvolle, wirtschaftliche und nachhaltige Gebäudestruktur mit qualitätsvollen schulischen Freianlagen zu entwickeln, die auf die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen reagiert. // Die Ausloberin wünscht sich einen hohen Vorfertigungsgrad und erwartet dadurch eine kurze Bauzeit und eine wirtschaftliche Errichtung des Neubaus. Das Fachraumzentrum soll daher in Holz- oder Holzhybridbauweise geplant und erstellt werden. Eine materialgerechte und wirtschaftliche Planung wird vorausgesetzt. // Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4+5 (Elektro), optional ALG 6, LPH 1-8, +9, wird ein geeignetes Ingenieurbüro mit Erfahrungen im Holz-/Holzhybridbau gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe. Die Fachplanung TGA (HLS) ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung. // Weitere Informationen siehe Ziffer 5.1. Weitere Informationen siehe Ziffer 2.1 Verfahren. // Nachhaltigkeit: Der Neubau soll vorbildlich und innovativ im Sinne des Klimaschutzes und der Klimafolgeanpassung entwickelt werden. So muss für eine zukünftige klimaneutrale Stadt bereits von Beginn an klimaneutral gedacht werden. Die Ausloberin beabsichtigt deshalb die Empfehlungen des Landes Baden-Württemberg „Nachhaltiges Bauen in Baden-Württemberg“ (NBBW) zu berücksichtigen und ein, über dessen Lebenszyklus betrachtet, ökologisch und ökonomisch nachhaltiges Gebäude samt der dazugehörenden Freianlagen zu errichten. Die Beachtung des NBBW ist oftmals Voraussetzung, wenn Schulbauprojekte durch das Land Baden-Württemberg gefördert werden sollen. Die dafür angelegten Maßstäbe sind: - Ressourcenverbrauch für die Errichtung - Ressourcenverbrauch und Nachhaltigkeit für die verwendeten Materialien und Baustoffe - Dauerhaftigkeit der Baumaterialien und Oberflächen - Aufwand für Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung - Reinigungsaufwand, Vandalismus-Anfälligkeit - Flächeninanspruchnahme - Recycle- und Rückbaufähigkeit // Die Stadt Bad Mergentheim forciert in dieser Hinsicht auch Bauweisen nach dem Prinzip der Schwammstadt. Die Gebäude sollen demnach: - Aufgrund der Bauweise eine kühlende Wirkung in den Sommermonaten haben - Eine hohe Begrünung der Fassade sowie des Daches aufweisen (Kühlung der Umgebungstemperatur, sowie Regenrückhalt und ggf. auch Schallschutz) - Anfallendes Regenwasser für die Brauchwassernutzung sammeln können // Lebenszykluskosten: Durch bauliche und technische Maßnahmen ist ein optimiertes Verhältnis von Investitionskosten zu Nutzungskosten anzustreben. Im Entwurfskonzept sind die Herstellungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten zu berücksichtigen durch: - die Angemessenheit der baulichen Maßnahmen (v.a. Flächeneffizienz, Gebäudeform, Tragwerk, Fassade etc.) - geringe Energiekosten über einen reduzierten Energiebedarf und eine optimierte Energiebedarfsdeckung - eine Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Fassade - die Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik - durch ein geringes BGF/NF-Verhältnis // Dachbegrünung: Die neuen Dachflächen sollen zur Retention möglichst weitestgehend als Gründächer auszuführt werden. Die Kombination mit Photovoltaikanlagen auf diesen Flächen ist ausdrücklich erwünscht. // Zusatz TGA: Das Energiekonzept sieht eine Klimatisierung über Heiz-/Kühldecken vor. Die Wärmeerzeugung soll über den Anschluss an die in der Kopernikusstraße verlaufende Nahwärmeleitung des örtlichen Holz-Hackschnitzel-Heizkraftwerk erfolgen, während für die Kälteerzeugung Kompressionskältemaschinen eingesetzt werden würden. Eine prinzipielle Verbesserung der Wärmespeicherkapazität der einzelnen gebäudeabschließenden Bauteile würde unmittelbar zur Reduzierung von Heizlastspitzen beitragen. // Es wird angestrebt die Möglichkeit zur individuellen, raumweisen Regelung der Raumklimatisierung zu ermöglichen. So soll den Nutzern des Schulgebäudes die Möglichkeit gegeben werden, selbst einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. // Die Anforderungen des Nachhaltigen Bauens in Baden-Württemberg sind zu berücksichtigen. // Der Schulbau ist so zu planen, dass er mindestens den Anforderungen eines Effizienzgebäudes 40 Plus entspricht. Zur Erfüllung des Effizienzgebäudestandards 40 Plus sollten folgende Anforderungen eingehalten werden: - In seinem Lebenszyklus so wenig CO2 ausstoßen, dass die Anforderung an Treibhausgasemissionen des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) Plus“ erfüllt werden - Nicht mit ÖL, Gas oder Biomasse beheizt werden // Der Energiebedarf des Gebäudes für Beheizung, Kühlung, Lüftung und Beleuchtung soll größtenteils durch vor Ort erzeugten regenerativen Strom gedeckt werden. Dafür sind geeignete Flächen für Photovoltaikanlagen vorzusehen. // Die Verwendung von Regenwasser zu Spülung von Toilettenanlagen ist erwünscht. Die Entwässerung soll im Trennsystem erfolgen, wobei das Regenwasser von Dachflächen in Zisternen gesammelt werden soll, um die Bewässerung der Außenanlagen sicherzustellen. Überschüssiges Wasser sowie die Abflüsse von Straßen- und Hofflächen sollen über die Regenwasserkanalisation abgeleitet werden. Die Regenwasserbewirtschaftung sollte verschiedene Ansätze umfassen, wie etwa Maßnahmen zur Reduktion des Abflusses, Verdunstung, verzögerte offene Ableitung und Regenwassernutzung. // Belüftung: Eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung soll für die Belüftung der Innenräume sorgen. In der Übergangszeit und im Sommer soll zudem eine natürliche Belüftung der Aufenthaltsräume über Fenster möglich sein. // Bestehende Kanäle und Leitungen: Der Neubau soll an die bereits bestehende Versorgung des Grundstücks (Wasser, Abwasser und Strom) angeschlossen werden. Das für den Neubau vorgesehene Grundstück weist, vor allem entlang des Verlaufs der Kopernikusstraße, bestehende Leitungen und Kanäle auf. Im Zuge der Wettbewerbsplanung wird eine Lösung gesucht, welche die hiermit zusammenhängenden Leitungsrechte so weit wie möglich wahrt. Jedoch ist das Verlegen einzelner Leitungen und Kanäle zugunsten einer Überbauung der Flächen jedoch auch denkbar. // Die Kosten für den Neubau des Fachraumzentrums inkl. Mensa werden auf ca. 12,0 Mio € netto (KG 300+400) geschätzt. // geplanter zeitlicher Ablauf: Planungsbeginn Mitte 2025, Baubeginn Ende 2026, Fertigstellung zum Beginn des Schuljahres 2028/2029 // Die Maßnahme soll im Rahmen der Schulbauförderung gefördert werden. Für die Maßnahme soll ein Antrag auf Ausgleichstock zum 31.01.2026 gestellt werden. // Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 17.06.2025 statt.

Amtliche Quelle

Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)

Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.

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Was dieser Markt zahlt

Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).

Median der Zuschlaege
236.677 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
102.716 € bis 519.683 €

TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.

Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.

Stadtverwaltung Bad Mergentheim

Deutschland

Bekanntmachungen im Register
6
Zuschläge
5

Ein Punkt je Zuschlag, am Tag der Unterzeichnung, in der Größe seines Werts. Ein Ring ist ein Zuschlag ohne veröffentlichten Wert.

Jüngste Vergaben

Marktkontext

jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.697
Median der offenen Bekanntmachungen
300.000 €

Wer in diesem Markt gewinnt

Viele Anbieter

Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste

verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.853
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.460

Auf Grundlage von 12.428 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind. Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.

Wettbewerb

Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%

So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.

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