Die Gemeinden Waffenbrunn und Willmering verwalten zusammen den Schulverband Waffenbrunn-Willmering. Der Schulverband umfasst eine Grundschule mit zwei Gebäuden (Zweihäusigkeit), welche jeweils im Besitz der Kommune ist. Für beide Gebäude wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt. Beide Schulhäuser müssen nun saniert werden. Die Grundschule Waffenbrunn soll zusätzlich für den Ganztagesbetreuungsanspruch „fit gemacht“ werden. Das Rathaus der Gemeinde Willmering, welches sich direkt im gleichen Gebäude befindet, soll saniert werden. Nach Rücksprache mit der Regierung der Oberpfalz können die beiden Gebäude aufgrund der umfangreichen unterrichtsbetrieblichen Zusammenhänge projektübergreifend betrachtet werden. D. h. die Planung der beiden Gebäude kann durch dasselbe Projektteam erfolgen und es müssen keine separaten Vergaben für die Planungsleistungen für die beiden Gebäude durchgeführt werden. Die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen sollen unter laufendem Schulbetrieb, bauabschnittsweise mittels Auslagerung in jeweils freie Unterrichtsräume (unter Ausnutzung der Zweihäusigkeit der Schule) erfolgen. // Schulgebäude und Rathaus Willmering // Das Schulgebäude Willmering wurde 1920 errichtet und 1957 aufgestockt. 1976 wurde das heutige Rathaus angebaut. 1988 erfolgten der Umbau und die Sanierung des Schulgebäudes sowie die Aufstockung des Rathauses. Eine weitere Aufstockung der Pausenhalle mit Textilarbeitsraum folgte 1997. 1976 wurde die benachbarte Sporthalle errichtet. Diese wurde 2008 um- bzw. neugebaut. Die Sporthalle ist nicht Bestandteil der hier auftragsgegenständlichen Leistungen. Sowohl das Schulgebäude (ca. 5.300 m³ BRI) als auch das Rathaus (ca. 2.200 m³ BRI) wurden in Massivbauweise erreichtet. Die Fassaden sowie die Dächer sind schlecht bzw. gar nicht gedämmt. Ob Schadstoffe vorhanden sind, kann zum aktuellen Stand nicht zweifelsfrei beantwortet werden. Die technische Gebäudeausrüstung ist veraltet und bedarf einer Generalüberholung. Neben brandschutztechnischen Mängeln wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie auch Mängel bzgl. der Barrierefreiheit festgestellt. Im Rathaus muss in diesem Zusammenhang ein Aufzug nachgerüstet werden. Aktuell wird von Gesamtkosten (ohne Indizierung für den Ausführungszeitraum) in Höhe von 5,12 Mio. € brutto (Kgr. 300-700, DIN 276) ausgegangen. // Schulgebäude Waffenbrunn // Das Schulgebäude mit Verwaltungsflügel Waffenbrunn wurde 1950 errichtet und 1980 um einen Eingangsbereich erweitert. 2010 erfolget die Generalsanierung des Schulgebäudes (ausgenommen des Verwaltungsflügels). 1980 wurde die benachbarte Sporthalle errichtet. Die Sporthalle ist nicht Bestandteil der hier auftragsgegenständlichen Leistungen. Das Schulgebäude inkl. Verwaltungsflügel (ca. 2.900 m³ BRI) wurde in Massivbauweise erreichtet. Die Fassade sowie das Dach sind schlecht bzw. gar nicht gedämmt. Ob Schadstoffe vorhanden sind, kann zum aktuellen Stand nicht zweifelsfrei beantwortet werden. Die technische Gebäudeausrüstung ist veraltet und bedarf einer Generalüberholung. Neben brandschutztechnischen Mängeln wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie auch Mängel bzgl. der Barrierefreiheit festgestellt. In diesem Zusammenhang muss ein Aufzug nachgerüstet werden. Die Schule wird voraussichtlich über ein Nahwärmenetz aus der örtlichen Hackschnitzelanlage versorgt. Vertretend für den Zweckverband ist die Gemeinde Willmering. Die Aufteilung und Trennung sämtlicher Unterlagen sind auf 2 Objekte ( Schule Waffenbrunn und Schule + Rathaus Willmering ) vorzunehmen. Hier sind u.a. Leistungsverzeichnisse, Kostenermittlungen- und Verfolgung, in Teilen Terminplanung und Fortschreibung, Förderanträge, Verwendungsnachweise, Rechnungsstellungen etc. gemeint. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: Jan 2026 - Baubeginn: März 2027 - Fertigstellung: Nov 2028 Aktuell wird von Gesamtkosten (ohne Indizierung für den Ausführungszeitraum) in Höhe von 8,19 Mio. € brutto (Kgr. 200-600, DIN 276) ausgegangen., und gliedern sich in folgende Aufteilung der KG: - KG 200 20.000 € // - KG 300 4.691.250 € // - KG 400 1.563.750 € // - KG 500 240.000 € // - KG 600 110.000 € // Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 - Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß gemäß §§ 53 ff. HOAI. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1-2 gemäß beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Amtliche Quelle
Quelle: TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU)
Prüfen Sie alle Angaben stets in der amtlichen Bekanntmachung.
Der Auftraggeber hat in dieser Branche zu wenige eigene Zuschläge, deshalb steht hier die Spanne der letzten 2.000 Zuschläge für Architektur- & Ingenieurdienste (Deutschland).
1 €92,5 Mio. €
Median der Zuschlaege
235.954 €
Mittlere Hälfte der früheren Zuschläge
102.716 € bis 520.724 €
TED - Tenders Electronic Daily (Publications Office of the EU) veröffentlicht für diese Bekanntmachung keinen Wert, deshalb hat sie keine Marke auf der Skala. Die offiziellen Unterlagen nennen ihn möglicherweise.
Auftragswerte wie von den amtlichen Quellen veroeffentlicht. Als Orientierung zu verstehen, nicht als Regel: Umfang, Lose und Laufzeit unterscheiden sich.
vergeben an Bietergemeinschaft: J. Posel Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH & Co. KG / Ingenieurbüro Gmach
05
Marktkontext
jetzt offen im Bereich Architektur- & Ingenieurdienste
7.751
Median der offenen Bekanntmachungen
301.196 €
Wer in diesem Markt gewinnt
Viele Anbieter
Deutschland · Architektur- & Ingenieurdienste
verschiedene Unternehmen erhielten hier Zuschläge
6.839
der Zuschläge gingen an die drei häufigsten Gewinner
3%
Auftraggeber vergaben hier Aufträge
3.456
Auf Grundlage von 12.387 Zuschlägen mit benanntem Gewinner aus den letzten 3 Jahren. Gezählt nach Zuschlägen, nicht nach Wert, weil Los- und Rahmenvertragsbeträge nicht vergleichbar sind.
Konzentriert heißt: Die drei häufigsten Gewinner erhielten 65% der Zuschläge oder mehr; viele Anbieter: unter 35% bei mindestens zehn verschiedenen Gewinnern.
Wettbewerb
Angebote je Los im Durchschnitt (offene und nicht offene Verfahren)
5,5
dieser Lose erhielten ein einziges Angebot
11%
der Zuschläge gingen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen Land
1%
der Angebote kamen aus einem anderen Land
5%
So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
556 neue Bekanntmachungen für Architektur- & Ingenieurdienste in Deutschland in den letzten 7 Tagen.
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