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Deutschland - Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) - Ersatzneubau Forschungsgewächshaus Genetik, Sanierung Trakt G und Erneuerung der Kälte- und Medienversorgung - TA
Geschlossen
Deutschland
Sachsen-AnhaltArchitektur- & Ingenieurdienste
Deutschland - Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) - Ersatzneubau Forschungsgewächshaus Genetik, Sanierung Trakt G und Erneuerung der Kälte- und Medienversorgung - TA
Auftraggeber: Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK)
Land: Deutschland
Frist: 7 Sep 2026, 11:00 (UTC+2)
Verfahren: Verhandlungsverfahren
Branche (CPV): Architektur- & Ingenieurdienste (71300000)
Aperlena: https://aperlena.com/de/t/deutschland-dienstleistungen-von-ingenieurburos-leibniz-institut-fur-pflanzengenetik-und-kulturpflanzenforschung-ip-3014c696e8
Amtliche Bekanntmachung: https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/553655-2026
Die Angebotsfrist ist vorbei. Ein Zuschlag oder eine Berichtigung zu dieser Bekanntmachung: eine E-Mail, wenn das Register es sieht.
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Zusammenfassung
Maschinell erstellte Zusammenfassung
Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), eine gemeinnützige Forschungseinrichtung in Deutschland, beschafft Ingenieurleistungen für den Ersatzneubau eines Forschungsgewächshauses für den Gewächshauskomplex Genetik, die Sanierung des Trakts G sowie die Erneuerung der Kälte- und Medienversorgung. Etwa ein Viertel der bestehenden Gewächshausflächen musste wegen erheblicher Mängel stillgelegt werden; die Kälte- und Medienversorgung ist nicht mehr bedarfsgerecht. Das Vorhaben sichert die Ex-situ-Genbank des Bundes sowie Forschungskapazitäten zu Klimawandel und Ernährungssicherheit.
02
Beschreibung
Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Als ein international renommiertes Forschungszentrum arbeitet das IPK an der Aufklärung grundlegender Prinzipien der Evolution, Entwicklung und Anpassungsfähigkeit wichtiger Kulturpflanzen. Das IPK zählt zu den international führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung. Die Maßnahme stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Sachsen-Anhalt sowie die strategisch bedeutsame pflanzenwissenschaftliche Forschungsinfrastruktur Deutschlands. Die Maßnahme dient zur Sicherung: - der Ex-situ-Genbank des Bundes, - moderner Forschungskapazitäten, - der Forschungsfähigkeit im Bereich Klimawandel und Ernährungssicherheit. Die bestehende Forschungsinfrastruktur des IPK weist erhebliche energetische, technische und bauliche Defizite auf. Die vorhandenen Gewächshausanlagen im Gewächshauskomplex Genetik sind technologisch und baulich verschlissen. Bereits heute musste etwa ein Viertel der bestehenden Gewächshausflächen aufgrund erheblicher technischer und baulicher Mängel stillgelegt werden. Gleichzeitig entsprechen die technischen Systeme, insbesondere die Kälteversorgung, nicht mehr den Anforderungen einer modernen, energieeffizienten und klimagerechten Forschungsinfrastruktur. Im Rahmen der vorliegenden Machbarkeitsstudie "Forschungscampus 2030 - 1. BA" wurde für den Gewächshauskomplex Genetik festgestellt, dass: - die bestehende Gewächshausanlage technologisch verschlissen ist, - die technischen Anlagen teilweise abgängig sind, - etwa 25 % der Gewächshausflächen bereits stillgelegt werden mussten, - die vorhandene Kälte- und Medienversorgung für den Gewächshauskomplex und den angrenzenden Gebäudekomplex Genetik nicht mehr bedarfsgerecht ist, - eine wirtschaftliche Sanierung der bestehenden Gewächshausstruktur nicht möglich ist. Zur Umsetzung eines zentralen Teilprojektes des bestätigten Entwicklungskonzeptes "Forschungscampus 2030" plant das IPK folgende Maßnahme zur realisieren: - Rückbau und Ersatzneubau des Forschungsgewächshauskomplexes Genetik, - Sanierung des angrenzenden Genetik-Anbaus "Trakt G", - Erneuerung und Optimierung der zentralen Medienversorgung, insbesondere der modularen Kälteversorgung einschließlich Verteilung. Die Maßnahme "Ersatzneubau Forschungsgewächshaus Genetik, Sanierung Trakt G und Erneuerung der Kälte- und Medienversorgung" dient der langfristigen Sicherung und Modernisierung zentraler Forschungsinfrastrukturen des IPK im Bereich Pflanzengenetik, Genomforschung, Phänotypisierung und klimaresilienter Kulturpflanzenforschung. Sie basiert vollständig auf dem bereits genehmigten Raum- und Funktionsprogramm. Die vorhandenen Flächen werden funktional, technisch und energetisch optimiert. Zudem muss stets der Anspruch beachtet werden, dass die bauliche Optimierung innerhalb eines Flächendenkmals und dazu noch in einem Hochwasserschutzgebiet erfolgen muss. Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistungen sind Planungsleistungen im Leistungsbereich § 55 HOAI (Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5, 7 und 8). Das zu planende Vorhaben umfasst den Ersatzneubau eines Forschungsgewächshauses einschließlich der Einbindung in vorhandene technische Infrastrukturen, die Sanierung bestehender Gebäudeteile sowie die Anpassung oder ggf. Errichtung neuer zentraler Medienversorgungsinfrastrukturen. Aufgrund der wissenschaftlichen Nutzung, der hohen technischen Komplexität sowie der Vielzahl vorhandener Medien- und Versorgungssysteme handelt es sich um eine hochspezialisierte Planungsaufgabe. Zur Planung muss ein Grundverständnis für die bestehende Energie-, Medien-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastrukturen in enger Abstimmung mit den technischen Betreibern und Nutzern des IPK erarbeitet werden. Hieraus ergeben sich erhöhte Anforderungen an die fachliche Eignung der zu beauftragenden Planungsbüros. Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass die Planung der Technischen Anlagen für die Gebäude (Neubau GWH-Komplex sowie Sanierung Trakt G) und für den Außenbereich (äußere Erschließung) zu planen sind. Die vorhandene Gewächshausfläche beträgt ca. 1.880 m² inklusive Bestandsverbinder. Gemäß Machbarkeitsstudie erfolgt der Ersatzneubau auf der vorhandenen Bestandsfläche. Die Nutzflächen werden funktional optimiert, jedoch nicht erweitert. Die Sanierung des Trakt G erfolgt innerhalb der bestehenden Gebäudestruktur. Es erfolgt keine Flächenerweiterung, sondern die Erneuerung und funktionale Optimierung bestehender Forschungsinfrastruktur. Für die Umsetzung des Projektes stehen insgesamt 15,28 Mio. € brutto (KG 400 DIN 276) zur Verfügung. Dieser Budgetrahmen gilt als Kostenobergrenze auf welchen die Planung auszurichten ist. Das Vorhaben soll mit Mitteln des "Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität Bund-Länder-Finanzierung für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Kitas in Sachsen-Anhalt" realisiert werden. Die Abgabe der abgeschlossenen Leistungsphase 3 und anteilig LPH 4 (genehmigungsfähige Planung) ist für Ende März 2027 avisiert. Die Umsetzung der Maßnahme muss zwingend bis Ende 2029 (einschließlich Endverwendungsnachweis) abgeschlossen sein. Im Rahmen der Leistungen muss in engster Zusammenarbeit mit dem Projektmanagement, dem Auftraggeber und dem Nutzer ein Umsetzungskonzept erarbeitet werden, welches das avisierte Kostenbudget gemäß Machbarkeitsstudie und dem späteren Fördermittelbescheid in Einklang bringt, die Möglichkeit der Sanierung oder des ggf. notwendigen Neubaus des Bestandsanbaus "Genetik Trakt G" eruiert und eine Analyse der ggf. möglichen Erhaltung bzw. Wiederverwendbarkeit einzelner technischer Anlagen beachtet.
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So, wie die amtlichen Bekanntmachungen sie angeben, über die letzten 3 Jahre. Angebote je Los zählen nur offene und nicht offene Verfahren: Im Verhandlungsverfahren oder bei einer Direktvergabe ist ein einziges Angebot das Verfahren selbst. Das Land ist das, das die Bekanntmachung für den Gewinner nennt.
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